09.03.2010 - 17:55 - Politik, Recht & Gesellschaft

Tibet-Gedenktag 10. März – Aktionen in über 20 deutschen Städten

Pressemitteilung von: Tibet Initiative Deutschland e.V.

Tibet-Gedenktag 10. März – Aktionen in über 20 deutschen Städten

Berlin, 09.03.2010 – Am morgigen 51. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands von 1959 veranstalten die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD) Aktionen in 24 deutschen Städten. Mit Demonstrationen, Mahnwachen, Solidaritätskundgebungen und Informationsveranstaltungen weisen die Tibeter und Tibet-Unterstützer auf die dramatische Menschenrechtssituation in Tibet hin.

Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltungen ist die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Tibet. Die größten Veranstaltungen finden vor den chinesischen Vertretungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München statt. In über 1.000 deutschen Städten wird zudem auf Initiative der TID am 10. März offiziell die Tibet-Flagge gehisst.

„Die chinesische Regierung muss endlich ihre Tibet-Politik ändern und dem tibetischen Volk zumindest die Freiheiten gewähren, die selbst in der chinesischen Verfassung garantiert sind“, fordert Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Die Verleumdung des Dalai Lama als Separatisten und die Blockadehaltung bei den Gesprächen mit seinen Abgesandten muss aufhören.“ Ende Januar blieb die neunte Dialogrunde zwischen Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen Führung wieder einmal ergebnislos.

Dalha Agyitsang, Vorstand der TID und Mitglied des VTD, erklärt: „Im vergangenen Jahr wurden wieder zahlreiche meiner Landsleute verhaftet, gefoltert und verurteilt – nur weil sie offen ihre Meinung geäußert haben. Tibet braucht die Unterstützung der freien Welt, damit China uns endlich unsere Menschenrechte gewährt. US-Präsident Obama hat richtig gehandelt, als er den Dalai Lama getroffen hat, und auch die deutsche Bundesregierung sollte ihn in Zukunft wieder empfangen.“

Am 10. März 1959 begann der große Aufstand des tibetischen Volkes gegen die chinesische Fremdherrschaft. Der Dalai Lama musste fliehen, das Vorgehen der chinesischen Armee gegen die Aufständischen kostete Zigtausende das Leben. Nach dem 10. März 2008 kam es zu landesweiten Protesten, die brutal niedergeschlagen wurden.

Alle Aktionen unter: www.tibet-initiative.de/

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Boris Eichler
Tibet Initiative Deutschland e.V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Tel.: 030-42081534, mobil: 0176-80012885, Fax: 42081522
www.tibet-initiative.de/


Die Tibet Initiative Deutschland e.V. ist die größte politische Tibet-Unterstützer-Organisation in Deutschland und Teil einer weltweiten Bewegung. Seit 1989 setzt sie sich für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit über 50 Regionalgruppen und Kontaktstellen kämpft sie für diese Ziele – durch Aufklärungsarbeit, Aktionen, Mahnwachen und politische Arbeit.

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