09.03.2010 - 08:41 - Politik, Recht & Gesellschaft
Deutschland zeigt Flagge für Tibet - 1050 Bürgermeister setzen ein Zeichen
Pressemitteilung von: Tibet Initiative Deutschland e.V./TID
Presseerklärung zum 10. März 2010, dem 51. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands
Stand 8. März 2010, 00 Uhr – 1050 Teilnehmerstädte
1050 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. März auf ihren Rathäusern, öffentlichen Gebäuden und ihren Internet-seiten die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Magde-burg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Eintausendfünfzig demokratisch gewählte Oberhäupter von Städten, Gemeinden und Land-kreisen, die für Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum 15. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.
Die Zahl der teilnehmenden Kommunen ist ein weiteres Mal angestiegen – ein deutliches Zeichen dafür, daß die Tibetfrage im Bewußtsein der Öffent-lichkeit immer stärker präsent ist und daß sie, trotz aller Bemühungen von seiten Pekings, keineswegs als „innere Angelegenheit“ Chinas angesehen wird. Auch die zum Teil massiven Versuche, die Teilnehmer der Flaggen-aktion unter Druck zu setzen, zeigen, welche Bedeutung die chinesische Führung diesem symbolischen Akt beimißt.
Dabei geht es bei der Flaggenaktion nicht um „Unabhängigkeit für Tibet“, nicht um „Freiheit für Tibet“ – darüber zu entscheiden ist Sache des tibeti-schen Volkes. Es geht um das Recht der Tibeter, selbst gehört zu werden, die Zukunft ihres Volkes und ihres Landes selbst bestimmen und ein Leben in Würde führen zu können. Dieses Recht auf Selbstbestimmung wird auch China dem tibetischen Volkes nicht auf Dauer verweigern können.
Über tausend Flaggen allein in Deutschland und über 2000 in Europa sind eine Aufforderung an die nationale wie die internationale Politik, einen klaren Standpunkt einzunehmen: ein bedingungsloses Ja zur Unterstützung der legitimen Rechte des tibetischen Volkes! Gute Beziehungen zur Volks-republik China sind durchaus wünschenswert, aber sie dürfen nicht zu Lasten der Tibeter gehen. Begegnungen mit dem tibetischen Oberhaupt und Vertretern der Exilregierung zu vermeiden, nur um China nicht zu verär-gern, bedeutet, unsere eigenen demokratischen Werte zu verraten. „Die Bundesregierung sollte die tibetische Exilregierung aufwerten und deren Position gegenüber Peking stärken,“ sagt Monika Deimann, die Koordinatorin der Aktion, „es geht ja beim sino-tibetischen Dialog nicht um die Person des Dalai Lama, sondern um das Schicksal von sechs Millionen Tibetern. Nach all den Initiativen von tibetischer Seite ist nun China an der Reihe, einen kon-struktiven Vorschlag zu machen. Peking sollte sich endlich eingestehen, daß der Dalai Lama nicht das Problem darstellt, sondern – im Gegenteil – ein unverzichtbarer Teil der friedlichen Lösung der Tibetfrage ist. So billig, wie mit diesem Dalai Lama, wird Tibet nie mehr zu haben sein.“
Am 10. März für Tibet Flagge zu zeigen ist ein Bekenntnis zu globaler Verantwortung – auch in der Politik. Nelson Mandela sagte einmal: „Wer neutral bleibt angesichts von Unrecht, der stellt sich auf die Seite des Unterdrückers.“ 1050 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte sind nicht neutral geblieben, sie sind unserer Bitte nachgekommen und zeigen Flagge für Tibet, aber auch für die universelle Gültigkeit der Werte, wie sie in der Charta der Vereinten Nationen verankert sind und jedem Volk zustehen.
– Die TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND dankt Ihnen allen! –
◆ ◆ ◆
Die aktuelle Liste der Teilnehmer 2010, die Grußworte der Politiker und weitere Informationen zur Flaggenaktion sowie die Tibetflagge zum Download finden Sie im Internet unter www.tibetflagge.net
Teilnehmer 2010 (Stand 8. März): Baden-Württemberg 176, Bayern 162, Berlin 5, Brandenburg 28, Bremen 11, Hessen 155, Mecklenburg-Vorpom-mern 20, Niedersachen 116, Nordrhein-Westfalen 113, Rheinland-Pfalz 67, Saarland 33, Sachsen 81, Sachsen-Anhalt 53, Schleswig-Holstein 20, Thüringen 10
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Für weitere Informationen und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:
Monika DEIMANN-CLEMENS
Koordination Flaggenaktion
Tel. 06047 – 78 16 • Mobil: 0174 – 789 63 36
Email:
oder
Wolfgang GRADER
Vorsitzender TID e.V.
Mobil: 0173 – 370 83 50
Email:
Die Tibet Initiative Deutschland e.V. wurde 1989 gegründet, sie ist parteipolitisch und religiös ungebunden und genießt den Status der Gemeinnützigkeit.
Der Verein setzt sich für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein.
Stand 8. März 2010, 00 Uhr – 1050 Teilnehmerstädte
1050 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland hissen am 10. März auf ihren Rathäusern, öffentlichen Gebäuden und ihren Internet-seiten die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Magde-burg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Eintausendfünfzig demokratisch gewählte Oberhäupter von Städten, Gemeinden und Land-kreisen, die für Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser Aktion hat zum 15. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.
Die Zahl der teilnehmenden Kommunen ist ein weiteres Mal angestiegen – ein deutliches Zeichen dafür, daß die Tibetfrage im Bewußtsein der Öffent-lichkeit immer stärker präsent ist und daß sie, trotz aller Bemühungen von seiten Pekings, keineswegs als „innere Angelegenheit“ Chinas angesehen wird. Auch die zum Teil massiven Versuche, die Teilnehmer der Flaggen-aktion unter Druck zu setzen, zeigen, welche Bedeutung die chinesische Führung diesem symbolischen Akt beimißt.
Dabei geht es bei der Flaggenaktion nicht um „Unabhängigkeit für Tibet“, nicht um „Freiheit für Tibet“ – darüber zu entscheiden ist Sache des tibeti-schen Volkes. Es geht um das Recht der Tibeter, selbst gehört zu werden, die Zukunft ihres Volkes und ihres Landes selbst bestimmen und ein Leben in Würde führen zu können. Dieses Recht auf Selbstbestimmung wird auch China dem tibetischen Volkes nicht auf Dauer verweigern können.
Über tausend Flaggen allein in Deutschland und über 2000 in Europa sind eine Aufforderung an die nationale wie die internationale Politik, einen klaren Standpunkt einzunehmen: ein bedingungsloses Ja zur Unterstützung der legitimen Rechte des tibetischen Volkes! Gute Beziehungen zur Volks-republik China sind durchaus wünschenswert, aber sie dürfen nicht zu Lasten der Tibeter gehen. Begegnungen mit dem tibetischen Oberhaupt und Vertretern der Exilregierung zu vermeiden, nur um China nicht zu verär-gern, bedeutet, unsere eigenen demokratischen Werte zu verraten. „Die Bundesregierung sollte die tibetische Exilregierung aufwerten und deren Position gegenüber Peking stärken,“ sagt Monika Deimann, die Koordinatorin der Aktion, „es geht ja beim sino-tibetischen Dialog nicht um die Person des Dalai Lama, sondern um das Schicksal von sechs Millionen Tibetern. Nach all den Initiativen von tibetischer Seite ist nun China an der Reihe, einen kon-struktiven Vorschlag zu machen. Peking sollte sich endlich eingestehen, daß der Dalai Lama nicht das Problem darstellt, sondern – im Gegenteil – ein unverzichtbarer Teil der friedlichen Lösung der Tibetfrage ist. So billig, wie mit diesem Dalai Lama, wird Tibet nie mehr zu haben sein.“
Am 10. März für Tibet Flagge zu zeigen ist ein Bekenntnis zu globaler Verantwortung – auch in der Politik. Nelson Mandela sagte einmal: „Wer neutral bleibt angesichts von Unrecht, der stellt sich auf die Seite des Unterdrückers.“ 1050 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte sind nicht neutral geblieben, sie sind unserer Bitte nachgekommen und zeigen Flagge für Tibet, aber auch für die universelle Gültigkeit der Werte, wie sie in der Charta der Vereinten Nationen verankert sind und jedem Volk zustehen.
– Die TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND dankt Ihnen allen! –
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Die aktuelle Liste der Teilnehmer 2010, die Grußworte der Politiker und weitere Informationen zur Flaggenaktion sowie die Tibetflagge zum Download finden Sie im Internet unter www.tibetflagge.net
Teilnehmer 2010 (Stand 8. März): Baden-Württemberg 176, Bayern 162, Berlin 5, Brandenburg 28, Bremen 11, Hessen 155, Mecklenburg-Vorpom-mern 20, Niedersachen 116, Nordrhein-Westfalen 113, Rheinland-Pfalz 67, Saarland 33, Sachsen 81, Sachsen-Anhalt 53, Schleswig-Holstein 20, Thüringen 10
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Tel. 06047 – 78 16 • Mobil: 0174 – 789 63 36
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oder
Wolfgang GRADER
Vorsitzender TID e.V.
Mobil: 0173 – 370 83 50
Email:
Die Tibet Initiative Deutschland e.V. wurde 1989 gegründet, sie ist parteipolitisch und religiös ungebunden und genießt den Status der Gemeinnützigkeit.
Der Verein setzt sich für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein.
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