Unternehmensverantwortung schon in der Berufsschule vermitteln

Pressemitteilung von: Universum AG
PR Agentur: Cicero Gesellschaft für Werbung und Kommunikation mbH

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Berlin/Wiesbaden, 5. März 2010 - Die Bedeutung von sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung oder „Corporate Social Responsibity“ (CSR) von Unternehmen wächst stetig. „Unternehmerischer Erfolg wird zukünftig immer stärker davon abhängen, ob die drei Nachhaltigkeitssäulen Ökologie, Ökonomie und Soziales im Unternehmen gleich stark gebaut sind“, sagt Jana Gebauer, Expertin für nachhaltige Unternehmensführung am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Die neue Lehrermappe „MitVerantwortung“ für Berufsschulen möchte junge Menschen in der Ausbildung für das Thema sensibilisieren. Auf der didacta 2010 in Köln veranstaltet die Stiftung Jugend und Bildung den Lehrer-Workshop „Unternehmen und Verbraucher in der Pflicht – Mitverantwortung als Unterrichtsthema “ – nur noch wenige Plätze sind frei!

Nachhaltiges Handeln hat einen positiven Effekt für Unternehmen: Energiesparende Maßnahmen und die Einführung von effizienten Produktionsabläufen haben zur Folge, dass Kosten gespart werden. Mitarbeiterfreundliche Betriebsstrukturen und Arbeitsbedingungen wirken sich positiv auf die Gesundheit und die Arbeitsleistung der Mitarbeiter aus, und die umweltfreundliche Herstellung von Produkten gewinnt als Kaufargument für Verbraucher immer mehr an Bedeutung. Ein verantwortungsvoll handelnder Betrieb genießt überdies eine weitaus höhere Reputation als ein Unternehmen, das Nachhaltigkeitskriterien außer Acht lässt.

Unterstützung bekommt die Wirtschaft von der Politik: Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit eine nationale CSR-Strategie, die den politischen Rahmen für freiwillige CSR-Aktivitäten von Unternehmen in Deutschland bilden soll.

Nachhaltigkeitskriterien zu implementieren, ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe. Daher ist es sinnvoll, gerade junge Menschen mit einer ökonomischen, ökologischen und sozial verantwortlichen Unternehmensführung vertraut zu machen.

Das Projekt „MitVerantwortung“ verfolgt zwei Ziele:
• auf der Nachfrageseite: Stärkung von gesellschaftlich verantwortlichen Unternehmen durch Erhöhung und Verstetigung der Nachfrage nach Einhaltung von CSR-Kriterien im Herstellungsprozess
• auf der Angebotsseite: Unterstützung des unternehmerischen CSR-Engagements durch CSR-kundige Beschäftigte

Das Thema CSR kann mit der Lehrermappe „MitVerantwortung“ sowohl im allgemeinbildenden Bereich in den Fächern Politik und Sozialkunde als auch im Rahmen der berufsbezogenen Lehrpläne behandelt werden. Anknüpfungspunkte in Elektro-Berufen sind Arbeitsschutz, Umweltschutz und Umweltverträglichkeit. Im Dienstleistungsbereich sind es Themen wie „Qualitäts- und Umweltmanagement“ sowie „wirtschaftlicher und umweltschonender Materialeinsatz“, in die sich eine CSR-Einheit einbetten lässt.

Die Stiftung Jugend und Bildung und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bieten als Herausgeber der Materialien auf der didacta 2010 den kostenlosen Workshop „Unternehmen und Verbrau-cher in der Pflicht – Mitverantwortung als Unterrichtsthema“ für Lehrer, die die Themen Nachhaltigkeit, Verbraucherbildung und CSR im Unterricht behandeln wol-len.
• Tag: Freitag, 19. März 2010
• Zeit: 15.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr (inklusive Pause und Catering)
• Ort: Konferenzraum G

Es sind nur noch wenige Plätze frei! Anmeldungen bitte an Simone Schnell,
Telefon: 0611-9030-507, E-Mail:

Die Lehrermappe „MitVerantwortung“ kann kostenlos bestellt werden
(solange der Vorrat reicht):
Universum Kommunikation und Medien AG
Taunusstraße 52-54
65183 Wiesbaden
E-Mail:
Internet: www.universum-shop.de

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Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V., Geschäftsstelle Wiesbaden, Taunusstraße 54, 65183 Wiesbaden, Tel.: 0611 9030-507, Fax: 0611 9030-325, Pressekontakt: Simone Schnell, E-Mail: , Internet: jugend-und-bildung.de

Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.
Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein. Ihr gehören Bildungsexperten der Kultusministerien der Länder, der Sozialpartner und des Europäischen Parlaments an. Die Arbeitsgemeinschaft erkennt die Bedürfnisse der Schule und bietet Materialien, mit denen die Lücken in der Unterrichtsversorgung geschlossen werden.

Die Stiftung Jugend und Bildung
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