04.03.2010 - 16:45 - Politik, Recht & Gesellschaft

Rossmann: „Schwarz-gelbes Scheitern beim Mindestlohn in der Pflege nicht hinnehmbar“

Pressemitteilung von: Ernst Dieter Rossmann
PR Agentur: Ernst Dieter Rossmann MdB

(Berlin) Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann bedauert sehr, dass die Verhandlungen über einen Mindestlohn in der Pflege gescheitert sind. „Es ist ein Armutszeugnis für die schwarz-gelbe Bundesregierung, dass sie den Mindestlohn für die 800.000 Beschäftigten in der Pflegebranche nicht hinbekommen hat“, teilt der Abgeordnete mit.

Nach Untersuchungen des Bundesverbandes der Pflegeberufe muss jede dritte Pflegekraft mit einem sittenwidrigen Lohn aus kommen. Das könnte sich ab 2011 wegen der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa noch verschärfen. Ein Mindestlohn hätte Abhilfe schaffen können. Deshalb sieht Rossmann hier absoluten Handlungsbedarf und fordert die Bundesregierung auf, das Projekt nicht aufzugeben!

Rossmann will, dass gute Pflege angemessen entlohnt wird. Das Berufsbild verdient einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert und muss dringend aufgewertet werden. Dies muss sich auch beim Lohnniveau bemerkbar machen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Ernst Dieter Rossmann
Mitglied des Deutschen Bundestages
Platz der Republik, 11011 Berlin
Telefon (030) 227-73447
Fax(030) 227-76318
E-Mail:
www.ernst-dieter-rossmann.de

Zu meiner Person

Geboren am 4. Februar 1951 in Elmshorn; evangelisch, verheiratet; wir haben eine erwachsene Tochter.

1969 Abitur am Gymnasium Bismarckschule in Elmshorn.

1974 Diplom in Psychologie, 1985 Promotion zum Doktor der Sportwissenschaften.

1975 bis 1988 wissenschaftlicher Angestellter an einer Fachschule für Sozialpädagogik, dazu von 1976 bis 1983 Durchführung zweier sportwissenschaftlicher Projekte (Bundesinstitut für Sportwissenschaft) und diverse Lehraufträge für Sportwissenschaft an der Universität Hamburg.

Mitglied der GEW, der AWO, des NABU; langjährige ehrenamtliche Arbeit in einer Obdachlosensiedlung.

1971 Eintritt in die SPD; Jungsozialist, SPD-Ortsvorsitzender. Stadtverordneter, Stadtrat und Kulturdezernent; 1987 bis 1998 Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein, 1996 bis 1998 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1992 bis 1996 Zweiter Landtagsvizepräsident.

Mitglied des Bundestages seit 1998 (Schwerpunkt: Bildungspolitik). Wahlkreis: Kreis Pinneberg (Nr. 7), Wohnort: Elmshorn.

Hobbys: Theater- und Kinobesuche, Vogelkunde und Naturbeobachtungen, Radtouren und Laufen (5 km Stadtlauf)

Meine Funktionen im Bundestag
- Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion
- Sprecher der SPD-Landesgruppe Schleswig-Holstein
- Sprecher der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion
- Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion
- Ordentliches Mitglied im Ausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
- Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Weitere Funktionen
- Vorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV) (ehrenamtlich)
- Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Elmshorn(ehrenamtlich)
- Mitglied des Verwaltungsrates des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn (ehrenamtlich)
- Forum Demokratische Linke 21 e.V., Berlin,kooptiertes Mitglied des Vorstandes (ehrenamtlich)
- Mitglied im Beirat der Juso-Hochschulgruppen (ehrenamtlich)
- Mitglied des Kuratoriums der Hamburger Fern-Hochschule (HFH)
(Als Mitglied des Kuratoriums erhält Ernst Dieter Rossmann ein bis vier Mal jährlich ein Sitzungsgeld in Höhe von 200 €. Der Betrag wird an gemeinnützige Organisationen gespendet.)

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