Rekordjahr im Krisenjahr: Die Münchner Bank setzt den Erfolgskurs fort.

Pressemitteilung von: Münchner Bank

So wie das chinesische Zeichen für „Krise“ sowohl das Zeichen für „Gefahr“ als auch für „Gelegenheit“ beinhaltet, so war das Krisenjahr 2009 für einige Unternehmen auch ein Jahr der genutzten Gelegenheiten. Zum Beispiel für die Münchner Bank, für die 2009 wohl als bestes Jahr seit der Fusion in die Bilanz-Bücher eingehen wird.


Erfolg in Zahlen.
Die Münchner Bank, die älteste und größte genossenschaftliche Universalbank Bayerns mit Sitz in München, konnte 2009 das beste Jahresergebnis der letzten 15 Jahre erzielen, so Peter Heinrich, der Vorstandsvorsitzende der Münchner Bank. Alle Unternehmensbereiche haben sich positiv entwickelt. Neben steigenden Einlagen waren ein ausgeprägtes Kreditgeschäft und ein lebhaftes Provisionsgeschäft zu verzeichnen. Im Endergebnis lag die Bilanzsumme zum 31.12.2009 mit 2.766 Mio. Euro um 141 Mio. Euro höher als 2008. Das entspricht einer Steigerung um 5,4 %.

Sicherheit in Zeiten der Krise.
2009 war das Jahr, in dem Sparer und Anleger ihr Geld eher „auf die sichere Bank“ gebracht haben. Als Genossenschaftsbank konnte die Münchner Bank besonders stark im Einlagengeschäft zulegen. Die größten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr lagen bei den kurzfristigen Einlagen (+379,7 Mio. Euro oder +63,4%). Das bilanzielle Kundeneinlagevolumen insgesamt liegt bei rund 2.187 Mio. Euro, das sind 4,7% mehr als 2008. Auch das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen, stieg um 84,9 Mio. Euro oder 10,4%, ebenso das betreute Kundenanlagevolumen, um 6,5% auf 3.087,8 Mio. Euro.

Kreditklemme? Nicht bei der Münchner Bank.
Das bilanzielle Kunden-Kreditvolumen hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls erhöht, auf 1.312 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 173 Mio. bzw. 15,2%. „Von einer Kreditklemme kann bei uns keine Rede sein“, so Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der Münchner Bank. „Wir als Genossenschaftsbank werden auch weiterhin solide wirtschaften und unseren Kunden die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, um mit uns gemeinsam durch Investitionen die wirtschaftlichen Weichenstellungen vorzunehmen.“ So konnte beispielsweise bei den Baufinanzierungen im Jahr 2009 ein Zuwachs von 22,5% erreicht werden, das entspricht einem Volumen von rund 125 Mio. Euro. Bei den Konsumentenkrediten konnte diese Zuwachsrate sogar noch übertroffen werden. Die Vergabesumme der Münchner Bank erhöhte sich um rund 6,4 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 37,9%.

Auch in eigener Sache erfolgreich.
Die Eigengeschäfte der Münchner Bank entwickelten sich 2009 ähnlich erfolgreich wie die Kundenbeziehungen. So lagen zum Beispiel die Forderungen der Münchner Bank an andere Kreditinstitute 2009 bei 694,7 Mio. Euro, was einer Zunahme von 4,1% entspricht. Die Eigenkapitalquote der Münchner Bank beläuft sich auf 11,6% und liegt damit um 3,6% über der gesetzlichen Mindestanforderung von 8%.

Ein mehr als gutes Ergebnis
Das Zinsergebnis wurde auf 52,6 Mio. Euro (+ 25,2 %) gesteigert, das Provisionsergebnis auf 18,4 Mio. Euro (+ 5,1%). Und trotz gestiegener Kosten - die im Wesentlichen durch den Umzug in das Forum Bogenhausen, höhere Pensionsrückstellungen, höhere Beiträge zur Pensionsversicherung, und neue Stellenbesetzungen durch die neue Geschäftsstelle begründet sind -lag das Betriebsergebnis vor Bewertung um 48% über dem Vorjahr. Das Jahresergebnis nach Steuern lag 2009 bei 10,8 Mio. Euro (Vorjahreswert: 3,2 Mio.).

Mitglieder mit Grund zur Freude.
Die Zahl der Mitglieder der Münchner Bank als Genossenschaftsbank ist 2009 zwar um 1.077 Mitglieder auf 43.647 Mitglieder gesunken. Dieser Rückgang resultiert aber aus fusionsbedingten Bereinigungen der Mitgliederzahl. Im Jahr 2009 konnte die Münchner Bank 861 neue Mitglieder gewinnen. Die Zahl der Geschäftsanteile lag zum Jahresultimo 2009 netto bei 653.516 Stück, das entspricht einem Rückgang von 18.636 zum Vorjahr (2008: 672.152).

Beratung als Differenzierung.
Ebenso wie das Krisenjahr 2009 ist für die Münchner Bank auch die seit dem 1.1. 2010 geltende Gesetzesänderung des Wertpapierhandelsgesetzes mehr eine „Gelegenheit“ als eine „Gefahr“. Die neue Regelung sieht u.a. die sogenannte Beweislastumkehr vor, d.h. im Falle eines Rechtsstreits wegen Beratungsfehlern muss die Bank nachweisen, dass sie gleichwohl ordnungsgemäß beraten hat. Diese Gesetzesänderung hat zur Folge, dass zahlreiche Bankinstitute zur Minimierung der Rechtsrisiken die telefonische Anlageberatung komplett eingestellt oder stark zentralisiert haben. Die Münchner Bank hat sich jedoch bewusst für einen anderen Weg entschieden: „Wir werden unseren Kunden auch weiterhin den Service einer telefonischen Anlageberatung bieten“ so Bernhard Link, stellvertretender Vorsitzender der Münchner Bank. „Wir sehen in der Stärkung des Verbraucherschutzes auch ganz klar eine Chance für unser Geschäft, speziell das Wertpapiersegment. Die Turbulenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele Anleger speziell in diesem Bereich verunsichert. Die neuen gesetzlichen Regelungen können dazu beitragen, dass die Kunden sich künftig besser abgesichert fühlen und das immer noch negative Image von Wertpapiergeschäften wieder aufgewertet wird. Zudem kommt die verschärfte Dokumentationspflicht unserem ganzheitlichen Beratungsansatz entgegen.“

Optimistisch für 2010.
So erfreulich wie der Rückblick auf 2009 ist auch der Ausblick auf 2010 für die Münchner Bank. Für die ersten beiden Monate dieses Jahres sind sowohl im Aktiv- wie im Passivbereich weitere Zuwächse zu verzeichnen. Die Kundeneinlagen nehmen weiter zu, im Kreditgeschäft ist die Nachfrage ungebrochen und die Ertragslage verbessert sich weiter. „Die Aussichten für ein vernünftiges Betriebsergebnis sind auch in diesem Jahr gut“, so Udo Gebhardt, Vorstandsmitglied der Münchner Bank, „im noch jungen Geschäftsjahr können wir weiterhin mit einem verbesserten Zins- und Dienstleistungsergebnis bei einem stagnierenden Sachkostenblock rechnen.“

Zeichen setzen in und für München.
Über das Jahr 2010 hinaus weist ein zentrales Projekt der Münchner Bank, das im Herzen der Stadt Zeichen setzen wird und der Stadtgestaltungskommission bereits grünes Licht erhalten hat. Noch im Frühjahr beginnt die Münchner Bank mit der Umgestaltung des Stammhauses zwischen Augustinerstraße und Frauenplatz. Im ersten Schritt wird das Gebäude vollständig entkernt und erhält zur Augustiner Straße hin eine neue Fassade. Die Fassadengestaltung erfolgt behutsam, so dass sich das neu gestaltete Gebäude harmonisch in den bestehenden Innenstadtbereich einfügt und immer noch „münchnerischen Charme“ versprüht. Unterstützt werden wir bei diesem Projekt von Architekt Josef Peter Meyer-Scuppin. Der Zugang zur Geschäftsstelle wird vom Frauenplatz in die Augustiner Straße verlegt. Es ist darüber hinaus vorgesehen, im Erdgeschoß des neugestalteten Gebäudes einen gastronomischen Betrieb anzusiedeln. Der Umzug der Geschäftsstelle der Münchner Bank in das Ausweichquartier in die Sattlerstraße wird zum 16. April 2010 erfolgen. Die Fertigstellung des Areals ist für das das Jubiläumsjahr 2012 geplant, in dem die Münchner Bank passenderweise ihr 150-jähriges Jubiläum feiern wird.


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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Münchner Bank
Richard-Strauss-Straße 82
81679 München

Pressekontakt:
Sonja Schmid
Tel.: 089 2128 1212
Fax: 089 2128 77 1212
Mail:

Informationen zur Münchner Bank:
Die Münchner Bank ist mit ihrer Gründung im Jahre 1862 die älteste Genossenschaftsbank Bayerns. Mit rund 630 Mitarbeitern, 42 Standorten in und um München und einer Bilanzsumme von 2.625 Mio. Euro ist sie bayernweit die größte Volks- und Raiffeisenbank mit Universalbankcharakter.
Im Rahmen des genossenschaftlichen Finanzverbunds arbeitet die Münchner Bank mit anerkannten Finanzdienstleistern sowie mit weiteren renommierten Partnern eng und erfolgreich zusammen. Damit ist sie ein Allfinanzanbieter, der die Region München sehr gut kennt.

Zu den Mitgliedern des Vorstands zählen Peter Heinrich, (Vorsitzender), Bernhard Link (stv. Vorsitzender) und Udo Gebhardt. Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Münchner Bank hat Dr. Eberhard Sasse inne.

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