04.03.2010 - 08:40 - Politik, Recht & Gesellschaft

Ein erfolgreicher TORNADO-Pilot setzt sich nach Mobbing zur Wehr

Pressemitteilung von: ratio-books

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Erst Senkrechtstart, dann Schleudersitz – Ein TORNADO-Pilot: Zum Abschuss freigegeben
Fast jeder Junge möchte irgendwann Polizist, Fußballer, Rennfahrer oder Pilot werden. So auch Flo Reyda. Er wollte von Kindesbeinen an nur ein Flugzeug steuern – und hat es geschafft! Er entschloss er sich, zur Bundeswehr zu gehen und all sein Engagement in die Karriere als Top Gun-Pilot zu legen.

Erst Eignungstests, dann Auswahlverfahren: Purer Stress und anspruchsvolle Prüfungen. Der Erfolg: Eine Ausbildung zum TORNADO-Piloten. Danach gab es für ihn nur einen Fokus: Keiner sollte ihm Steine in den Weg legen – ihm den begehrten Platz im Cockpit des Kampfflugzeugs streitig machen können.

Flo hat die Erfolgsleiter bestiegen. Leider musste er bald erkennen, dass sich einer, der es bis an die Spitze geschafft hat, nicht nur Freunde macht. Kameraden, die nicht so leistungsstark waren, fühlten sich übergangen und kompensierten ihre Niederlagen mit Schikanen und Diskriminierungen. Vorgesetzte, denen Flo Reydas Erfolgsgeschichte ein Dorn im Auge war, schlossen sich an und wurden zuletzt sogar aktive Drahtzieher.

Erst als sich private Lebensentwürfe als Fehlentscheidungen herausstellten, zeigten sich Angriffsflächen. Sie wurden ausgenutzt, um den Vorzeige-Piloten zu entzaubern. Und was folgte war der subversive Versuch, einen Team-Player, dem man sich nicht gewachsen fühlte, aus der Gemeinschaft zu drängen. Was mit scheinbar konstruktiver Kritik begann, wuchs sich systematisch aus.

Doch von Mobbing durfte nicht gesprochen werden, da es diese Form der Diskriminierung bei der Bundeswehr offiziell nicht gab. Flo Reyda musste sich als Betroffener gegen etwas wehren, was keiner wahrhaben wollte.

Durch einen Scheidungskrieg an den Rand seiner psychischen und physischen Kraft gebracht, half ihm nur sein übermenschlicher Wille, sich den Tatsachen zu stellen und sich tapfer zu wehren. Wie Flo Reyda diese intensiven Jahre im und ausserhalb des Cockpits erlebt hat, schildert er teilweise hoch emotional.

Wer bereit ist, das Bild der Bundeswehr, das in der Öffentlichkeit bekannt ist, aus einem neuen und anderen Blickwinkel zu sehen – wer sich nicht vorstellen kann, dass aus einem „harten Held“ ein „Opfer“ wurde – und wer erleben möchte, was es bedeutet, ein Kampfjet-Pilot zu sein, dem wird die Lektüre dieses Buches spannende Unterhaltung liefern.

Ein Buch, entstanden aus den täglichen Aufzeichnungen eines echten Kampfpiloten der Bundeswehr. Interessant, verwirrend und berührend zugleich. Eine Erfolgsstory und ein Krimi. Eine Biographie, Dokumentation und Roman.

Die harte Ausbildung zum Jet-Piloten, tägliche Einsätze im Überschall-Jet, die Betroffenheit eines Mobbing-Opfers, der Weg aus der persönlichen und beruflichen Isolation bis zur Kampfansage oder einfach nur die enorme innere Überzeugung, dass persönliches Erleben stark machen kann, um anderen Menschen Bewusstsein und Hilfe zu geben, das alles schildert Flo Reyda in diesem Buch.

Flo möchte nicht das Bild zerstören, dass Tom Cruise legendär in Top Gun gezeichnet hat und er möchte auch nicht diejenigen schuldig sprechen, die ihn zum Opfer gemacht haben. Doch er will deutlich machen, dass es Mobbing bei der Bundeswehr gibt. Und schließlich will er allen Menschen Mut machen, die Ähnliches erlebt haben.

Ein Glossar am Ende des Buches hilft, die ganz eigene Sprache der Bundeswehr und der Flieger besser zu verstehen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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