03.03.2010 - 17:20 - Gesundheit & Medizin

Brustzentrum Kplus: Neue Heimat für die Frauenselbsthilfe nach Krebs

Pressemitteilung von: Kplus - Katholische Kliniken und Senioreneinrichtungen

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Ursula Graf, Frauenselbsthilfe nach Krebs, Dr. Constantin Pagouras, Leiter Brustzentrum Kplus, Renate Laimann, Frauenselbsthilfe nach Krebs (v. l.)
„Auffangen – Informieren – Begleiten“: Mit diesem Motto ist die Selbsthilfegruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Hilden seit mehr als 30 Jahren für Krebspatientinnen da. Nun findet Sie nach einigen Umzügen im Kplus Forum Hilden ein neues Zuhause für ihre Gruppentreffen.

Gespräche über das Thema Krebs brauchen Zeit. Sie brauchen Ruhe und Raum. An letzterem mangelte es der Frauenselbsthilfe nach Krebs Hilden e. V. seit einigen Jahren. „Immer wenn wir wieder einen Raum gefunden hatten, mussten wir bald darauf umziehen“, erinnert sich Renate Laimann, die Leiterin der Gruppe. Die Gründe dafür waren vielfältig, einmal standen sogar die Abrissbagger vor der Tür. Ein echtes Zuhause konnte die Gruppe nicht finden. Das ist nun anders: Denn ab dem 1. März wird sich die Selbsthilfegruppe regelmäßig einmal monatlich im Kplus Forum Hilden am St. Josefs Krankenhaus treffen. „Wir freuen uns, dass wir hier mit offenen Armen empfangen werden“, strahlt Renate Laimann über das ganze Gesicht.

Die Diagnose Krebs ist für viele Frauen vernichtend. Dr. Constantin Pagouras, Chefarzt Senologie am St. Josefs Krankenhaus Hilden und Leiter des dort ansässigen Brustzentrums Kplus, schätzt die Arbeit der Selbsthilfegruppe deshalb sehr. „Da geht es im ersten Moment nur darum: Lebe ich oder sterbe ich“, berichtet er. Für viele Frauen sei es deshalb im ersten Moment das wichtigste, aufgefangen zu werden. „In dieser Phase ist seelische Unterstützung, menschliche Nähe ganz wichtig“, betont der Mediziner. Die Frauen in der Selbsthilfegruppe wissen aus eigener Erfahrung, was auf die Betroffenen einstürmt, welche Gedanken und Nöte sie haben – und sie können schnell weiterhelfen.

In den regelmäßigen Gruppentreffen tauschen sich die Frauen aus oder organisieren Vorträge von Medizinern und anderen Fachleuten. Das Themenspektrum ist unendlich: Da geht es um zwischenmenschliche Probleme, aber auch darum, welche Reha zu empfehlen ist. Alleinstehende Frauen brauchen jemanden, der sich um den Hund kümmert. Andere fühlen sich plötzlich von Freunden und Familie unverstanden. Existentielle Ängste sind da ebenso Gesprächsthema wie praktische Fragen des alltäglichen Lebens. „Das geht uns auch manchmal ganz schön an die Nieren“, erzählt Renate Laimann ernst, nur um im nächsten Moment wieder ein strahlendes Lächeln aufzusetzen. Denn schließlich ist es ein großes Ziel der Gruppe, der Lebensfreude trotz der Krebserkrankung Raum zu geben.

Neben den Gruppentreffen hat die Frauenselbsthilfe nach Krebs auch eine feste Sprechstunde im Brustzentrum Kplus. Hier können Frauen schnelle Hilfe finden, die im St. Josefs Krankenhaus bereits stationär behandelt werden. Auch dieses Angebot resultiert aus der guten Zusammenarbeit zwischen der Selbsthilfegruppe und dem Team des Brustzentrums. Dr. Constantin Pagouras bringt es auf den Punkt: „Die Selbsthilfegruppe ist für mich und das Brustzentrum unersetzlich geworden.“


Frauenselbsthilfe nach Krebs
Gruppentreffen
Jeden 1. Montag im Monat, 19 Uhr
Kplus Forum Hilden am St. Josefs Krankenhaus
Walder Straße 34-34
40724 Hilden

Beratung für stationäre Patientinnen des St. Josefs Krankenhauses Hilden
dienstags, ab 9.30 Uhr
Sekretariat Senologie im St. Josefs Krankenhaus Hilden

Kontakt: Renate Laimann, Telefon 02103/55817

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Kplus - Katholische Kliniken und Senioreneinrichtungen
Cerstin Tschirner
Leiterin Unternehmenskommunikation im Kplus-Verbund
Geschäftssitz:
St. Lukas Klinik
Schwanenstraße 132
42697 Solingen
Telefon 0212/705-2724

Der Verbund Kplus - Katholische Kliniken und Senioreneinrichtungen bündelt Kompetenzen in der Region, um hochwertige Medizin, Pflege und Therapie auch in Zukunft wohnortnah anbieten zu können. Mittlerweile gehören 23 Institutionen des Gesundheitswesens zum christlich geprägten Verbund und knüpfen ein dichtes Gesundheitsnetz für die Region. Patienten und Bewohner können so vom Wissen aller Mitarbeiter des Verbundes profitieren, ohne auf die persönliche Atmosphäre der Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen vor Ort verzichten zu müssen. Denn das ist der Verbund: Menschlich. Kompetent. Nah.
Einrichtungen im Kplus-Verbund:
St. Josef Krankenhaus Haan
St. Josefs Krankenhaus Hilden
St. Josef Krankenhaus Monheim
St. Lukas Klinik, Solingen
St. Remigius Krankenhaus Opladen
St. Josef Krankenhaus Wiesdorf
St. Joseph Altenheim
St. Albertus Altenheim
Haus Rheinpark
St. Antonius Altenheim
St. Marien Altenheim (im Bau)
St. Lukas Pflegeheim
St. Lukas Tagespflegehaus
St. Josef Wohnen mit Service
St. Joseph Wohnpark
Therapiezentrum Hilden
Therapiezentrum Monheim
Therapiezentrum Solingen
Remigius Reha
Medizinische Versorgungszentren der Katholischen Kranken- und Pflegeeinrichtungen Leverkusen
Katholisches Bildungszentrum Haan
St. Joseph Fachseminar für Altenpflege
Genesis - Gemeinnützige neue Servicegesellschaft in Solingen

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