02.03.2010 - 16:54 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Coming out von gays – der schwere Schritt hinüber zum anderen Ufer
Pressemitteilung von: Results!
Es ist ein langer Weg dorthin, bis Mann es endlich tut – sich offiziell als gay outen. Dem gehen viele quälende Gedanken und Befürchtungen voraus. Doch ist die Wahrheit erst einmal heraus, tritt große Erleichterung ein.
Es beginnt mit einer vagen Ahnung, die sich jedoch langsam und immer mehr zur Gewissheit auswächst: „Es sind nicht die Frauen, die mich sexuell ansprechen, die mir Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch verursachen. Nein, es ist der Rainer und der Helmut, bei denen meine Knie weich werden.
Kann das sein? Darf das sein? Oh, mein Gott!“
Trotz größter anzunehmender Toleranz in unserer Gesellschaft, ist Homosexualität nach wie vor mit Ressentiments belegt. Schwule sind anders, sind keine „richtigen Männer.”
Sie sind eine Randgruppe und werden bis heute nicht wirklich akzeptiert. Im besten Falle toleriert man sie.
Das ist die Realität.
Umso schwieriger für den Einzelnen, der ja genau mit den gesellschaftlichen Vorstellungen von der einzig „richtigen“ Sexualität, der Heteronormativität, aufgewachsen ist, sich seine homosexuellen Neigungen einzugestehen und diese zu akzeptieren.
Besonders männliche Jugendliche, die den Drang zum eigenen Geschlecht bei sich entdecken und in der Pubertät ohnehin verunsichert sind, bleiben damit meist ziemlich alleine, auf sich gestellt.
„Kinder sind grausam“ weiß der Volksmund und Jugendliche nicht minder.
In Schulen werden gays gnadenlos gemobbt und diskriminiert. Eine 4-7mal höhere Suizidrate, Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendes Verhalten geben trauriges Zeugnis davon.
Aber auch die späte(re) Erkenntnis der eigenen homosexuellen Neigung ist meist mit Problemen behaftet, insbesondere, wenn Mann verheiratet ist und Kinder im Spiel sind. Dann quälen Schuldgefühle gegenüber der Partnerin und dem Nachwuchs das männliche Gewissen.
Doch hat Mann einmal die, zunächst traurige, Gewissheit über seine wahre sexuelle Orientierung, folgt gleich die nächste Frage auf dem Fuße: Wie sage ich es meinem Kinde? Meinen Eltern, Geschwistern und Freunden? Und wem sage ich es überhaupt? Meinem Chef? Den Kollegen?
Noch heute werden Jugendliche, die diesen mutigen Schritt, sich zu outen getan haben, mit monatelangem Hausarrest belegt oder gar aus dem eigenen Elternhaus gejagt. Ehefrauen und Partnerinnen eröffnen den Krieg gegen den „Perversling“ und hetzen die Kinder gegen den, aus dem Ehebett Abtrünnigen, auf.
Diese Situation ist für alle Beteiligten schwierig. Dass Frau und Kinder sich um ihr Familienglück betrogen fühlen, ist dabei noch am ehesten zu verstehen und nachzuvollziehen. Aber auch Eltern tun sich meist schwer mit der Akzeptanz dieser Situation, verändert es doch auch ihre Leben z.B. im Bezug auf eventuelle Enkelkinder.
Eines jedoch ist sicher. Schwule Männer müssen ihre sexuelle Orientierung akzeptieren und ausleben, um emotional nicht zu verkümmern.
Beim coming out und der Bewältigung aller damit zusammenhängender Probleme kann lösungsorientierte Beratung wertvolle Hilfestellung leisten.
In der lösungsorientierten Beratung wird der Fokus ausschließlich auf die für den Klienten positiven Aspekte gelegt. Gemeinsam erarbeitet man Strategien und Wege, wie er diese Probleme konstruktiv angehen und erfolgreich lösen kann um zu einem zufriedenen Leben nach dem Coming out zu finden.
Sandra Sopp-Ehlting
gay-therapie ist die Praxis für fachgerechte, psychologische Beratung und Lösungsfindung bei Liebes- und Beziehungsproblemen Schwuler (Paar- und Einzelcoaching), Verunsicherung im Umgang mit dem coming out und der Bewältigung von Stigmatisierungen durch die Gesellschaft.
Darüber hinaus bietet gay-therapie konstruktive Unterstützung bei Konflikten betroffener Familienangehöriger, deren Söhne oder Ehemänner, die sich als gay geoutet haben bzw. von Kindern, die in schwulen Lebensgemeinschaften aufwachsen.
gay-therapie
Sandra Sopp-Ehlting
Ligsalzstrasse 31
80339 München
Tel: 089-51 08 64 32
Tel: 089-50 07 88 81
Fax: 089-51 08 64 31
www.gay-therapie.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
gepfeffert!
Werbung mit Wirkung
Ellen Rutschke
Reismühlenstrasse 50
81477 München
Tel: 089-64293518
www.gepfeffert.eu
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Es beginnt mit einer vagen Ahnung, die sich jedoch langsam und immer mehr zur Gewissheit auswächst: „Es sind nicht die Frauen, die mich sexuell ansprechen, die mir Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch verursachen. Nein, es ist der Rainer und der Helmut, bei denen meine Knie weich werden.
Kann das sein? Darf das sein? Oh, mein Gott!“
Trotz größter anzunehmender Toleranz in unserer Gesellschaft, ist Homosexualität nach wie vor mit Ressentiments belegt. Schwule sind anders, sind keine „richtigen Männer.”
Sie sind eine Randgruppe und werden bis heute nicht wirklich akzeptiert. Im besten Falle toleriert man sie.
Umso schwieriger für den Einzelnen, der ja genau mit den gesellschaftlichen Vorstellungen von der einzig „richtigen“ Sexualität, der Heteronormativität, aufgewachsen ist, sich seine homosexuellen Neigungen einzugestehen und diese zu akzeptieren.
Besonders männliche Jugendliche, die den Drang zum eigenen Geschlecht bei sich entdecken und in der Pubertät ohnehin verunsichert sind, bleiben damit meist ziemlich alleine, auf sich gestellt.
„Kinder sind grausam“ weiß der Volksmund und Jugendliche nicht minder.
In Schulen werden gays gnadenlos gemobbt und diskriminiert. Eine 4-7mal höhere Suizidrate, Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendes Verhalten geben trauriges Zeugnis davon.
Aber auch die späte(re) Erkenntnis der eigenen homosexuellen Neigung ist meist mit Problemen behaftet, insbesondere, wenn Mann verheiratet ist und Kinder im Spiel sind. Dann quälen Schuldgefühle gegenüber der Partnerin und dem Nachwuchs das männliche Gewissen.
Doch hat Mann einmal die, zunächst traurige, Gewissheit über seine wahre sexuelle Orientierung, folgt gleich die nächste Frage auf dem Fuße: Wie sage ich es meinem Kinde? Meinen Eltern, Geschwistern und Freunden? Und wem sage ich es überhaupt? Meinem Chef? Den Kollegen?
Noch heute werden Jugendliche, die diesen mutigen Schritt, sich zu outen getan haben, mit monatelangem Hausarrest belegt oder gar aus dem eigenen Elternhaus gejagt. Ehefrauen und Partnerinnen eröffnen den Krieg gegen den „Perversling“ und hetzen die Kinder gegen den, aus dem Ehebett Abtrünnigen, auf.
Diese Situation ist für alle Beteiligten schwierig. Dass Frau und Kinder sich um ihr Familienglück betrogen fühlen, ist dabei noch am ehesten zu verstehen und nachzuvollziehen. Aber auch Eltern tun sich meist schwer mit der Akzeptanz dieser Situation, verändert es doch auch ihre Leben z.B. im Bezug auf eventuelle Enkelkinder.
Eines jedoch ist sicher. Schwule Männer müssen ihre sexuelle Orientierung akzeptieren und ausleben, um emotional nicht zu verkümmern.
Beim coming out und der Bewältigung aller damit zusammenhängender Probleme kann lösungsorientierte Beratung wertvolle Hilfestellung leisten.
In der lösungsorientierten Beratung wird der Fokus ausschließlich auf die für den Klienten positiven Aspekte gelegt. Gemeinsam erarbeitet man Strategien und Wege, wie er diese Probleme konstruktiv angehen und erfolgreich lösen kann um zu einem zufriedenen Leben nach dem Coming out zu finden.
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gay-therapie ist die Praxis für fachgerechte, psychologische Beratung und Lösungsfindung bei Liebes- und Beziehungsproblemen Schwuler (Paar- und Einzelcoaching), Verunsicherung im Umgang mit dem coming out und der Bewältigung von Stigmatisierungen durch die Gesellschaft.
Darüber hinaus bietet gay-therapie konstruktive Unterstützung bei Konflikten betroffener Familienangehöriger, deren Söhne oder Ehemänner, die sich als gay geoutet haben bzw. von Kindern, die in schwulen Lebensgemeinschaften aufwachsen.
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