01.03.2010 - 17:32 - Vereine & Verbände

Betende Jugendliche, rappende Schwestern und engagierte Senioren – 1500 Jugendliche beim Teen Prayer Congress

Pressemitteilung von: Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH

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In Kleingruppen konnten die Jugendlichen beim "Teen Prayer Congress" ihre Fragen an Senioren loswerden.
BAD LIEBENZELL. Intensiv mit dem Thema Gebet beschäftigten sich am vergangenen Wochenende rund 1500 Jugendliche aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz beim „Teen Prayer Congress“ der Liebenzeller Mission, der in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feierte. Bereits zum zehnten Mal fand der Gebetskongress in Bad Liebenzell im Nordschwarzwald statt. Die Jugendlichen erlebten ein Wochenende mit Gottesdiensten, Seminaren und der Möglichkeit zum Austausch mit anderen jungen Christen. Zahlreiche ansprechend gestaltete Gebetsstationen luden die Jugendlichen ein, sich Zeit zu nehmen, um Gott ganz persönlich zu begegnen. Schwestern der Liebenzeller Mission und anderer Schwesternschaften boten den Teenagern an, für sie zu beten. An einer Klagemauer konnten die Teilnehmer ihre Sorgen an Gott abgeben und an einer weiteren Station für Gerechtigkeit in der Welt beten. Dank des frühlingshaften Wetters trafen sich viele Jugendlichen zu kleinen Gruppen im Freien, um gemeinsam zu singen, zu reden oder zu beten.

Hauptreferent der Veranstaltung war Kurt Schneck, Dozent am christlichen Jugendzentrum Schloss Klaus in Oberösterreich. Er sprach zum Thema „Christus in mir“ – dem Motto des diesjährigen „Teen Prayer Congress“. Gott habe den Menschen zu seinem Ebenbild gemacht und ein großes Interesse an jedem Einzelnen: „Ihr vertretet Gott in dieser Welt. Er möchte durch euch Menschen begegnen und wünscht sich, dass ihr seine Liebe in dieser Welt erscheinen lasst.“ Schneck ermutigte die Jugendlichen, sich dabei auf Gott zu verlassen. „Wenn Christus in euch lebt, dann könnt ihr sicher sein, dass er gegenwärtig ist – mit seiner Kraft und mit seinem ganzen Wesen.“ Musikalisch gestaltet wurde der Kongress von der US-amerikanischen Sängerin Lisa Cuellar mit Band.

Eine besondere Aktion des Gebetskongresses war auch in diesem Jahr ein sogenanntes Generationenprojekt. In Kleingruppen standen Senioren den Jugendlichen Rede und Antwort zu Lebens- und Glaubensfragen. Sie ermutigten die Teenager, auch in schweren Zeiten auf Gott zu vertrauen. Zahlreiche Seminare boten den Jugendlichen die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen. In einem Workshop entwickelten einige Teilnehmer Ideen, wie junge Christen sich für ihre Stadt oder die Welt engagieren können und nahmen sich vor, diese Gedanken in den nächsten Wochen in die Tat umzusetzen. So wollen Kongressteilnehmer sich zukünftig um die Obdachlosen ihrer Stadt kümmern, einen Bibelkreis gründen oder sich für die Außenseiter an ihrer Schule einsetzen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war eine Gebetsnacht am Samstag, die von verschiedenen Tanz- und Theaterszenen begleitet wurde. Tosenden Applaus bekamen zwei Schwestern der Kommunität Adelshofen, die einen Rap aufführten.

Neben dem Jubiläum des „Teen Prayer Congress“ wurde an dem Wochenende auch das zehnjährige Bestehen von „Teens in Mission“ gefeiert. Angefangen mit der Stelle eines Jugendreferenten hat sich diese Tätigkeit zu einem eigenen Arbeitsbereich der Liebenzeller Mission entwickelt, der zahlreiche Veranstaltungen für Jugendliche organisiert. „Mein Wunsch und meine Hoffnung ist es, dass eine junge Generation entsteht, die Christus im Herzen trägt“, berichtet Stefan Lepp, der Gründer und Leiter von „Teens in Mission“ über die Motivation seiner Arbeit.

Etwas müde, aber erfüllt von vielfältigen Eindrücken und Erfahrungen machten sich die Jugendlichen am Sonntagnachmittag auf die Heimreise. Viele von ihnen haben fest vor, im nächsten Jahr wieder zu dem Gebetskongress nach Bad Liebenzell zu kommen. Diejenigen, die nicht solange warten möchten, haben jedoch auch in diesem Jahr nochmals die Chance, an einem „Teen Prayer Congress“ teilzunehmen. Denn mittlerweile gibt es den Gebetskongress in etwas kleinerer Ausführung auch in Frankfurt, Hamburg und Neubrandenburg.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Die Liebenzeller Mission ist ein freies Werk innerhalb der evangelischen Kirche, das weltweit überkonfessionell mit rund 230 Missionarinnen und Missionaren arbeitet. Sie geben die gute Nachricht von Jesus Christus weiter, schulen einheimische Christen und helfen in akuten Notlagen.

Gemäß dem Motto „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ ist die Liebenzeller Mission seit 110 Jahren mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um den Globus tätig. Die Grundlage dafür bildet die Überzeugung, dass die gute Nachricht von Jesus Christus eine konstruktive, lebensverändernde Kraft ist – für jeden Menschen, jede Kultur und jede Nation.

Dies zu vermitteln ist der Auftrag der Missionarinnen und Missionare, die derzeit in 26 Ländern der Erde tätig sind. Sie sind unter anderem in der Gemeindegründung, medizinischen Arbeit, theologischen Ausbildung oder Suchttherapie engagiert.

Neben der Arbeit im Ausland ist die Liebenzeller Mission auch in Deutschland aktiv. Im Osten Deutschlands sind Mitarbeiter in der missionarischen Gemeindearbeit eingesetzt. Außerdem bietet die Liebenzeller Mission vielfältige Programme mit Kongressen, Seminaren und Reisemöglichkeiten an.

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