26.02.2010 - 17:32 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Visual Table of Contents - Erfolgreiches Suchen in digitalen Medien
Pressemitteilung von: Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI
CeBIT 2010, Halle 9, Stand B 36
Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut: Innovative Technologien für die Video- und Bildsuche
Am Fraunhofer Heinrich Hertz-Institut wurde im Rahmen des Forschungsprogramms THESEUS ein inzwischen patentiertes Softwaremodul zur Videostrukturerkennung entwickelt. Es segmentiert Videos vollautomatisch in Szenen, Shots und Sub-shots. So können gesuchte Bildsequenzen schnell und präzise gefunden werden.
Bislang gestaltet sich das Auffinden von bestimmten Videoszenen und digitalen Bildern als ein mühseliges Unterfangen. Das neue Such-, Filter- und Darstellungsverfahren für multimediale Daten ermöglicht dem Nutzer ein intuitives Durchsuchen von Bild- und Videoarchiven. Die
am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelten softwarebasierte Anwendungen erfassen die Struktur des Videos und unterteilen es automatisch in seine semantischen Einheiten wie Szenen, Shots und Sub-shots. Neue Lernverfahren machen die gezielte Suche nach Bildmotiven wie Gebäude, Landschaftsaufnahmen etc. in Bild- und Videoarchiven möglich. Ähnlichkeitsbasierte Suche lässt Gesichter trotz unterschiedlicher Ausrichtung und Positionierung auffinden.
Technischer Hintergrund
Das Softwaremodul erzeugt automatisch Metadaten, die die Grenzen von Szenen, Shots und Sub-shots beschreiben. Das Softwaremodul ist dadurch in der Lage, die Struktur des Videos zu erkennen. Bei der Shot-Erkennung werden außerdem nicht nur harte Schnitte, sondern auch weiche Übergänge, wie Aus- und Einblendungen, Überblendungen und Wischblenden registriert. Die Software arbeitet erheblich schneller als Echtzeit, sie bietet ein C sowie C++ Interface zur leichten Integration in bestehende Softwareprodukte.
Kontakt
Christian Petersohn
Interactive Media – Human Factors
Tel +49 (0)30 31002 663

www.hhi.fraunhofer.de
www.shotdetection.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI
Einsteinufer 37, 10587 Berlin
www.hhi.fraunhofer.de
Corporate Communications - Dr. Gudrun Quandel
Tel +49 (0)30 31002 400
Mobil +49 (0)171 1995334
Fax +49 (0)30 31002 558

Innovationen für die digitale Zukunft sowohl auf dem Gebiet der modernen Kommunikationssysteme als auch auf den Gebieten der digitalen Medien und der Dienstenutzung stehen im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Wir entwickeln
Standards für Informationstechnologien und schaffen neue Anwendungen als Partner der Industrie.
Die Kompetenzen des Heinrich-Hertz-Instituts umfassen optische
Kommunikationsnetze und -systeme, mobile Breitbandsysteme, photonische Komponenten und elektronische Bildtechniken. Ein Fokus liegt im photonischen Netz vom hochkapazitiven flexiblen Weitverkehrsnetz bis hin zum breitbandigen Inhousenetz.
Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut: Innovative Technologien für die Video- und Bildsuche
Am Fraunhofer Heinrich Hertz-Institut wurde im Rahmen des Forschungsprogramms THESEUS ein inzwischen patentiertes Softwaremodul zur Videostrukturerkennung entwickelt. Es segmentiert Videos vollautomatisch in Szenen, Shots und Sub-shots. So können gesuchte Bildsequenzen schnell und präzise gefunden werden.
Bislang gestaltet sich das Auffinden von bestimmten Videoszenen und digitalen Bildern als ein mühseliges Unterfangen. Das neue Such-, Filter- und Darstellungsverfahren für multimediale Daten ermöglicht dem Nutzer ein intuitives Durchsuchen von Bild- und Videoarchiven. Die
am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelten softwarebasierte Anwendungen erfassen die Struktur des Videos und unterteilen es automatisch in seine semantischen Einheiten wie Szenen, Shots und Sub-shots. Neue Lernverfahren machen die gezielte Suche nach Bildmotiven wie Gebäude, Landschaftsaufnahmen etc. in Bild- und Videoarchiven möglich. Ähnlichkeitsbasierte Suche lässt Gesichter trotz unterschiedlicher Ausrichtung und Positionierung auffinden.
Technischer Hintergrund
Das Softwaremodul erzeugt automatisch Metadaten, die die Grenzen von Szenen, Shots und Sub-shots beschreiben. Das Softwaremodul ist dadurch in der Lage, die Struktur des Videos zu erkennen. Bei der Shot-Erkennung werden außerdem nicht nur harte Schnitte, sondern auch weiche Übergänge, wie Aus- und Einblendungen, Überblendungen und Wischblenden registriert. Die Software arbeitet erheblich schneller als Echtzeit, sie bietet ein C sowie C++ Interface zur leichten Integration in bestehende Softwareprodukte.
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Die Kompetenzen des Heinrich-Hertz-Instituts umfassen optische
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