26.02.2010 - 17:20 - Kunst & Kultur

Angelika Wende stellt in der Galerie ka5 in Mainz Medea Zyklus aus

Pressemitteilung von: oncue GmbH
PR Agentur: oncue communication &event

Bild im Großformat
Medea I
Unter dem Titel „Medea Metamorphosen“ gibt Angelika Wende, freischaffende Künstlerin und Moderatorin des Kultur Salons Mainz, in der Galerie ka5 erstmals einen Einblick in ihre Malerei.

„Medea Metamorphosen “, so Angelika Wende, ist eine malerische Auseinandersetzung mit dem Mythos der Medea. Zwei Jahre hat mich diese Figur in ihrer Ambivalenz und Tiefe nicht losgelassen. Medea ist eine Frau, die leidenschaftlich liebt und leidenschaftlich tötet. Eine zutiefst komplexe, psychologisch hoch spannende Figur. Schuld, Liebe, Rache, Hass, Vergeltung und Tod sind archetypische Themen, die, weil sie zutiefst menschlich sind, jeden von uns angehen, wenn auch nicht in der Radikalität und Intensität der Medea“. Die Arbeiten sind auch eine Auseinandersetzung mit dem Thema Mann, Frau und Beziehung. „Ich male“, sagt die Künstlerin, „weil ich in diesem Prozess so sehr bei mir selbst bin, wie bei keiner anderen Tätigkeit. Wenn ich male denke ich, die immerzu denkt, nicht. Ich folge meiner Intuition, meiner inneren Stimme, meinem Gefühl und meiner Sicht von Welt. Am Ende ist da ein Bild gewordenes Etwas. Ich sehe was ich getan habe - unmittelbar, sobald der Prozess des Malens abgeschlossen ist.“

Mit Acrylfarbe vielschichtig mit dem Malspachtel auf Leinwand oder MDF Platte aufgetragen und modelliert, Blau und Rot als Primärfarben gegeneinander ausspielend - warm und konkret, das Rot, vergeistigt und nebulös, das Blau nebulös - zeigen die klein- und großformatigen Werke die inneren Zustände der Medea bis hin zur Hybris des Mythos. Wendes Bilder sind figurativ, expressiv und abstrahierend. Auf eine subtile Weise berühren sie den Betrachter durch eine Tönung verhaltener Melancholie.

Zur Vernissage am 19. März 2010 um 19 Uhr, liest der Schauspieler Lorenz Klee vom Staatstheater Mainz aus Texten Angelika Wendes, die im malerischen Prozess entstanden sind.

Im Rahmen der Ausstellung: 15. April, 19 Uhr: „Medea, ein Mythos oder zeitlos?“ Szenische Lesung mit Angelika Wende und Max Roland, Schauspieler Frankfurt

Ein Teil des Erlöses der verkauften Bilder geht an das Frauenhaus Mainz.

Ausstellung vom 19. März bis 17. April 2010

Galerie ka5, Kapuzinerstrasse 5, 55116 Mainz
www.galerie-ka5.de
Tel. 0049 6131 6299846
Öffungszeiten: Mi-Fr 11-16 Uhr, Sa 11-15 Uhr

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