26.02.2010 - 16:19 - Kunst & Kultur

Zur XI. Deutsch-Italienischen Kulturbörse steht das Reisen als kulturelles Erlebnis im Mittelpunkt

Pressemitteilung von: Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften

„Der Blick des Reisenden“ (Lo sguardo del viaggiatore) ist das Thema der XI. Deutsch-Italienischen Kulturbörse. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft in Livorno wird Gastgeber der Veranstaltung sein, in Zusammenarbeit mit dem Forum di cultura italo-tedesco und in Abstimmung mit der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften (VDIG). Sie findet vom 21. bis zum 24. Mai 2010 in der Nähe von Livorno, im toskanischen Castiglioncello statt, an der Etruskischen Küste. Zahlreiche Mitglieder der einzelnen Kulturgesellschaften, sowie verschiedene Institutionen und Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich werden wieder zusammenkommen, um Erfahrungen und Ideen über bilaterale Kulturarbeit, Kultur- und Sprachlernangebote auszutauschen. Alle Teilnehmer werden sich dabei auch auf eine Art Spurensuche begeben und „Dem Blick des Reisenden“ nachgehen, wie er sich entwickelt bzw. verändert hat und wie man ihn schärfen kann.

Das Motto der XI. Deutsch-Italienischen Kulturbörse repräsentiert eine Tradition der europäischen Kultur. Es nimmt Bezug auf Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe oder Hermann Hesse, die als Bildungsreisende unterwegs gewesen sind. Es bezieht sich ebenso auf zeitgenössische Reisende, denen es wichtig ist, abseits der touristisch-ausgetretenen Pfade die Geschichte, Geschichten und Besonderheiten ihres Reisezieles zu entdecken und bewusst zu erleben. Mit offenen Augen unterwegs und neugierig zu sein, Eindrücke zu sammeln – diese Art des Reisens soll auf der Veranstaltung eine große Rolle spielen. In Diskussionsforen, der Präsentation von Ständen der regionalen Gesellschaften, Konzerten uvm. soll sich mit dem Thema auseinandergesetzt werden. Veranstaltungsort ist das Castello Pasquini – ein kulturelles Zentrum; häufig Veranstaltungsort für Theateraufführungen, Tanzfestivals und Ausstellungen.

Zum zweiten Mal wird die VDIG außerdem im Rahmen der Kulturbörse den „Premio Culturale“ verleihen, an eine Persönlichkeit, die sich um den deutsch-italienischen Kulturaustausch verdient gemacht hat.

Die Deutsch-Italienische Kulturbörse ist eine der wichtigsten Stützen des bilateralen Kulturaustausches. Entstanden aus Kontakten zwischen Gesellschaften in Deutschland und Italien, wurde sie 1989 in Savona gegründet und findet seitdem alle zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und in Italien statt. Die Kulturbörsen dienen dem kulturellen Gedankenaustausch, der Begegnung und Netzwerkbildung sowie der Information zwischen den zahlreichen Teilnehmern der bilateralen Kulturgesellschaften und Dachverbände, die sich alle der deutsch-italienischen Freundschaft verschrieben haben.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Pressekontakt: Kerstin Herrn
VDIG
Vereinigung Deutsch-Italienischer
Kultur-Gesellschaften e. V.
Federazione delle Associazioni Italo-Tedesche in Germania
Pressereferentin
Am Schloss 1
99439 Ettersburg
Tel.: 0049(0)177-2707244

www.italien-freunde.de

VDIG - Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften e.V.:
wurde im Jahre 1953 als Dachverband von zunächst neun Mitglieds-Gesellschaften gegründet. Derzeit umfasst die VDIG 52 Regional-Gesellschaften in ganz Deutschland mit insgesamt mehr als 15.000 Einzelmitgliedern. Sämtlichen dieser Kulturgesellschaften ist gemein, dass es sich um selbständige, gemeinnützige Einrichtungen handelt, deren übergeordnetes Ziel in der Pflege und Förderung der Völkerverständigung und der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen besteht. Dabei besteht ein ausgeprägtes Gespür für die europäische Dimension ihrer Arbeit und ihr Wirken wird – dies bekunden schon die Satzungen der Gesellschaften - als Beitrag zur Einigung Europas betrachtet. Die VDIG fühlt sich de Aufgabe verpflichtet, die deutsch-italienischen (Kultur-)Beziehungen im Rahmen der europäischen Integration zu pflegen und zu vertiefen und dabei Möglichkeiten zu Begegnungen zwischen den Menschen unserer beiden Länder zu schaffen.

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