24.02.2010 - 17:32 - Industrie, Bau & Immobilien
Produktionsstudie »Wertschöpfung steigern«
Pressemitteilung von: Fraunhofer IAO
Im Jahr 2009 war Deutschland von den Folgen der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit betroffen. In dieser turbulenten Zeit hat das Fraunhofer IAO auf Basis der Umfrage »Wertschöpfung steigern« analysiert, mit welchen Methoden produzierende Unternehmen ihre Prozesse optimieren. An der Befragung nahmen mehr als 300 vornehmlich kleine und mittlere Unternehmen aus der Maschinenbaubranche teil.
Die Studienergebnisse zeigen, dass in der Industrie eine Vielzahl von Methoden unterschiedlichster Komplexität, von KVP bis Six Sigma, zum Einsatz kommt. Mit einer Anwenderquote von 60 Prozent stellt die Wertstrommethode dabei eine wichtige Hilfe zur Prozessoptimierung dar. Besonders selten wird Wertstrom jedoch von Einzel- und Kleinserienfertigern verwendet, die gleichzeitig deutlich schlechtere Ergebnisse in der Anwendung erzielen. Im Gegensatz dazu gelingt es Wertstromexperten, die die Methode häufig einsetzen, Bestände und Durchlaufzeiten um mehr als 30 Prozent zu verringern und dabei die Produktivität um mehr als 20 Prozent zu steigern.
Obwohl insgesamt acht von zehn Teilnehmern mit der Wertstrommethode zufrieden sind, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass einige Missstände bestehen bleiben: Die bisherigen Wertstromansätze können nicht alle Problemstellungen lösen. Bleibende Herausforderungen sind etwa, eine große Anzahl an Typen und Varianten in unterschiedlichen Abläufen zu fertigen sowie die daraus resultierenden kleinen Serien.
Um speziell diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelte das Fraunhofer IAO die bislang bekannte Wertstrommethodik weiter. »Wertstrom-Engineering« heißt nun der Schlüssel zur maßgefertigten Produktion, die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wesentlich verbessert. Wie Unternehmer mit Hilfe dieser neuen Methode ihre Einzel- und Kleinserienfertigung systematisch optimieren können, stellt das Fraunhofer IAO auf dem Modellfabrikforum »Wertstrom-Engineering« am 29. April 2010 in Stuttgart vor. Auf dem Programm steht außerdem der Praxisbericht eines Unternehmens aus dem mittelständischen Maschinenbau, das »Wertstrom-Engineering« umgesetzt hat.
Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage »Wertschöpfung steigern« sind ab Mai 2010 in der gleichnamigen Studie zum Preis von 75 € im Internet unter shop.iao.fraunhofer.de erhältlich. Teilnehmer des Modellfabrikforums (www.iao.fraunhofer.de/lang-de/vk91.html) am 29. April 2010 erhalten die Publikation kostenlos.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen: Fraunhofer IAO Moritz Hämmerle Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart Telefon +49 711 970-2284, Fax +49 711 970-2299
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen rund um den arbeitenden Menschen. Insbesondere unterstützt das Institut Unternehmen dabei, die Potenziale innovativer Organisationsformen sowie zukunftsweisender Informations- und Kommunikationstechnologien zu erkennen, individuell auf ihre Belange anzupassen und konsequent einzusetzen. Die Bündelung von Management- und Technologiekompetenz gewährleistet, dass wirtschaftlicher Erfolg, Mitarbeiterinteressen und gesellschaftliche Auswirkungen immer gleichwertig berücksichtigt werden.
Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart verbindet das Fraunhofer IAO universitäre Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Wissenschaft und wirtschaftliche Praxis.
Die Studienergebnisse zeigen, dass in der Industrie eine Vielzahl von Methoden unterschiedlichster Komplexität, von KVP bis Six Sigma, zum Einsatz kommt. Mit einer Anwenderquote von 60 Prozent stellt die Wertstrommethode dabei eine wichtige Hilfe zur Prozessoptimierung dar. Besonders selten wird Wertstrom jedoch von Einzel- und Kleinserienfertigern verwendet, die gleichzeitig deutlich schlechtere Ergebnisse in der Anwendung erzielen. Im Gegensatz dazu gelingt es Wertstromexperten, die die Methode häufig einsetzen, Bestände und Durchlaufzeiten um mehr als 30 Prozent zu verringern und dabei die Produktivität um mehr als 20 Prozent zu steigern.
Um speziell diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelte das Fraunhofer IAO die bislang bekannte Wertstrommethodik weiter. »Wertstrom-Engineering« heißt nun der Schlüssel zur maßgefertigten Produktion, die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wesentlich verbessert. Wie Unternehmer mit Hilfe dieser neuen Methode ihre Einzel- und Kleinserienfertigung systematisch optimieren können, stellt das Fraunhofer IAO auf dem Modellfabrikforum »Wertstrom-Engineering« am 29. April 2010 in Stuttgart vor. Auf dem Programm steht außerdem der Praxisbericht eines Unternehmens aus dem mittelständischen Maschinenbau, das »Wertstrom-Engineering« umgesetzt hat.
Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage »Wertschöpfung steigern« sind ab Mai 2010 in der gleichnamigen Studie zum Preis von 75 € im Internet unter shop.iao.fraunhofer.de erhältlich. Teilnehmer des Modellfabrikforums (www.iao.fraunhofer.de/lang-de/vk91.html) am 29. April 2010 erhalten die Publikation kostenlos.
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