24.02.2010 - 12:37 - Vereine & Verbände
Der PARITÄTISCHE Hamburg begrüßt den überfälligen Durchbruch in der Hamburger Schulpolitik
Pressemitteilung von: Der PARITÄTISCHE Hamburg
„Längeres gemeinsames Lernen und die stärkere individuelle Förderung bauen soziale Unterschiede ab und schaffen größere Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen“
„Längeres gemeinsames Lernen und die stärkere individuelle Förderung bauen soziale Unterschiede ab und schaffen größere Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen“, so Speicher weiter. Eine frühzeitige Selektion, demotivierende Klassenwiederholungen und eine Hauptschule als „Restschule“ müssen der Vergangenheit angehören.
Der PARITÄTISCHE begrüßt darüber hinaus die verbindliche Reduzierung der Klassengrößen – insbesondere in den Kess1- und Kess2-Gebieten auf maximal 19 Kinder pro Klasse. „Diese positive Entwicklung im schulischen Bereich muss ebenso auf die Erzieher-Kind-Relation in den Hamburger Kitas übertragen werden“, fordert Joachim Speicher, „dort gelten für alle Hamburger Stadtteile derzeit die gleichen Personalschlüssel.“
Vor dem Hintergrund dieser weitreichenden schulpolitischen Weichenstellung plädiert der Verband außerdem dafür, die Parallelität von Vorschule und Kita aufzulösen. Dabei spricht sich der PARITÄTISCHE für eine Entscheidung zugunsten des Bildungsortes Kita bis zur Einschulung aus. Damit könnten endlich für alle Beteiligten klare Verhältnisse geschaffen werden und an dieser wichtigen Schnittstelle aus konkurrierenden zukünftig kooperierende Bildungssysteme werden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Christian Böhme
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Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. ist eine Service-Einrichtung für seine zurzeit 330 Mitglieder, die unter eigenem Namen und Logo auftreten. Sie arbeiten auf allen Gebieten der Sozial-, Jugend-, Frauen-, Behinderten-, Alten- und Gesundheitshilfe, betreiben ca. 1.000 Einrichtungen und Dienste, in denen 16.000 hauptamtlich Beschäftigte sowie 10.000 ehrenamtlich tätige Helfer/innen und Organmitglieder wirken.
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