24.02.2010 - 12:29 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Vorstellung des ersten EKG-Rekorder mit Mikrobrennstoffzelle auf dem EAS Statusseminar des VDI-VDE-IT/Berlin
Pressemitteilung von: Medset
Eine beständige Stromversorgung ist für tragbare medizinische Geräte essentiell. Welcher Patient will sich schon in regelmäßige Abhängigkeit einer Steckdose begeben? Daher beteiligt sich Medset Medizintechnik aus Hamburg, als Anbieter mobiler EKG- Diagnose und Überwachungssysteme, an der Erforschung innovativer mobiler Stromversorgungskonzepte. Und so könnte die Zukunft der telemedizinischen Überwachung aussehen.
Ein Konsortium aus den sechs Firmen Filtrona, FUMAtech, FWB Kunststofftechnik, Medset, SGL Technologies, Solvicore und den Forschungsinstituten Fraunhofer ISE und HIAT entwickelten mit Förderung des BMBF mehrere Prototypen die für mobile Patientenüberwachung. Der TELESMART, ein portabler EKG-Rekorder der Firma Medset, stellte dabei die Grundlage des neuen TELESMART MBZ, (siehe Foto) den ersten funktionsfähigen EKG-Rekorder mit einer Energieversorgung auf Methanol-Basis.
„Die Vorteile eines solchen Systems liegen dabei klar auf der Hand. Herkömmliche Batterien haben eine stark eingeschränkte Leistungsdichte, sind teuer und auch aus Umweltgründen problematisch.“, erklärt der Projektverantwortliche der Firma Medset Dr. Oliver Enders, „Sie können damit den Leistungsanforderungen zukünftiger medizintechnischer Anwendungen kaum noch gerecht werden.“ Das von Medset entwickelte Gerät soll es einmal erlauben, die Herz-Kreislauffunktionen eines Menschen über einen Zeitraum von Tagen, Wochen oder Monaten hinweg unterbrechungsfrei aufzuzeichnen, um so Herzrisikopatienten ohne Einschränkung in ihrer gewohnten Umgebung überwachen zu können. „Durch die Miniaturisierung ist eine Mikrobrennstoffzelle universell einsetzbar, dabei ist der Einsatz besonders bei stromintensiven Medizinprodukten wie Blutdruckmessungen oder Herzkreislauf unterstützende Systeme denkbar.“, ergänzt Herr Enders. Dabei profitiert der TELESMART-MBZ von der besonderen Bauweise der Brennstoffzelle. Bei Bedarf kann die Zelle abgeschaltet werden, so wird ein unnötiger Verbrauch des Methanols verhindert. Des Weiteren wurden bei der Konzeption des Systems vom Fraunhofer ISE aus Freiburg auf aktive Komponenten zur Systemregelung verzichtet. Dadurch kann die Lebensdauer verlängert und die Wartungsintensität entscheidend verkürzt werden. Der Einsatz von Spritzguss-Elementen sowie Innovationen im Bereich MEA (Membrane Electrode Assembly) können das Gewicht und die spezifischen Herstellungskosten gegenüber heutigen Systemen entscheidend reduzieren.
Federführend bei dieser Entwicklung ist Herr Dr. Alexander Dyck von der FWB Kunststofftechnik GmbH in Pirmasens. „Ziel des Projekts ist die Entwicklung von marktgerechten Mikrobrennstoffzellen.“, so Herr Dyck, „Speziell in der medizinischen Anwendung kommt es auf lange und zuverlässige Betriebszeiten an und natürlich auf eine einfache Bedienbarkeit. Mit der Entwicklung unserer Brennstoffzelle sind wir auf dem richtigen Weg.“ Bei der Entwicklung wurde natürlich auch an eine anwenderfreundliche Handhabung gedacht. Das „Aufladen“ des TELESMART-MBZ erfolgt dabei durch das simple Auswechseln von Methanolpatronen. Dabei sind unterschiedliche Laufzeiten durch einfache Vergrößerung des Tanks realisierbar. An den Tragekomfort wurde auch gedacht. Das moderne Gehäuse, designed von Stephan Gahlow Produktgestaltung in Hamburg, ist nur minimal größer als das des Vorgängers und wird im Laufe der weiteren Entwicklung weiter optimiert.
„Die Fertigstellung unseres ersten EKG-Rekorders mit Brennstoffzelle ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung telekardiologischer Überwachungssysteme“, freut sich Herr Enders, „Nun wird das Gerät erstmal mit Ärzten und Patienten getestet und soll dann mit diesen Ergebnissen zur Marktreife gebracht werden.“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Medset Medizintechnik GmbH
Curslacker Neuer Deich 66
21029 Hamburg
Tel: 040 / 725 822 - 0
E-Mail:
Fünf Bio-Ingenieure gründeten Medset 1987. Noch heute sind die Gesellschafter auch gleichzeitig Mitarbeiter der Medset und tragen dadurch wesentlich zu einer hohen Identifikation der Belegschaft mit den Unternehmenszielen bei. Beginnend mit der Entwicklung des Langzeit-EKG steht heute dem Facharzt eine komplette EKG-Produktfamilie der kardio-pulmonalen Funktionsdiagnostik mit Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruck zur Verfügung.
Unsere Produkte spiegeln das Know-how wieder, das bei der Entwicklung von unserem hoch motivierten Team unter Einbeziehung neuester Technologien in diese eingeflossen ist.
Entwicklungen von neuen Funktionen und zukunftsweisenden Produkten werden in Kooperationen mit erfahrenen Ärzten und wissenschaftlichen Einrichtungen betrieben und bilden die Grundlage für anhaltende Innovationen.
Medset unterhält ein Qualitätsmanagement-System gemäß ISO 9001:2000 und EN ISO 13485 und produziert auf dieser Basis seine Produkte auf höchstem Qualitätsniveau.
Der beständige Wille, den verändernden Bedürfnissen der medizinischen Praxis nachzukommen und uns schnell und innovativ auf neue Anforderungen einzustellen, ist unsere Schlüssel-Stärke. „Gesunde Ideen“ ist nicht nur unser Motto, sondern auch unser Arbeitsprinzip. Unser wichtigstes Kapital sind der hohe Ausbildungsgrad, die Qualifikation und die Motivation unserer Mitarbeiter, die sich mit dem Bewusstsein für Qualität verknüpfen.
Ein Konsortium aus den sechs Firmen Filtrona, FUMAtech, FWB Kunststofftechnik, Medset, SGL Technologies, Solvicore und den Forschungsinstituten Fraunhofer ISE und HIAT entwickelten mit Förderung des BMBF mehrere Prototypen die für mobile Patientenüberwachung. Der TELESMART, ein portabler EKG-Rekorder der Firma Medset, stellte dabei die Grundlage des neuen TELESMART MBZ, (siehe Foto) den ersten funktionsfähigen EKG-Rekorder mit einer Energieversorgung auf Methanol-Basis.
Federführend bei dieser Entwicklung ist Herr Dr. Alexander Dyck von der FWB Kunststofftechnik GmbH in Pirmasens. „Ziel des Projekts ist die Entwicklung von marktgerechten Mikrobrennstoffzellen.“, so Herr Dyck, „Speziell in der medizinischen Anwendung kommt es auf lange und zuverlässige Betriebszeiten an und natürlich auf eine einfache Bedienbarkeit. Mit der Entwicklung unserer Brennstoffzelle sind wir auf dem richtigen Weg.“ Bei der Entwicklung wurde natürlich auch an eine anwenderfreundliche Handhabung gedacht. Das „Aufladen“ des TELESMART-MBZ erfolgt dabei durch das simple Auswechseln von Methanolpatronen. Dabei sind unterschiedliche Laufzeiten durch einfache Vergrößerung des Tanks realisierbar. An den Tragekomfort wurde auch gedacht. Das moderne Gehäuse, designed von Stephan Gahlow Produktgestaltung in Hamburg, ist nur minimal größer als das des Vorgängers und wird im Laufe der weiteren Entwicklung weiter optimiert.
„Die Fertigstellung unseres ersten EKG-Rekorders mit Brennstoffzelle ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung telekardiologischer Überwachungssysteme“, freut sich Herr Enders, „Nun wird das Gerät erstmal mit Ärzten und Patienten getestet und soll dann mit diesen Ergebnissen zur Marktreife gebracht werden.“
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