24.02.2010 - 12:26 - Kunst & Kultur
Meisterschüler der Neuen Düsseldorfer Schule in der Art Galerie 7
Pressemitteilung von: Art Galerie 7PR Agentur: pr cologne agentur für kommunikation
JOHANNA RZEPKA – REN RONG
China süß - sauer
JOHANNA RZEPKA
„China süß-sauer“ – der ironisierende Titel der gemeinsamen Ausstellung von Johanna Rzepka und Ren Rong in der Art Galerie 7 – birgt Assoziationen jenseits von Pekingente und Frühlings-rollen. Er vereint die Gegensätze eines Landes zwischen Wirtschaftswachstum, traditioneller Kultur und sozialen Spannungen und bringt die Positionen zweier Künstler in ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt zusammen.
Johanna Rzepka, ehemalige Schülerin Jörg Immendorffs und Meisterschü-lerin von Gerhard Merz an der Kunstakademie Düsseldorf, ist stark beeindruckt und inspiriert von ihrem achtmonatigen Arbeitsaufenthalt in China. Die unter diesem Eindruck entstandene Serie ist Titel- und Namensgeberin der gemeinsamen Ausstellung „China süß-sauer“ mit Ren Rong.
In ihren Arbeiten greift Johanna Rzepka die unterschiedlichen Facetten des Landes auf. Sie verbindet die stark symbolisch aufgeladenen Motive der alten chinesischen Tradition in Form von Drachen und Terrakottakriegern mit Darstellungen der Umweltsituation und der industriellen Arbeitswelt. Ein unendlich scheinendes Dächermeer aus der Vogel-perspektive gesehen hält dem Betrachter die Bevölkerungsdichte Chinas vor Augen.
In ihren Werken zeichnet Johanna Rzepka kein negatives Bild des Landes – sie begegnet ihm vielmehr mit einem kritischen, hinterfragenden und zugleich faszinierten Blick.
In der Serie „9 Bilder für den Kaiser“ überwiegen gedämpfte Farben. Zwischen die Grau- und Brauntöne mischt sich dennoch stets, wie ein positiver Hoffnungsschimmer, buntes und intensives Grün, Rot oder Orange. Auf diese Weise zeigt Johanna Rzepka die starken Kontraste Chinas und kommentiert in einer Art Gesellschaftsportrait sozialkritisch ihre Begegnungen mit Land und Leuten.
REN RONG
Unter ganz anderen Voraussetzungen nähert sich Ren Rong dem Thema – China ist sein Geburtsland. Der Künstler, eben-falls Meisterschüler der Düsseldorfer Akademie, lebt zwar seit 1989 überwiegend in Deutschland, jedoch ist die chinesische Kunst und Kultur ein wichtiger Gegenstand seines Werkes. Regelmäßige Reisen in sein Heimatland halten Ren Rong up to date, geben ihm kreative Kraft und liefern ihm immer wieder neue Idee und Themen für seine Arbeit.
In seinen poppig wirkenden Bildern verschmelzen unterschiedliche Elemente der westeuropäischen Moderne mit der traditionellen chinesischen Kunst. Pflanzen-menschen – Mischwesen, die sich in stän-diger Metamorphose befinden – bevölkern seine Arbeiten, sie sprießen aus Blüten hervor, laufen durch Propagandaplakate oder wachsen aus den Händen Maos. Oft scheinen sie in einen Dialog mit den Dargestellten zu treten. Freundlich, nicht anklagend stellen sie Fragen an den früheren Diktator und zugleich an den Betrachter: Es geht um Menschlichkeit, Meinungsfreiheit und ein positives Miteinander.
Ein weiteres häufiges Motiv im Werk Ren Rongs ist seine Familie. Familie und Kinder bedeuten für den Künstler Hoffnung, Zukunft und neue Kraft. Das vermeintlich selbstverständliche Recht auf Nachwuchs erscheint in seinen Bildern vor dem Hintergrund der chinesischen Ein-Kind-Politik als ein großes Privileg. Die Glorifizierung eines Säuglings – hier im Titelbild seine Tochter – als eine Art aufsteigende Sonne oder auch Abbildungen seiner Söhne als Zukunftsträger unterstreichen diesen Gedankenansatz.
Ren Rong schafft seine ganz eigene, unverwechselbare Bildwelt zwischen politischer Auseinandersetzung und reiner Lebensfreude.
Art Galerie 7
St. Apern-Straße 7
50667 Köln
Fon 0221/277 48 66
Fax 0221/277 48 67
E-Mail:
www.artgalerie7.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 12.00 - 19.00, Sa 12.00 - 17.00 u.n.V.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den unten genannten Pressekontakt.
Mit freundlichen Grüßen,
pr cologne
agentur für kommunikation
Antonie Schweitzer
Ehrenstraße 18
50672 Köln
Fon: +49 221 250 89 93
Fax: +49 221 250 89 94

www.pr-cologne.de
Kurzportrait Art Galerie 7
Meike Knüppe gründete die Art Galerie 7 im März 2003, nachdem sie den Kunstmarkt durch ihre langjährige Tätigkeit als Kunsthistorikerin M.A im internationalen Auktionshaus Sotheby`s in Köln kennengelernt hatte.
In der ART Galerie 7, gelegen im Zentrum der Stadt, zeigt sie internationale, zeitgenössische Kunst mit den Schwerpunkten Fotografie und Malerei, deren überschneidenden Formen und Skulptur. Zu den Künstlern der Galerie gehören Meisterschüler renommierter Professoren, darunter viele international positionierte Künstler. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen in den Räumlichkeiten der Galerie werden sinnvoll ergänzt durch ihre Präsenz auf selektierten Kunstmessen im In- und Ausland.
Meike Knüppes Leidenschaft gilt der Entdeckung und Förderung junger Talente aus den Akademien. Sie sucht sich ihre Künstler dort, wo sie noch in der Ausbildung und Weiterentwicklung sind oder Ihre Meistertitel schon errungen haben. Dabei sind Innovation und Perspektive für die Galeristin entscheidende Auswahlkriterien: „Die ausgefallenen Blickwinkel der Künstler in der Fotografie wie auch in der Malerei, vermittelt mit neuartigen Techniken und Präsentationsweisen“, so Meike Knüppe, „spiegeln in diesen Arbeiten doch immer den aktuellen Zeitgeist wider“.
Hierbei setzt sie ihren Focus – ganz bewusst als Gegenpol zur Leipziger Schule – insbesondere auf die „Düsseldorfer Schule“ Der Erfolg gibt ihr Recht. Mittlerweile sind die Werke der Schüler der Kunstakademie Düsseldorf, die bereits mit Einzelausstellungen in der Art Galerie 7 präsent waren, auch auf dem internationalen Kunstmarkt begehrte Sammlerobjekte.
China süß - sauer
JOHANNA RZEPKA
„China süß-sauer“ – der ironisierende Titel der gemeinsamen Ausstellung von Johanna Rzepka und Ren Rong in der Art Galerie 7 – birgt Assoziationen jenseits von Pekingente und Frühlings-rollen. Er vereint die Gegensätze eines Landes zwischen Wirtschaftswachstum, traditioneller Kultur und sozialen Spannungen und bringt die Positionen zweier Künstler in ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt zusammen.
Johanna Rzepka, ehemalige Schülerin Jörg Immendorffs und Meisterschü-lerin von Gerhard Merz an der Kunstakademie Düsseldorf, ist stark beeindruckt und inspiriert von ihrem achtmonatigen Arbeitsaufenthalt in China. Die unter diesem Eindruck entstandene Serie ist Titel- und Namensgeberin der gemeinsamen Ausstellung „China süß-sauer“ mit Ren Rong.
In ihren Arbeiten greift Johanna Rzepka die unterschiedlichen Facetten des Landes auf. Sie verbindet die stark symbolisch aufgeladenen Motive der alten chinesischen Tradition in Form von Drachen und Terrakottakriegern mit Darstellungen der Umweltsituation und der industriellen Arbeitswelt. Ein unendlich scheinendes Dächermeer aus der Vogel-perspektive gesehen hält dem Betrachter die Bevölkerungsdichte Chinas vor Augen.
In ihren Werken zeichnet Johanna Rzepka kein negatives Bild des Landes – sie begegnet ihm vielmehr mit einem kritischen, hinterfragenden und zugleich faszinierten Blick.
In der Serie „9 Bilder für den Kaiser“ überwiegen gedämpfte Farben. Zwischen die Grau- und Brauntöne mischt sich dennoch stets, wie ein positiver Hoffnungsschimmer, buntes und intensives Grün, Rot oder Orange. Auf diese Weise zeigt Johanna Rzepka die starken Kontraste Chinas und kommentiert in einer Art Gesellschaftsportrait sozialkritisch ihre Begegnungen mit Land und Leuten.
REN RONG
Unter ganz anderen Voraussetzungen nähert sich Ren Rong dem Thema – China ist sein Geburtsland. Der Künstler, eben-falls Meisterschüler der Düsseldorfer Akademie, lebt zwar seit 1989 überwiegend in Deutschland, jedoch ist die chinesische Kunst und Kultur ein wichtiger Gegenstand seines Werkes. Regelmäßige Reisen in sein Heimatland halten Ren Rong up to date, geben ihm kreative Kraft und liefern ihm immer wieder neue Idee und Themen für seine Arbeit.
In seinen poppig wirkenden Bildern verschmelzen unterschiedliche Elemente der westeuropäischen Moderne mit der traditionellen chinesischen Kunst. Pflanzen-menschen – Mischwesen, die sich in stän-diger Metamorphose befinden – bevölkern seine Arbeiten, sie sprießen aus Blüten hervor, laufen durch Propagandaplakate oder wachsen aus den Händen Maos. Oft scheinen sie in einen Dialog mit den Dargestellten zu treten. Freundlich, nicht anklagend stellen sie Fragen an den früheren Diktator und zugleich an den Betrachter: Es geht um Menschlichkeit, Meinungsfreiheit und ein positives Miteinander.
Ein weiteres häufiges Motiv im Werk Ren Rongs ist seine Familie. Familie und Kinder bedeuten für den Künstler Hoffnung, Zukunft und neue Kraft. Das vermeintlich selbstverständliche Recht auf Nachwuchs erscheint in seinen Bildern vor dem Hintergrund der chinesischen Ein-Kind-Politik als ein großes Privileg. Die Glorifizierung eines Säuglings – hier im Titelbild seine Tochter – als eine Art aufsteigende Sonne oder auch Abbildungen seiner Söhne als Zukunftsträger unterstreichen diesen Gedankenansatz.
Ren Rong schafft seine ganz eigene, unverwechselbare Bildwelt zwischen politischer Auseinandersetzung und reiner Lebensfreude.
Art Galerie 7
St. Apern-Straße 7
50667 Köln
Fon 0221/277 48 66
Fax 0221/277 48 67
E-Mail:
www.artgalerie7.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 12.00 - 19.00, Sa 12.00 - 17.00 u.n.V.
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Mit freundlichen Grüßen,
pr cologne
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Antonie Schweitzer
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Kurzportrait Art Galerie 7
Meike Knüppe gründete die Art Galerie 7 im März 2003, nachdem sie den Kunstmarkt durch ihre langjährige Tätigkeit als Kunsthistorikerin M.A im internationalen Auktionshaus Sotheby`s in Köln kennengelernt hatte.
In der ART Galerie 7, gelegen im Zentrum der Stadt, zeigt sie internationale, zeitgenössische Kunst mit den Schwerpunkten Fotografie und Malerei, deren überschneidenden Formen und Skulptur. Zu den Künstlern der Galerie gehören Meisterschüler renommierter Professoren, darunter viele international positionierte Künstler. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen in den Räumlichkeiten der Galerie werden sinnvoll ergänzt durch ihre Präsenz auf selektierten Kunstmessen im In- und Ausland.
Meike Knüppes Leidenschaft gilt der Entdeckung und Förderung junger Talente aus den Akademien. Sie sucht sich ihre Künstler dort, wo sie noch in der Ausbildung und Weiterentwicklung sind oder Ihre Meistertitel schon errungen haben. Dabei sind Innovation und Perspektive für die Galeristin entscheidende Auswahlkriterien: „Die ausgefallenen Blickwinkel der Künstler in der Fotografie wie auch in der Malerei, vermittelt mit neuartigen Techniken und Präsentationsweisen“, so Meike Knüppe, „spiegeln in diesen Arbeiten doch immer den aktuellen Zeitgeist wider“.
Hierbei setzt sie ihren Focus – ganz bewusst als Gegenpol zur Leipziger Schule – insbesondere auf die „Düsseldorfer Schule“ Der Erfolg gibt ihr Recht. Mittlerweile sind die Werke der Schüler der Kunstakademie Düsseldorf, die bereits mit Einzelausstellungen in der Art Galerie 7 präsent waren, auch auf dem internationalen Kunstmarkt begehrte Sammlerobjekte.
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