Kündigungen trotz Milliardengewinn – die Deutsche Bank setzt keine positiven Signale für die deutsche Wirtschaft

Pressemitteilung von: IBP - Institut für Betrieb und Personal

Bochum (04. Februar 2005) - Die Deutsche Bank konnte im Jahre 2004 einen Gewinn von 2,546 Milliarden Euro erwirtschaften – und trotzdem plant das Management unter Führung von Josef Ackermann die Streichung von weiteren 5.200 Stellen in Deutschland. Dies wäre gleichbedeutend mit Kündigungen ohne explizites Vorliegen einer wirtschaftlichen Schieflage - ein zweifelhaftes aber wohl legales Unterfangen: Wie die Rechtssprechung der Arbeitsgerichte zeigt, kann eine Kündigung durch betriebliche Gründe veranlasst und somit sozial gerechtfertigt sein. Die betriebliche Bedingung ist in einem solchen Fall nicht die fehlende Bonität des Unternehmens, sondern vielmehr der dauerhafte Verluste von Arbeitsplätzen aufgrund einer unternehmerischen Entscheidung. Daher sind auch Kündigungen in Unternehmen denkbar, die Gewinne verzeichnen oder diese maximieren wollen. So lautet das Fazit der Arbeitsrechtsexperten vom Institut für Betrieb und Personal (IBP) aus Bochum.

Gleichzeitig warnt das Institut vor der Verbreitung dieser Haltung im Topmanagement, denn als Folge wäre ein weiterer Anstieg der besorgniserregend hohen Arbeitslosenzahlen unvermeidbar.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.


Pressekontakt:

Institut für Betrieb und Personal
Dr. Torsten Feldmann
Prinz-Regent-Str. 64-68
0234/4769426
www.ibp-seminare.de


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