23.02.2010 - 08:45 - Kunst & Kultur

Berlinale: Preis für Reinhild Blaschke für Szenenbild „Im Schatten“

Pressemitteilung von: movin' queer berlin
PR Agentur: movin' queer berlin

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Preisträgerin mit Jury: Silvana Abbrescia-Rath (Vorsitzende Femina Filmpreis e.V.), Sabine Timoteo, Preisträgerin Reinhild Blaschke, Angelina Maccarone und Silke Fischer
Am Samstag, den 20.02.2010, wurde der mit 3.000 Euro dotierte Femina Filmpreis an Reinhild Blaschke für das Szenenbild in dem Spielfilm „Im Schatten“ von Thomas Arslan (Forum) verliehen.

Der Filmpreis wird vom Femina Filmpreis e.V. verliehen und finanziert sich durch Spenden. Der Preis wird für hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin in einem deutschsprachigen Spielfilm, und zwar im Bereich Kamera, Kostüm, Montage, Musik oder Szenenbild verliehen.

In diesem Jahr sichteten die Regisseurin Angelina Maccarone, die Schauspielerin Sabine Timoteo und die Szenenbildnerin Silke Fischer elf Filme, an denen 26 Kandidatinnen beteiligt waren.

Sabine Timoteo verlas bei der Preisverleihung die Begründung der Jury:
„Mit unaufdringlicher Perfektion zieht Reinhild Blaschke uns in eine Welt „im Schatten“, in Orte hinter den Orten. Eine Ebene sind die Autos als Mittler zwischen Figuren und Außenwelt sowie zwischen Stadt und Umland. Der Zufluchtsort im Wald behält in seiner Geometrie dennoch eine Verbindung zur Urbanität und somit eine Geschlossenheit. Mit nur wenigen minimalistischen Ausbrüchen aus der Funktionalität charakterisieren die Räume die Sehnsüchte der Figuren und bewahren zugleich die Diskretion des Ganzen. Das Blau-Grau wird bereits behutsam aufgebrochen vom Rot einzelner Elemente, bevor es sich schließlich im Blut einer Schusswunde entlädt. Reinhild Blaschke gelingt eine klischeefreie Übersetzung von Film Noir Atmosphären in ein heutiges Berlin.

Warum ist der Femina Filmpreis heutzutage noch wichtig?
Dazu die Szenenbildnerin Silke Fischer, die im vergangenen Jahr mit dem Femina Filmpreis ausgezeichnet wurde: „Es gibt generell nicht viele Preise in den nominierten Kategorien. Wenn durch den Femina Filmpreis speziell eine Frau besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung erhält, die vielleicht. zu einem Engagement in aufwändigeren Projekten mit größeren Budgets führen, halte ich den Preis für immer noch wichtig, da in diesem Segment meines Erachtens nach Frauen in filmtechnischen Berufen – im Gegensatz zum Independent- und Low-Budget-Bereich – immer noch weniger präsent sind als Männer.“

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.feminafilmpreis.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Femina Filmpreis e. V.
Niebuhrstraße 77
10629 Berlin
Telefon +49(0)30-883 74 44

Pressekontakt

Dagmar Trüpschuch
Tel.: 030. 618 69 55 I Mobil: 0179.11 333 26 I
Maill:
www.feminafilmpreis.de

Femina Filmpreis e.V.

Anfang des Jahres 2009 wurde der gemeinnützige "Femina Filmpreis e.V." gegründet. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist Trägerverein für den Femina Filmpreis, der verliehen wird für "hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin" in einem Film, und zwar im Bereich Kamera, Kostüm, Montage, Musik oder Szenenbild. Ziel des Preises ist, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen für das Gesamtresultat eines Filmes hervorzuheben.

Bis zur Gründung des Vereins wurde der Preis vom Verband der Filmarbeiterinnen verliehen.
Der Preis wird durch Spenden finanziert. Da die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt ist, kann jede Spende steuerlich geltend gemacht werden.

Femina Filmpreis e. V.
Niebuhrstraße 77
10629 Berlin
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Vereinsregister
Der Femina Filmpreis e.V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter Aktenzeichen VR 286 12 B in Berlin eingetragen.

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