19.02.2010 - 08:25 - Gesundheit & Medizin

Kommunales Wohnungsunternehmen RBS eröffnet neuartiges Demenzwohngemeinschaftsprojekt in Bensberger Villa

Pressemitteilung von: Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH
PR Agentur: Karin Danne

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Neuartiges Demenzwohngemeinschaftsprojekt der RBS in Bensberger Villa - Foto : RBS, 2010 - Foto im Rahmen der Presseberichterstattung zur freien Verwendung
Bergisch Gladbach - Ambulant betreute Wohngemeinschaften schaffen als neue Versorgungsform für Menschen mit Demenz familienähnliche Bedingungen und wirken so möglicher Isolation entgegen.

Eine 600 Quadratmeter große dreigeschossige Doppelhaus-Villa in Bensberg wurde speziell für die Bedürfnisse demenzkranker Menschen aus- und umgebaut. Mit einer Investition von über 1,2 Millionen Euro startete das kommunale Wohnungsunternehmen, die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH (RBS) ihr außergewöhnliches Pilotprojekt. Die Grundidee besteht darin, Menschen bis ins hohe Alter ein familiäres Zuhause zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu lassen, selbständige Mieter statt Patienten zu sein.

Sabine Merschjohann, Geschäftsführerin der RBS, welche mit rund 1.800 Wohnungen größte Vermieterin der Region ist, betont die Vorteile des innovativen Unternehmens: "Mit unserem Projekt 'Demenzwohngemeinschaften' reagieren wir auf die steigenden Zahlen zunehmender Alterserkrankungen. Die RBS hat sich als verlässliche Vermieterin schon immer für die Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises engagiert und ermöglicht nun das betreute Wohnen in einer prächtigen Villa zu fairen Preisen."
Als professionellen und vertrauensvollen Partner, konnte das Wohnungsunternehmen den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gewinnen, wie Sabine Merschjohann betonte, um jedem Bewohner im Alltag ein Gefühl der Geborgenheit und Normalität zu schenken. Die beiden Wohngruppen leben in abgetrennten Wohngemeinschaften zu jeweils sieben und acht Mietern zusammen und werden 24 Stunden durch den ASB ambulant betreut. Gemeinsam mit bevollmächtigten Angehörigen bilden sie eine Mietergemeinschaft in der geräumigen Villa, die demokratisch über alle Belange entscheidet. "Die Bewohner sollen so leben können, wie es ihren individuellen Lebensgewohnheiten und eigenem Tagesrhythmus entspricht," erklärt Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land e.V..

Die RBS hat zudem ein benachbartes Grundstück gekauft, um mit dem geplanten Bau eines dreigeschossigen Mietshauses (16 Wohnungen) insbesondere Angehörigen von Menschen mit Demenz die Möglichkeit zu geben, dort eine neue Wohnung zu mieten. Ziel ist es, besonders den Seniorinnen und Senioren einen weiteren Wechsel in eine andere Wohnform zu ersparen. Das gesamte Projekt "Demenzwohngemeinschaften" wird vom Rheinisch-Bergischen Kreis und der Stadt Bergisch Gladbach unterstützt.


|| Tag der offenen Tür im Demenzwohngemeinschaftsprojekt
|| Termin : Donnerstag, 25.02.2010, 13:00 Uhr
|| Ort : Kölner Straße 93/95, 51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)



|| Bildunterschrift :
Neuartiges Demenzwohngemeinschaftsprojekt der RBS in Bensberger Villa
Foto : RBS, 2010
Foto im Rahmen der Presseberichterstattung zur freien Verwendung

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

|| PRESSEKONTAKT
Karin Danne
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fon : +49 (0)177.423 83 09
eMail :
www.karindanne.com


|| ANSPRECHPARTNER
Sabine Merschjohann
Geschäftsführerin
Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH
Paffrather Straße 48, 51465 Bergisch Gladbach
Fon : +49 (0)2202.95 22 0
www.rbs-wohnen.de

Anne Paweldyk
Geschäftsführerin
ASB Bergisch Land e.V.
Hauptstraße 86, 51465 Bergisch Gladbach
Fon : +49 (0)2202.95 566 0
www.asb-bergisch-land.de

|| Über uns

Die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH (RBS) ist eine kommunale Wohnungsgesellschaft mit Sitz in der Kreisstadt Bergisch Gladbach. Sie verfolgt seit ihrer Gründung 1948 das Ziel, Bürger des Rheinisch-Bergischen Kreises, insbesondere der Stadt Bergisch Gladbach, mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Heute leben gut 3.700 Menschen in den rund 1.800 Wohnungen der größten Vermieterin der Region.

Die RBS stellt sich den großen Herausforderungen der Zukunft wie Alterung und Klimawandel. So stehen auch alle künftigen Modernisierungs- und Baumaßnahmen in den etwa 1.800 Wohnungen der RBS konsequenterweise unter dem Vorzeichen „Energetische Sanierung“. Weil die Alterung der Gesellschaft auch die kommunale Wohnungswirtschaft weiter herausfordert, wird die RBS ihre Wohnungen und Häuser auch in Zukunft mit Augenmaß seniorengerecht modernisieren. Über 60 Prozent des Wohnungsbestandes (damit liegt die RBS über dem westdeutschen Bundesdurchschnitt) sind bereits energetisch auf dem neusten Stand.

Im Jahr 2010 erfolgt der Abschluss der energetischen Modernisierung von 85 gesellschaftseigenen Wohnungen in Paffrath und 60 Wohnungen in Gronau. Der Neubau von 11 barrierefreien Wohnungen nach KfW-Standard in Paffrath wird im Früjahr 2010 bezugsfertig, und im Sommer ist Baubeginn von ca. 16 Wohnungen (barrierefrei und nach EnEV 2009).

Die RBS ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen.
www.rbs-wohnen.de

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