19.02.2010 - 08:15 - Kunst & Kultur

Spektakulärer Erfolg für das theaterlabor bremen

Pressemitteilung von: theaterlabor bremen

Bild im Großformat
Leser des Fachforums „nachtkritik.de“ wählen „Plutos“ zu Deutschlands wichtigster Inszenierung des letzten Jahres

Im Fußball spräche man von einem „Kantersieg“, in Theaterkreisen herrscht dieser Tage fasziniertes Staunen vor: die Leser des Fachforums „nachtkritik.de“ haben Frank-Patrick Steckels Inszenierung des „Plutos“ nach Aristophanes zur wichtigsten Theaterproduktion Deutschlands des letzten Jahres gewählt – und zwar deutlich: mit 3106 von 18.855 Stimmen, fast doppelt so vielen wie der Zweitplatzierte verbuchen konnte. Damit hat das theaterlabor bremen unter der Leitung von Maik Romberg unter anderem solch große Häuser wie die Volksbühne und die Schaubühne aus Berlin hinter sich gelassen oder auch Christoph Marthalers Inszenierung der „Großherzogin von Gerolstein“ am Theater Basel.

Insgesamt hatten die Rezensenten von „nachtkritik.de“ ihren Lesern für das virtuelle Theatertreffen 36 Inszenierungen zur Wahl vorgeschlagen. Dass mit dem theaterlabor bremen ein freies Theater das Rennen gemacht, wertet die Fachjury um die promovierten Theaterwissenschaftler Petra Kohse, Nikolaus Merck und Dirk Pilz als „Fingerzeig für die Akzeptanz dieser Häuser in ihren Städten“ sowie als Indiz dafür, dass die freien Häuser es am besten verstünden, ihr Publikum zu mobilisieren.

Das Besondere an Frank-Patrick Steckels „Plutos“ nach Aristophanes war, dass es dem Regisseur hier in beispielhafter Weise gelungen ist, eine antike Komödie komplett umzuschreiben, auf die heutige Zeit zu übertragen und mit einem ungewöhnlich großen Ensemble zur umjubelten Aufführung zu bringen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

theaterlabor bremen
im Concordia
Schwachhauser Heerstrasse 17
28203 Bremen
Christiane Wiechmann/Maik Romberg
0421-8058254

www.theaterlab.de

Das theaterlabor bremen wurde 2006 unter der Leitung von Maik Romberg in Bremen gegründet und versteht sich als eine Spielstätte, die Theaterschaffenden und bildenden Künstlern ohne festes Engagement ermöglicht, sich gemeinsam mit Texten auseinanderzusetzen und verschiedene Darstellungsformen zu erproben. Das Ensemble bleibt jeweils sechs Monate zusammen und erarbeitet in dieser Zeit Inszenierungen für die große Bühne sowie zahlreiche Einzelprogramme.

Hinter dem Begriff theaterlabor verbirgt sich die Idee, jungen Künstlern neben dem regulären Spielbetrieb eine Plattform für eigene Projekte zu bieten, sowie dem Publikum Einblicke in den künstlerischen Schaffensprozess.

Seit 2007 hat das theaterlabor bremen festes Quartier in der traditionsreichen Bremer Spielstätte Concordia bezogen.

Das Concordia steht bei Theaterliebhabern für fast 40-jährige bundesdeutsche Theatergeschichte. Große Namen der deutschen Theater- und Tanzszene haben hier ihre künstlerischen Spuren hinterlassen: Rainer Werner Fassbinder, Reinhild Hoffmann, Johan Kresnik und Susanne Linke. 1975 gründete der legendäre Theatermacher George Tabori im Concordia sein viel beachtetes "Bremer Theaterlabor" -- ein Ort für experimentelles Theater, ein Spielraum für gedankliches Experimentieren.

Mit der Weiterführung des Namens "theaterlabor" honoriert das theaterlabor bremen die Leistungen George Taboris und versucht diese weiterzuführen. Hier entstehen auch heute Produktionen, die den Bereich Schauspiel und Tanz neu definieren und immer neu die Grenzen und Verbindungen verschiedenster darstellender Künste ausloten.

News-ID: 399540 • Views: 321

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr