18.02.2010 - 17:31 - Kunst & Kultur

Ausstellung: Mies van der Rohe Award for European Architecture 2009

Pressemitteilung von: M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

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Preisträger 2009: Oper Oslo
Der Mies van der Rohe Award zählt zu den renommiertesten Architekturpreisen in Europa. Wer ihn erhält, reiht sich ein in die Liste weltberühmter Preisträger. Dazu gehören zum Beispiel Lord Norman Foster, Peter Zumthor, Rem Kohlhaas oder Zaha Hadid. Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW präsentiert die Ausstellung zum 2009er-Award in der Kokerei Zollverein (Essen) vom 21. März bis zum 20. April 2010 - die einzige Station der Ausstellung in Deutschland. Gezeigt werden die 49 Projekte der engeren Auswahlrunde. Den Award 2009 erhielt das Architekturbüro Snǿhetta für sein Opern- und Balletthaus in Oslo.
Der Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, zeichnet besonders qualitätvolle und zukunftsweisende Architekturen aus, würdigt innovative Technologien und prämiert nachhaltige Konzepte. Er fokussiert die aktuelle architektonische Landschaft Europas und deren Vielfältigkeit. Die Ausstellung zum Award gibt einen Überblick über Strömungen zeitgenössischer Architektur und ist zugleich die Essenz aktueller Baukunst.
Gezeigt werden unter anderem die Zenith Music Hall in Straßburg, das Multimodal Centre und Tramway in Nizza, die Universität Luigi Bocconi in Mailand und das neue Stadtquartier Sant Antoni’s District mit Bibliothek und Senioren City Center in Barcelona. Den seit einigen Jahren vergebenen Preis an ein junges Büro erhielt STUDIO UP/ Lea Pelivan und Toma Plejić aus Zagreb für das Gymnasium 46º 09’N/16 º 50’E in Koprivnica, Kroatien.

Der Mies van der Rohe Award for European Architecture ist der offizielle Architektur-Preis der Europäischen Union.

Die Ausstellung wird auf Initiative des M:AI und in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und der Fundació Mies van der Rohe gezeigt.
Ort: Kokerei Zollverein, Essen, Arendahls Wiese. di –so 11-18 Uhr, mo geschlossen
Vorträge:
12. April 2010, 19 Uhr, Tarald Lundevall, Snǿhetta Architekten, Oslo
13. April 2010, 19 Uhr, Lea Pelivan und Toma Plejić, STUDIO UP, Zagreb

www.mai.nrw.de
www.miesarch.com

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Anette Kolkau
M:AI
Leithestr. 33
45886 Gelsenkirchen
0209 9257822


M:AI – Immer vor Ort. Nie am selben.
Ein Museum, das sich Häusern widmet, ohne ein Haus zu besitzen. Eines, das in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs ist. Das M:AI Museum für Architekturkunst spricht über Immobilien und ist selbst mobil: So ist es schnell dort, wo Häuser im Original stehen. Aber auch zur Stelle, wenn es um aktuelle Diskussionen und Positionen geht.

Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: weil ein Gebäude besonders beispielhaft ist und sich Menschen darin wohl fühlen, weil bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder weil Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden.

Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen hat. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg.

Seit 2005 nun schon ist das M:AI mit vielen Partnern aktiv und orientiert sich bei seinen Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW

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