Neu ab 2010 – Steuerförderung bei der Rürup-Rente nur noch für zertifizierte Verträge

Pressemitteilung von: SelberVorsorgen GmbH

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Für die Steuererklärung für 2010 müssen Rürup-Verträge zertifiziert sein, ansonsten werden die Beiträge nicht mehr steuerlich gefördert. Damit der Anbieter das Zertifikat für sein Rürup-Produkt erhält, muss der Vertrag bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Rürup-Rente darf nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden und dann nur als lebenslange Rente. Einmalauszahlungen oder Teilkapitalauszahlungen, wie bei der Riester-Rente, sind nicht erlaubt. Die Rürup-Rente darf nicht vererbt oder auf eine andere Person übertragen werden. Sie darf auch nicht beliehen oder veräußert werden.
In ihren Merkmalen ist die Rürup-Rente oder auch “Basisrente“ an die gesetzliche Rentenversicherung angelehnt, denn sie ist insbesondere für Selbständige und Freiberufler geschaffen worden, die geringe oder keine Leistungen aus der gesetzlichen Rente erhalten. Für sie stellt die Rürup-Rente praktisch das Pendant zur gesetzlichen Rente dar. Jährlich werden vom Finanzamt bis zu 20.000 Euro Beitragszahlung von Alleinstehenden oder 40.000 Euro bei Verheirateten als Sonderausgaben gewertet und mindern so das zu versteuernde Einkommen. Die volle Anerkennung erfolgt allerdings schrittweise. In 2010 werden 70 Prozent des Höchstbetrags (20.000 / 40.000 Euro) als Sonderausgaben anerkannt, also 14.000 Euro, bzw. 28.000 Euro. In den folgenden Jahren steigt diese Quote um jährlich 2 Prozent an, bis 2025 100 Prozent erreicht sind.

Das Zertifikat erhalten die Anbieter, die die Vorgaben für die steuerliche Förderung erfüllen. Damit sagt das Zertifikat aber nichts über die Qualität oder die Leistungen des Tarifs aus. Wie bei der Riester-Rente gibt es verschiedene Anlageformen die der Sparer abschließen kann. Klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung, Englische Police oder Fondssparplan. Unterschiede in den Anlagekonzepten und bei den Garantieleistungen haben natürlich Auswirkung auf Rendite und Höhe der zu erwartenden Rente. Auch sehr unterschiedliche Kosten für Abschluss und Verwaltung wirken sich auf die spätere Leistung aus. Vor dem Abschluss ist es daher ratsam, sich zu informieren, die eigene Risikobereitschaft für diese Altersvorsorge zu ermitteln und sich Angebote verschiedener Anbieter erstellen zu lassen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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