(openPR) Angesichts magerer Zinsen schieben viele Deutsche ihr Geld frustriert auf Tages- und Festgeldkonten vor sich her. Keine Strategie, zu der wir langfristig raten können.
Fast alle Assetklassen haben sich seit März 2009 fantastisch entwickelt: Renten, Aktien, Rohstoffe. Alleine der Dax hat sich von 3700 Punkten im Stimmungstief auf zeitweise über 6000 Punkte hoch gearbeitet.
Und die meisten von uns waren wieder einmal nicht dabei.
Denn Anfang 2009 hatten wir die Nase voll. Und unsere Banker auch. Was haben wir also gemacht? Unser Geld in Liquidiät angelegt: Tagesgelder, Festgelder und Spareinlagen.
Nur: Liquidität war im Jahr 2009 das einzige, das nicht gelaufen ist. Denn nachdem die Notenbanken die Märkte weltweit mit Geld überschüttet haben, ist Geld billig. Und das wird auch 2010 so bleiben.
Was also tun? Auf dem Börsenniveau noch einsteigen oder die nächste Konsolidierung abwarten?
In Liquidität bleiben und hoffen, dass uns nicht die von führenden Wirtschaftswissenschaftlern wie Thomas Straubhaar erwartete Inflation trifft?
Auf dieser Basis haben wir folgende Überlegungen:
Liquidität bleibt uninteressant. Wenn die kurzfristigen Zinsen steigen, dann dürften wir auch höhere Inflationsraten zu verzeichnen haben. Mit Tagesgeldern wird also auch zukünftig real nicht viel zu verdienen sein.
Aktien sind schon ein gutes Stück gelaufen, aber hier gibt es noch weitere Chancen. Wertsicherungsprodukte schützen vor Rückschlägen und eröffnen die Chance auf 4 bis 7 Prozent durchschnittliche Rendite. Hier sehen wir vor allem Garantiefonds vorne, die die durchschnittliche Wertentwicklung des zugrundeliegenden Marktes abbilden. Damit können auch dann gute Renditen erzielt werden, wenn die Märkte nach einem weiteren Anstieg wieder auf das Ausgangsniveau oder darunter konsolidieren. Wir werden dieses Thema in einer unserer nächsten Newsletterausgaben vertiefen.
Rohstoffe bleiben langfristig attraktiv, denn der Preisrückschlag im Zuge der Finanzkrise ist hier längst noch nicht aufgeholt, abzulesen an dem breit angelegten Rohstoffindex CRB-Index.
Immobilieninvestments bleiben interessant. Vor allem, wenn die viel diskutierte Geldentwertung kommt. Auf den Seiten des Bundesverbands Investment und Asset Management e.V. (BVI) läßt sich nachvollziehen, wie beipielsweise offene Immobilienfonds in der Vergangenheit vor Inflation geschützt haben.
Und auch der Direkterwerb von Immobilien ist attraktiv wie selten zuvor. Die Finanzierungskonditionen sind auf dem Tiefpunkt. Günstiger geht´s kaum noch. Falls hier Überlegungen anstehen, dann sollte man jetzt handeln. Zunächst die eigengenutzte Immobilie, aber auch die fremdfinanzierte Kapitalanlage, wenn das Objekt stimmt.
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