(openPR) Am Freitag, 5. Februar, besuchte eine Gruppe australischer Pharmaziestudenten das Klinikum Niederberg. Die von den Velberter Apothekern Jochen Pfeifer und Niclas Förster betreute Gruppe wurde vom Leitenden Orthopäden Martin Händler empfangen und durch das Haus geführt. Auf einigen Stationen wurden Medikamentenschränke begutachtet, die Zimmer besichtigt und der Tagesablauf erklärt. Etwas länger, weil mit Kleiderwechsel verbunden, dauerte der Besuch im Operationssaal. Hier erklärte Händler, dass das Klinikum Niederberg über einen verhältnismäßig großen Operationsbereich verfügt und an einzelnen Detailobjekten, wofür sie gut sind. Auch verwies er darauf, dass die Geräte zwar zum Teil schon einige Jahre auf dem Buckel haben, aber immer noch sehr zuverlässig funktionieren. Letztendlich lauschten die Australier noch einer Röntgenbesprechung und ließen sich von Martin Händler weitere Details seiner unfallchirurgischen und vor allem orthopädischen Arbeit erläutern. Beim späteren Kaffee stellten sie noch viele Fragen zum Werdegang Händlers, zu verwendeten Materialien in der Endoprothetik (Gelenkersatz), zur onkologischen Versorgung (Krebsbehandlung) und zur Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern. Neu war für die Besucher aus „Down Under“ zum Beispiel, dass in Deutschland kein Apotheker mit auf die Visite in Krankenhäusern geht. In Australien ist das ebenso üblich wie die Bewertung der medikamentösen Versorgung von Patienten. „Dort arbeiten niedergelassene Ärzte und Apotheker eng zusammen, was durch die Krankenkassen für beide Seiten zusätzlich honoriert wird“, weiß Jochen Pfeifer.
Xu Yang, Sophie McLeod, Diana Ho-Huynh, Madeleine Digges, Nam Nguyen und Geoffrey Chai sind zu einem 14-tägigen Pilot-Austauschprojekt in Velbert zu Gast. Sie werden mit ihren Berichten von der Reise entscheidend dazu beitragen, ob die Idee auch in Zukunft mit der University of Sydney weitergeführt und sogar ausgebaut werden kann. „Es geht vor allem darum, das jeweils andere Gesundheitssystem besser kennen zu lernen und nach dem ‚best-practice-Prinzip’ die guten Ansätze als Anregung mitzunehmen“, sagt Pfeifer, der selbst unter anderem „Clinical Assistent Professor“ an der University of Minnesota ist und gute Kontakte auch nach Sydney unterhält.












