12.02.2010 - 17:16 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Die Fünfte Kolonne der Viren und Bakterien - Unsere unbesiegbaren Gegner und ältesten Vorfahren
Pressemitteilung von: dctp Development Company for Television Program mbH
Düsseldorf, 12.02.2010 – Wie kein anderes medizin-wissenschaftliches Thema brachte der Erreger H1N1 letztes Jahr den gesamten Globus in Aufruhr. Dabei reichen Viren und die Gefahren, die sie bergen können, bis in Zeiten vor der menschlichen Entwicklung zurück. In der Themenschleife „Die Fünfte Kolonne der Viren und Bazillen“ wirft dctp.tv einen hochinteressanten Blick auf die Welt der kleinsten Lebenssplitter.
Viren waren wahrscheinlich die erste Form des Lebens auf der Erde überhaupt, wir sind also deren Nachfahren. Seit Äonen begleiten sie die Entwicklung der Pflanzen, Tiere und von uns Menschen. Sie sind immer schon da: in uns und um uns herum. Die Fünfte Kolonne nannte man im spanischen Bürgerkrieg einen Gegner, der schon längst im Inneren der Republik angekommen ist, während man noch glaubte, dass die Kämpfe an der Front stattfinden.
In neun Filmen spricht Alexander Kluge nicht nur mit renommierten Experten der Virologie und Mikrobiologie, sondern lässt auch Historiker über die Geschichte der Pest zu Wort kommen und altbekannte dctp-Gäste wie Helge Schneider, Peter Berling und Hans Friedrich von Hohmeyer in hochamüsante Rollen schlüpfen.
Folgende Filme befinden sich im Einzelnen in der Themenschleife „Die Fünfte Kolonne der Viren und Bazillen“, die ab Freitag, dem 12. Februar 2010., auf dctp.tv zu finden ist:
Die Fünfte Kolonne der Viren
Mit Alexander Kekulé.
Es gibt mit Sicherheit einige 10.000 Viren, die dem Menschen gefährlich werden können. Bei der Vogelgrippe, der Schweinegrippe und der Spanischen Influenza zeigen sie sich wandlungsstark und immer erneut gefährlich. Innerhalb von Minuten können sie nicht nur gemeinsam eine Zelle befallen. Sie können auch – wie Soldaten – ihre je eigenen Waffen austauschen. Der Mikrobiologe Prof. Dr. Alexander Kekulé über die Fünfte Kolonne der Viren. Sie sind Gegner, die wir nie endgültig besiegen können und zugleich bilden sie unseren ältesten Vorfahren.
Der Schweinegrippe-General
Mit Helge Schneider.
Aufregung, aber auch kühner Sinn im Pentagon. Generalmajor Mike Colins (Helge Schneider) fürchtet keine äußeren Feinde. Es ist jetzt aber ein innerer Feind hinzu getreten. Die Schweinegrippe. Der Virus kann sich mit anderen Virensorten (Feinden) verbinden und stellt den militärischen Sachverstand vor völlig neue Probleme. Der Krieg ist das Ende aller Pläne.
Supermacht der Viren
Prof. Dr. Karin Mölling über die evolutionäre Rasanz der kleinsten Lebenssplitter
Auf dem Blauen Planeten koexistieren seit Äonen diejenigen Lebewesen, die aus Zellen zusammengesetzt sind, mit der Welt der Viren. Man versteht aber die Evolution schlecht, wenn man von einem Krieg der Viren spricht.
Man weiß nicht, ob die Lebenssplitter, die man Viren nennt, tot oder lebendig sind, ob sie bloß aus Programm bestehen oder selbstständige Körper bilden. In jedem Fall zeigen sie eine radikale Intelligenz, Wandlungsfähigkeit und scheinen an nichts anderem interessiert als sich zahlenstark zu vermehren. Prof. Dr. Karin Mölling, Universität Zürich gehört zu den führenden Virologen in der Welt.
Unter SARS-Verdacht
Mit Peter Berling.
Als Opernsänger durcheilt Alwin Gigli die Welt von Gastspiel zu Gastspiel. Das exponiert ihn der Infektion im Fall der SARS-Epidemie. Vorsichtshalber trägt er Mundschutz, da seine Kollegen im Opernhaus darauf bestehen, nicht von ihm „angesungen“ zu werden. Der Mundschutz beeinträchtigt deutlich den Gesang.
Bakterien vergessen nichts
Prof. Dr. Dr. Jörg Hacker über Millionen Jahre alte Inseln des Wissens in der Evolution
Mikroben bilden „Gesellschaften“. Sie existieren in Pulks und bilden „Inseln in der Zeit“. So kann uns heute eine solche Gruppierung begegnen, die vor Millionen vor Jahren entstand. Diese Lebenswelt der Viren speichert Informationen. Prof. Dr. Dr. Jörg Hacker ist der Chef des Robert- Koch-Instituts, das für den Fall von Pandemien zuständig zeichnet.
Im Pesteinsatz in Indien
Oberst a. D. Komorowsky berichtet.
Der pensionierte Mitarbeiter des Ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit hat das Pestgebiet im Umkreis der indischen Stadt Surat besucht. Ihn interessierte insbesondere das System der Nachrichtensperren, mit denen die indische Regierung die für Geschäftsbesuche und Fremdenverkehr in Indien höchst nachteiligen Folgen der Lungenpest begrenzen konnte. Oberst a. D. Komorowsky (Hans Friedrich von Hohmeyer) vergleicht die Technik der Inder mit den eigenen Erfahrungen in der DDR.
Der schwarze Tod
Prof. med. Dr. Klaus Bergdolt über die Seuche, die ganze Völker auslöschte
Von Osten kommend, hat die Pest in der Antike und im Mittelalter Häfen, Städte und ganze Länder verwüstet. Die Seuche tötete nicht nur Menschen, sondern sie zerrüttete in radikaler Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt: ein Seuche, die Gemeinwesen vernichtet.
Die Pest in Athen
Mit Dr. Mischa Meyer. Thukydides Beschreibung der Folgen eines Präventivkriegs
17 Jahre lang lieferten sich Athen und Sparta einen blutigen Krieg. Danach waren beide Mächte zerschlagen. Dieser peleponnesische Krieg (431 bis 404 vor Christus) begann als Präventivkrieg. Auf dem Höhepunkt brach die Pest über das belagerte Athen herein.
Der Althistoriker Dr. Mischa Meier von der Universität Bielefeld berichtet.
Der Parasit ohne Gnade.
Mit Prof. Dr. med. Heiner Schirmer
Alexander der Große, Oliver Cromwell, Friedrich Schiller und viele andere Berühmte starben an Malaria. Wer körperlich wenig zuzusetzen hat, stirbt am leichtesten. Insofern ist Malaria besonders tödlich in Ländern der Armut. Das zähe Überleben, die Verwandlungskunst dieses Parasiten, sein Kreislauf über mehrere Wirte, sind ein Beispiel für den Einfallsreichtum der Evolution. Prof. Dr. med. Heiner Schirmer von der Universität Heidelberg über den Parasiten ohne Stolz und ohne Gnade: den Malariaerreger.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
dctp Development Company for Television Program mbH
Geschäftsführer: Alexander Kluge, Fumio Oshimo
Steinstr. 4
40212 Düsseldorf
Telefon 49 (0) 211 139 92 23
Telefax 49 (0) 211 139 92 27
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Henning Haake
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Das dctp-tv-Pressebüro ist eine Unit der Kommunikationsagentur voellergeppert GmbH mit Sitz in Düsseldorf und speziell für den Agenturkunden dctp GmbH eingerichtet. Gemäß ihres Anspruches “Markenkommunikation im WebAge” unterstützt die völlergeppert GmbH, in allen wesentlichen Disziplinen (klassische Werbung wie Print, TV, Online / Public Relation klassisch und online / Direkt Marketing / Website-Entwicklung und Redaktion + CMS Entwicklung), die Marketingkommunikation vorrangig von Unternehmen und Marken, für die das Internet nicht nur einen Kommunikations-, sondern auch einen Vertriebs- bzw. einen PreSales-Kanal darstellt.
Viren waren wahrscheinlich die erste Form des Lebens auf der Erde überhaupt, wir sind also deren Nachfahren. Seit Äonen begleiten sie die Entwicklung der Pflanzen, Tiere und von uns Menschen. Sie sind immer schon da: in uns und um uns herum. Die Fünfte Kolonne nannte man im spanischen Bürgerkrieg einen Gegner, der schon längst im Inneren der Republik angekommen ist, während man noch glaubte, dass die Kämpfe an der Front stattfinden.
Folgende Filme befinden sich im Einzelnen in der Themenschleife „Die Fünfte Kolonne der Viren und Bazillen“, die ab Freitag, dem 12. Februar 2010., auf dctp.tv zu finden ist:
Die Fünfte Kolonne der Viren
Mit Alexander Kekulé.
Es gibt mit Sicherheit einige 10.000 Viren, die dem Menschen gefährlich werden können. Bei der Vogelgrippe, der Schweinegrippe und der Spanischen Influenza zeigen sie sich wandlungsstark und immer erneut gefährlich. Innerhalb von Minuten können sie nicht nur gemeinsam eine Zelle befallen. Sie können auch – wie Soldaten – ihre je eigenen Waffen austauschen. Der Mikrobiologe Prof. Dr. Alexander Kekulé über die Fünfte Kolonne der Viren. Sie sind Gegner, die wir nie endgültig besiegen können und zugleich bilden sie unseren ältesten Vorfahren.
Der Schweinegrippe-General
Mit Helge Schneider.
Aufregung, aber auch kühner Sinn im Pentagon. Generalmajor Mike Colins (Helge Schneider) fürchtet keine äußeren Feinde. Es ist jetzt aber ein innerer Feind hinzu getreten. Die Schweinegrippe. Der Virus kann sich mit anderen Virensorten (Feinden) verbinden und stellt den militärischen Sachverstand vor völlig neue Probleme. Der Krieg ist das Ende aller Pläne.
Supermacht der Viren
Prof. Dr. Karin Mölling über die evolutionäre Rasanz der kleinsten Lebenssplitter
Auf dem Blauen Planeten koexistieren seit Äonen diejenigen Lebewesen, die aus Zellen zusammengesetzt sind, mit der Welt der Viren. Man versteht aber die Evolution schlecht, wenn man von einem Krieg der Viren spricht.
Man weiß nicht, ob die Lebenssplitter, die man Viren nennt, tot oder lebendig sind, ob sie bloß aus Programm bestehen oder selbstständige Körper bilden. In jedem Fall zeigen sie eine radikale Intelligenz, Wandlungsfähigkeit und scheinen an nichts anderem interessiert als sich zahlenstark zu vermehren. Prof. Dr. Karin Mölling, Universität Zürich gehört zu den führenden Virologen in der Welt.
Unter SARS-Verdacht
Mit Peter Berling.
Als Opernsänger durcheilt Alwin Gigli die Welt von Gastspiel zu Gastspiel. Das exponiert ihn der Infektion im Fall der SARS-Epidemie. Vorsichtshalber trägt er Mundschutz, da seine Kollegen im Opernhaus darauf bestehen, nicht von ihm „angesungen“ zu werden. Der Mundschutz beeinträchtigt deutlich den Gesang.
Bakterien vergessen nichts
Prof. Dr. Dr. Jörg Hacker über Millionen Jahre alte Inseln des Wissens in der Evolution
Mikroben bilden „Gesellschaften“. Sie existieren in Pulks und bilden „Inseln in der Zeit“. So kann uns heute eine solche Gruppierung begegnen, die vor Millionen vor Jahren entstand. Diese Lebenswelt der Viren speichert Informationen. Prof. Dr. Dr. Jörg Hacker ist der Chef des Robert- Koch-Instituts, das für den Fall von Pandemien zuständig zeichnet.
Im Pesteinsatz in Indien
Oberst a. D. Komorowsky berichtet.
Der pensionierte Mitarbeiter des Ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit hat das Pestgebiet im Umkreis der indischen Stadt Surat besucht. Ihn interessierte insbesondere das System der Nachrichtensperren, mit denen die indische Regierung die für Geschäftsbesuche und Fremdenverkehr in Indien höchst nachteiligen Folgen der Lungenpest begrenzen konnte. Oberst a. D. Komorowsky (Hans Friedrich von Hohmeyer) vergleicht die Technik der Inder mit den eigenen Erfahrungen in der DDR.
Der schwarze Tod
Prof. med. Dr. Klaus Bergdolt über die Seuche, die ganze Völker auslöschte
Von Osten kommend, hat die Pest in der Antike und im Mittelalter Häfen, Städte und ganze Länder verwüstet. Die Seuche tötete nicht nur Menschen, sondern sie zerrüttete in radikaler Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt: ein Seuche, die Gemeinwesen vernichtet.
Die Pest in Athen
Mit Dr. Mischa Meyer. Thukydides Beschreibung der Folgen eines Präventivkriegs
17 Jahre lang lieferten sich Athen und Sparta einen blutigen Krieg. Danach waren beide Mächte zerschlagen. Dieser peleponnesische Krieg (431 bis 404 vor Christus) begann als Präventivkrieg. Auf dem Höhepunkt brach die Pest über das belagerte Athen herein.
Der Althistoriker Dr. Mischa Meier von der Universität Bielefeld berichtet.
Der Parasit ohne Gnade.
Mit Prof. Dr. med. Heiner Schirmer
Alexander der Große, Oliver Cromwell, Friedrich Schiller und viele andere Berühmte starben an Malaria. Wer körperlich wenig zuzusetzen hat, stirbt am leichtesten. Insofern ist Malaria besonders tödlich in Ländern der Armut. Das zähe Überleben, die Verwandlungskunst dieses Parasiten, sein Kreislauf über mehrere Wirte, sind ein Beispiel für den Einfallsreichtum der Evolution. Prof. Dr. med. Heiner Schirmer von der Universität Heidelberg über den Parasiten ohne Stolz und ohne Gnade: den Malariaerreger.
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