(openPR) Da klingelt es vielleicht bei den älteren Mitbürgern. Muss es nicht heißen: „Die Drei von der Tankstelle?“ Das war doch dieser Film mit Heinz Rühmann, Willy Fritsch und, und, und. – Ganz sicher ein Fall für „Ja, aber“!
„Spaltstelle“ ist auch richtig! Für den Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley geht nämlich im Augenblick ein ganz toller „Film“ in der öffentlichen Meinungsmache ab, den man kaum noch überbieten kann.
Erst hetzt -nach Ansicht des Apothekers-Walter Steinmeier die Krankenkassen auf, gegen einen Schiedsspruch zu klagen, bei dem ein unabhängiges Gremium festgestellt hatte, dass der hohe Zwangsrabatt der Krankenkassen nicht gerechtfertigt ist. Der war zuletzt am 1. April 2007 um 10 % erhöht worden, obwohl die Apotheker zuvor auf den ihnen zustehenden Betrag von 500 Millionen Euro verzichtet hatten. (Die Krankenkassen hatten eine Klausel bei der Umstellung auf die packungsbezogene Vergütung 2005 durchgesetzt, die sie vor Mehrverordnungen schützen sollte. Da aber weniger Packungen verordnet wurden, entstand den Apotheken ein Verlust von 500 Millionen Euro, der nach den Buchstaben des Gesetzes hätte ausgeglichen werden müssen.)
Wie man sieht, wird eine solches Entgegenkommen nicht honoriert. Karl Lauterbach, SPD, und Gerd Glaeske, Gesundheitökonom, sehen dagegen Milliarden € Einsparpotentiale bei den Apotheken, mit denen angeblich sogar die Zusatzbeiträge der Krankenkassen verhindert werden könnten.
Dabei muss man gar nicht so weit gehen. Alleine die von allen Seiten, Patientenverbänden, Ärzten und Apothekern – sogar von Ulla Schmidt- geforderte ermäßigte Mehrwertsteuer auf alle Arzneimittel würde bei ihrer Einführung schon über 3 Milliarden Euro Entlastung für die Kassen und Patienten bringen. Rudolf Kley: "Das ist ein Spiel mit gezinkten Karten. Negatives verkauft sich in den Medien besser, auch wenn es nur erfunden ist. Genau das finde ich verdammt „hirnrissig“!“
Also hat Rudolf Kley, als Exkanzlerkandidat Steinmeier aus dem Vollen schöpfte, nämlich einfach einen um vielen Millionen schwereren Millionenvorteil für die Apotheker erfand, um sie -nach Ansicht von Rudolf Kley- zu diskreditieren, schon eine Grafik „Spalttablette Steinmeier“ ins Netz gestellt. Seine Interpretation der Grafik: "Es wird leider bei der Bearbeitung der Probleme im Gesundheitswesen viel Hirn freigesetzt. Hirn, das anscheinend zur Lösung der anstehenden Fragen nicht gebraucht wird. Da reichen offensichtlich frisierte Milchmädchenrechnungen, die die Stimmung anheizen sollen, vollkommen aus.“
Nachdem die Professoren Lauterbach und Glaeske in die gleiche Kerbe "hacken" wie Walter Steinmeier, hat der Apotheker auch sie als Tablette mit Spalt porträtiert. Da Rudolf Kley immer noch die Hoffnung hat, dass Gesundheitsminister Philipp Rösler aufgrund seiner Ausbildung sachgerechte Lösungen anstrebt, hat der „Gesundheitskünstler“ ihn als Joker dazugestellt. Die Grafiken kann man sich unter www.deapo.de ansehen und bei Gefallen herunterladen. Rudolf Kley signiert alle Grafiken, die ihm vorgelegt werden.
Übrigens konnten die Patienten 2003 schon als Vorgriff auf die Folgen der Gesundheitsreform ihren Löffel bei Rudolf Kley abgeben. Das Medien - Echo war bundesweit. Rudolf Kley bekam sogar silberne Kaffeelöffel zugeschickt: „Man kann eben nichts mitnehmen!“














