Easygostexperte prognostiziert: Ukraine kehrt auf Wachstumspfad zurück

Pressemitteilung von: EasyGOST Service

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Exportchancen für Baumaschinen in die Ukraine
Die Ukraine ist in der öffentlichen Wahrnehmung Westeuropas in den vergangenen Jahren häufig als problematisch empfunden wurden. Entweder wurde der Streit um den Öl- und Gastransit thematisiert oder die Auswirkungen der Finanzkrise. Für Evgeni Malakhov, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Easygost, spezialisiert auf den Export in die Gemeinschaft unabhängiger Staaten, ist dies jedoch ein Pauschalurteil, welches den Blick auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes verstellt.

„Die Gesamtentwicklung des Landes lässt für geschickte Unternehmer, die ihre Geschäftsentscheidungen klug planen, durchaus Spielraum für Gewinne", erklärt Evgeni Malakhov und fährt fort: „Die verallgemeinernde Beurteilung eines Landes wie der Ukraine ist für eine breite Medienöffentlichkeit sicherlich unproblematisch, für die Geschäftsentwicklung jedoch wenig hilfreich." Deswegen, so Malakhov, lohne sich der „Blick hinter die Kulissen" und sollten „fundierte Zahlen statt generelle Vermutungen" herangezogen werden, um eine rationale Entscheidungsgrundlage für oder gegen ein geschäftliches Engagement in der Ukraine zu schaffen.

Zunächst ist festzuhalten, dass die Ukraine mit Abstand, die wichtigste Ökonomie der ehemaligen Sowjetunion nach Russland war. Sie produzierte viermal mehr Waren und Dienstleistungen als die nächstfolgende Sowjetrepublik. Der fruchtbare schwarze Boden lieferte mehr als ein Viertel der Gesamterzeugnisse an Agrarprodukten der ehemaligen Sowjetunion und lieferte bedeutsame Mengen an Fleisch, Milch, Korn und Gemüse an die anderen Republiken. Die beschränkte sich aber weder gestern noch heute nur auf Agrarprodukte. Eine diversifizierte Schwerindustrie fertigt Werkzeugmaschinen wie Großbohrer und Fräsgeräte. Daneben werden Erdölprodukte, Röhren und Textilien produziert. Auch im schwierigen 1. Halbjahr 2009 lagen die Anteile an der Gesamtmenge der ukrainischen Warenexporte von 17,3 Mrd. US-Dollar bei signifikanten 33,7% bei Metallurgieprodukte, 24,0% bei Agrarprodukte und Nahrungsmittel und 16,9% bei Maschinen. Aufgrund des großen Modernisierungsbedarf des Landes entwickelten sich die Importe parallel kräftiger von 60.410 Mrd. US-Dollar 2007 bis 83.81 Mrd. US-Dollar 2008. Das Handelsvolumen insgesamt liegt weltweit im oberen Bereich. Das gegenwärtige Bruttoinlandsprodukt liegt bei 180 Mrd. US-Dollar und die jährliche Wachstumsrate zum Stichjahr 2009 bei 2,1 Prozentpunkten.

„Allerdings waren die Zuwachsraten für 2004 bis 2007 weitaus besser, so lagen diese 2004 sogar bei über zehn Prozent", erläutert Evgeni Malakhov. Er resümiert vor diesem Hintergrund: „Das ökonomische Potential der Ukraine ist enorm." Nicht nur sei die Bevölkerung gut ausgebildet, die Ressourcen bedeutsam, sondern auch die strategische Lage als Scharnier zwischen Russland, Europa und Asien wertvoll. Der Kenner der Materie verweist auch auf aktuelle Anstrengungen der Ukraine sich Zukunftsmärkte wie den Rapsanbau und die Biodieselproduktion zu erschließen oder die Häuser energieeffizienter zu gestalten. „Ich bin sicher,", sagt Evgeni Malakhov, „dass die Ukraine 2010 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren wird." Entsprechend des Handelsvolumens bieten sich jetzt wieder Chancen für deutsche Unternehmen, ihre Exporte über die jetzigen knapp 12 % zu erhöhen.

„Wir von Easygost helfen den deutschen Unternehmen gerne dabei", erklärt der Experte, „da wir die Regulierungsvorschriften der Ukraine für die Einfuhr ausländischer Produkte bestens kennen." Diese gleichen prinzipiell den Bestimmungen der Russischen Föderation, können sich in den Einzelheiten jedoch unterscheiden. Das Pendant zum GOST-R ist das UkrSEPRO. Des weiteren können Produktregistrierungen und Bescheinigungen wie das UkrSEPRO Zertifikat, GosGorPromNadsor Zertifizierung (Betriebsgenehmigung), Negativbescheinigung, Hygienezertifikat, Feuerschutzzertifikat notwendig werden. Ein Unterschied zur Russischen Föderation sei die Vorgehensweise der akkreditierten Prüfungsinstitute. Größtenteils werden die notwendigen Untersuchungen vor Ort im Unternehmen vorgenommen. Meistens müssen Experten in den Betrieb kommen. Die Beantragung erfordert also fundiertes Verwaltungswissens betreffend der nationalen Erlasse und Gesetzgebung. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung, unserer Qualifikationen und unseres Partnernetzwerks verfügen wir allerdings, über alle notwendigen Kenntnisse die Unternehmen sicher in die Ukraine zu geleiten", so Evgeni Malakhov von Easygost.

Für Evgeni Malakhov vom Beratungsunternehmens Easygost ist dies negative Beurteilung der Ukraine ein Pauschalurteil, welches den Blick auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes verstellt.

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Die Firma Easygost organisiert den kompletten Zertifizierungsprozess für Unternehmen aus der EU, die beabsichtigen, nach Russland zu exportieren. Damit ermöglicht es Easygost den Firmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Die Qualitätszertifikate, im Russischen GOST Zertifikate genannt, sind das Regulierungsinstrument, mit dem die Konformität der Exportprodukte mit den Qualitätsstandards und Bestimmungen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) sichergestellt wird. Sie sind den DIN- und ANSI-Normen vergleichbar. Verstöße gegen die Zertifizierungspflicht sind strafrechtlich relevant. Ziel der Zertifizierung ist es, die Funktionsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und den Schutz der Endverbraucher und Arbeitnehmer vor gefährlichen Produkten und Werkzeugen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck müssen die Waren von einer unabhängigen Gesellschaft, die bei der zuständigen Standardisierungsagentur (Föderale Agentur für technische Regulierung und Metrologie) akkreditiert ist, technisch überprüft werden.

Neben den weitaus bedeutsamsten GOST-Zertifikaten können je nach Erzeugnis im Einzelfall eine Reihe weiterer Genehmigungen erforderlich werden. Diese betreffen häufig spezielle Fragen der Arbeitssicherheit und des Verbraucherschutz und müssen zusätzlich beigebracht werden.

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