01.02.2010 - 08:14 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Vorfreude auf die Staufer-Ausstellung
Pressemitteilung von: Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen MannheimPR Agentur: Curt-Engelhorn-Stiftung für die rem

Prof. Stefan Weinfurter, Prof. Bernd Schneidmüller, rem-Generaldirektor Prof. Alfried Wieczorek, Elisabeth Handle, Wissenschaftl. Kuratorin u. Redakteurin des Staufer-Bandes, Andreas Auth, Geschäftsführender Direktor der WBG. Foto: rem, I. Mütsch
Der fünfhundert Seiten starke, reich bebilderte Band, den Weinfurter gemeinsam mit seinem Heidelberger Kollegen Prof. Bernd Schneidmüller und rem-Generaldirektor Alfried Wieczorek herausgibt, enthält 30 Beiträge der renommiertesten Experten der Staufer-Forschung. Unter dem Titel Verwandlungen des Stauferreichs werden die spannenden Ergebnisse einer gleichnamigen Tagung vom Herbst 2008 veröffentlicht.
Welche bedeutenden Errungenschaften und Neuerungen brachte die Zeit der Staufer hervor? Wie gelang es den Herrschern dieses herausragenden Adelsgeschlechts des 12. und 13. Jahrhunderts, ihren Machtanspruch in den völlig unterschiedlichen Regionen nördlich der Alpen sowie in Ober- und Süditalien zur Geltung zu bringen? Und warum betrachteten die Zeitgenossen die Rhein-Main-Neckar-Region als die Kraftquelle des mittelalterlichen Reichs?
Diese und ähnliche Fragen wurden 2008 in einer international besetzten Tagung zum Thema Verwandlungen des Stauferreichs – Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa in Mannheim diskutiert. Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, die Universität Heidelberg, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen luden seinerzeit Fachleute aus Italien, Griechenland, der Schweiz, den USA und Deutschland ein, um sich gemeinsam über die neusten Forschungsergebnisse zur Kultur und Geschichte der Stauferzeit auszutauschen. Die höchst ergiebigen Erkenntnisse dieses Expertentreffens flossen in die Vorbereitung der Ausstellung „Die Staufer und Italien“ ein und stehen nun in einem neuen geschichtswissenschaftlichen Standardwerk der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Von einer bereits lange vor der Veröffentlichung des Bandes einsetzenden Nachfrage „ungeahnten Ausmaßes“ berichtete der geschäftsführende Direktor der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Andreas Auth. Bis Ende letzten Jahres seien bereits über 1.200 Vorbestellungen des Buches eingegangen, so der Verlagsleiter, bei dem das Werk erschienen ist. Dies zeige, welch große Vorfreude auf die Ausstellung bereits herrscht.
Zur Ausstellung selbst erscheinen zwei weitere Staufer-Bände, ein Essay- und ein Katalogband. www.staufer2010.de
Informationen zum Tagungsband
Verwandlungen des Stauferreichs
Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa
Herausgegeben von Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter und Alfried Wieczorek
Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 2010
496 Seiten mit ca. 120 teils farbigen Abbildungen.
16,5 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 978 3 8062 2365 1
Preis: 29,90 Euro [D] / 30,80 [A] / SFR 49,50* = UVP in der Schweiz
Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittel-alterlichen Europa ist eine Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie wird vom 19. September 2010 bis 20. Februar 2011 in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen präsentiert.
www.staufer2010.de
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Vom 19. September 2010 bis 20. Februar 2011 wird in Mannheim mit der Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ an die Kunst und Kultur der Staufer und an die Vernetzungen mit Italien erinnert. Seit der großen Stuttgarter „Staufer-Ausstellung“ vor über dreißig Jahren hat es keine vergleichbare Präsentation zu dieser Epoche mehr gegeben.
Das Ausstellungsprojekt wird drei Kernregionen der staufischen Herrschaft in Europa, die Rhein-Main-Neckar-Region, Oberitalien und das ehemalige Königreich Sizilien in Süditalien näher in den Blick nehmen. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Innovationen für Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur, die von diesen drei Regionen in der Stauferzeit in gegenseitiger Beeinflussung, in Austausch- und Transferprozessen ausgingen. Die Ausstellung wird von der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen organisiert und findet in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und der Universität Heidelberg statt.
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