28.01.2010 - 17:06 - Kunst & Kultur
Über 400 Grundschüler erhielten Einblicke in die Welt blinder Profimusiker
Pressemitteilung von: Frankfurter Stiftung für Blinde und SehbehindertePR Agentur: FuP Kommunikations-Management GmbH
Mit einer Musikstunde der besonderen Art zeigte die Frankfurter Band „Blind Foundation“ mehr als 400 Grundschülern der Bad Vilbeler Regenbogenschule wie schön Musik ist und was blinde Musiker so alles können.
Dass sogar „Hänschen Klein“ „rocken“ kann und sich auch als Sprechgesang sowie auf viele weitere Arten interpretieren lässt, zeigte die „Blind Foundation“ dem jungen Publikum, das der Aufführung der Band mit Begeisterung lauschte. Die Kinder lernten die unterschiedlichen Instrumente kennen, die das Quintett – das aus drei blinden und zwei sehenden Musikern besteht – spielend leicht beherrscht. Dass neben Schlagzeug, Keyboards, Gitarre und Bass auch ein Akkordeon zum Einsatz kommt, überraschte die jungen Zuhörer. Der blinde Schlagzeuger und Sänger der Band, Manfred Scharpenberg, berichtete, dass dafür eigens Stücke neu arrangiert werden. Die Band entwickle damit ihren ganz eigenen Klang. Die Musiker erklärten den Kindern auch, wie ein Lied aufgebaut ist und welche Rolle Strophe und Refrain im Lied spielen.
Wie blinde Musiker ihre Noten lesen und Lieder lernen, und wie sich die Bandmitglieder, ohne Augenkontakt halten zu können, bei einem Auftritt verstehen, wollten die Kinder unter anderem in der anschließenden Fragerunde wissen. Die Bandmitglieder beantworteten die zahlreichen Fragen der Schüler einfühlsam und mit großer Selbstverständlichkeit, denn zu den wichtigsten Zielen dieses Musikprojektes gehört es, nicht nur das Interesse der Kinder für Musik zu wecken, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein für die Blindheit zu schaffen und Berührungsängste im Umgang mit sehbehinderten Menschen abzubauen.
Das Projekt „Blind Foundation in der Schule“ geht auf die Anfrage einer Grundschule zurück, ob die Band den Kindern nicht einmal ihre Instrumente und ihre Arbeit als Musiker erklären könnte. Daraus entwickelt hat sich inzwischen ein Erfolgsmodell, mit dem die Band als „Botschafter“ für Musik und Blindheit gleichermaßen Schulen im gesamten Rhein-Main-Gebiet besucht.
Die „Blind Foundation“ ist ein Berufsintegrationsprojekt der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, mit dem Ziel, den Musikern zu ermöglichen, ihren Lebensunterhalt durch ihre Musik zu bestreiten und ein unabhängiges Leben zu führen. Das Projekt ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Neben ihrem sozialen und musikpädagogischen Engagement an Schulen tritt die Band mit ihrem breiten Repertoire von Pop-, Rock-, Blues-, Funk- und Soulhits, hauptberuflich auf Konzerten, Galas und Partys auf. Wer die „Blind Foundation“ in seine Schule holen oder für eine Veranstaltung buchen möchte, kann sich an Markus Hofmann wenden:
Telefon: 069-955 124 67;
Email:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Linda Thielemann,
FuP Kommunikations-Management GmbH,
August-Schanz-Strasse 80, 60433 Frankfurt/ Main,
Tel./Fax: (069) 95 43 16 - 0/ -25,
E-Mail:
Die 1837 von der Polytechnischen Gesellschaft gegründete Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte rehabilitiert und integriert blinde und sehbehinderte Menschen und ermöglicht ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Heute präsentiert sich die Stiftung als modernes Zentrum mit deutschlandweit einmaligen Ausbildungsangeboten. Dazu tragen ein günstiges Wohnraum- sowie ein breites Ausbildungs- und Freizeitangebot bei. Mit den Projekten „Werkstatt-Galerie 37“ und „Musik Werkstatt“ fördert die Stiftung sowohl Kreativität als auch die persönliche Selbständigkeit von Blinden und Sehbehinderten. Weitreichende Kontakte zu Ausbildungspartnern und Vereinen eröffnen Betroffenen vielseitige Chancen.
Weitere Information: www.sbs-Frankfurt.de
Dass sogar „Hänschen Klein“ „rocken“ kann und sich auch als Sprechgesang sowie auf viele weitere Arten interpretieren lässt, zeigte die „Blind Foundation“ dem jungen Publikum, das der Aufführung der Band mit Begeisterung lauschte. Die Kinder lernten die unterschiedlichen Instrumente kennen, die das Quintett – das aus drei blinden und zwei sehenden Musikern besteht – spielend leicht beherrscht. Dass neben Schlagzeug, Keyboards, Gitarre und Bass auch ein Akkordeon zum Einsatz kommt, überraschte die jungen Zuhörer. Der blinde Schlagzeuger und Sänger der Band, Manfred Scharpenberg, berichtete, dass dafür eigens Stücke neu arrangiert werden. Die Band entwickle damit ihren ganz eigenen Klang. Die Musiker erklärten den Kindern auch, wie ein Lied aufgebaut ist und welche Rolle Strophe und Refrain im Lied spielen.
Wie blinde Musiker ihre Noten lesen und Lieder lernen, und wie sich die Bandmitglieder, ohne Augenkontakt halten zu können, bei einem Auftritt verstehen, wollten die Kinder unter anderem in der anschließenden Fragerunde wissen. Die Bandmitglieder beantworteten die zahlreichen Fragen der Schüler einfühlsam und mit großer Selbstverständlichkeit, denn zu den wichtigsten Zielen dieses Musikprojektes gehört es, nicht nur das Interesse der Kinder für Musik zu wecken, sondern gleichzeitig ein Bewusstsein für die Blindheit zu schaffen und Berührungsängste im Umgang mit sehbehinderten Menschen abzubauen.
Das Projekt „Blind Foundation in der Schule“ geht auf die Anfrage einer Grundschule zurück, ob die Band den Kindern nicht einmal ihre Instrumente und ihre Arbeit als Musiker erklären könnte. Daraus entwickelt hat sich inzwischen ein Erfolgsmodell, mit dem die Band als „Botschafter“ für Musik und Blindheit gleichermaßen Schulen im gesamten Rhein-Main-Gebiet besucht.
Die „Blind Foundation“ ist ein Berufsintegrationsprojekt der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, mit dem Ziel, den Musikern zu ermöglichen, ihren Lebensunterhalt durch ihre Musik zu bestreiten und ein unabhängiges Leben zu führen. Das Projekt ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Neben ihrem sozialen und musikpädagogischen Engagement an Schulen tritt die Band mit ihrem breiten Repertoire von Pop-, Rock-, Blues-, Funk- und Soulhits, hauptberuflich auf Konzerten, Galas und Partys auf. Wer die „Blind Foundation“ in seine Schule holen oder für eine Veranstaltung buchen möchte, kann sich an Markus Hofmann wenden:
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