(openPR) Wohin man hört – „Krise“ war das wahrscheinlich meistbenutzte Wort 2009 und auch 2010 soll es nach Meinung der Auguren nicht viel besser werden. Aber: Im Online-Bereich brummt es - es gibt kaum einen guten Online-Shop, der Einbußen verzeichnet - im Gegenteil.
Am Beispiel Floordirekt in Mannheim soll dargestellt werden, warum Onlineshops besser abschneiden als der stationäre Handel – und warum das auch in Zukunft so bleiben wird.
Woran liegt das bessere Abschneiden der guten Onlineshops generell?
Zielkauf ist angesagt: Es wird gezielt das gekauft, was benötigt wird. Einkaufsbummel ist z.Zt. kein Thema – wenn der Verbraucher sparen muss, will er sich durch verlockende Angebote im Laden nicht „ködern“ lassen.
Produktrelevanz: Im Internet werden gezielt Produkte gesucht und gekauft. Viele Online-Shops haben ein klar strukturiertes Portfolio mit einer z.T. erheblichen Sortimentstiefe, nicht „von allem etwas“ wie die meisten Läden im stationären Handel und liefern schnell ein sortiertes Produktergebnis.
Transparenz: Auch Stammkunden vergleichen mehr und suchen neue, günstige Anbieter.
Versandkosten gehen vor Lieferzeit. Wichtig sind geringe oder keine Versandkosten - dann wird über längere Lieferzeiten schon mal hinweggesehen. Wer nicht spontan kauft, braucht die Ware meist auch nicht sofort. Bequemlichkeit durch Lieferung nach Hause überwiegt das Sofort-Haben-Wollen-Gefühl.
Keine langen Anfahrtswege, keine teuren Parkhäuser und keine Spritkosten: Geld und Zeit, das man leicht sparen kann und das nichts mit dem eigentlichen Produkt zu tun hat (es aber verteuert).
Geringere Fixkosten der Online-Shops gegenüber hohen Ladenmieten und teurem Personal: Meist sind Online-Shops einfach günstiger.
Sieht man sich das Beispiel von Floordirekt mit inzwischen 11 auf spezielle Themenbereiche fokussierten Onlineshops an, können die genannten Punkte voll bestätigt werden.
Zwar ist Floordirekt z.B. mit den Shops www.schutzmatten.com, www.floordesign24.de, www.treppenstufenmatten.com, www.whiteboard-flipchart.de und weiteren sicherlich einer der günstigen Anbieter in der jeweiligen Warengruppe und deshalb prädestiniert für einen Kauf.
Genauso wichtig ist aber auch die hohe Sortimentstiefe. Wo im stationären Handel kann der Verbraucher z.B. aus mehr als 50 verschiedenen Bodenschutzmatten, über 60 Schmutzfangmatten, einem Riesen-Sortiment an Stufenmatten und passenden Läufern und 20 Whiteboard-Sorten, 16 verschiedenen Flipcharts und weiteren Produkten aussuchen? Sucht man im Handel nach diesen Produkten, bekommt man mit Glück 3-5 Typen zur Auswahl – meist deutlich teurer.
Produktrelevanz zeigt sich bei Floordirekt auch in der Suchmaschinenoptimierung. Die Keywords für die meisten Shops sind in Suchmaschinen ganz vorne zu finden und erzielen entsprechende Klickraten – und bedingt durch die detaillierten Beschreibungen auch sehr hohe Conversionraten von z.T. über 10%.
Schließlich die Fixkosten: Viele Dinge wie Rechnungserstellung, Auftragsbestätigung usw. übernehmen die Shopsysteme. Teure Ladenflächen entfallen – das Lager ist der Dreh- und Angelpunkt für die Belieferung der Kunden.
Bei der Philosophie denkt man wie Aldi: Lieber gut und günstig als serviceintensiv und teuer.
Gerade jetzt in der Schmuddelwetterperiode sieht man, dass dieses Konzept aufgeht: Selbst bei 1000 Lieferungen pro Tag können nicht alle Aufträge erledigt werden. Und inzwischen gibt es keinen Hersteller mehr, der alle benötigten Artikel fristgerecht liefern kann – bei Floordirekt spricht man von Krise nur im Zusammenhang mit ausstehenden Hersteller-Belieferungen.








