26.01.2010 - 11:43 - Gesundheit & Medizin

Wintersport: Auf der Piste an den Mundschutz denken

Pressemitteilung von: Landeszahnärztekammer Brandenburg
PR Agentur: 4iMEDIA

Brandenburgische Zahnärzte raten zu Unfallvorsorge

Winter, Schnee und Alpen - zur Zeit zieht es wieder viele Sportbegeisterte in die Berge. Steile Pisten und idyllische Landschaften laden zum Ski- oder Snowboardfahren ein. Mit Helm und Skiausrüstung geht es dann auf den Berg. Doch auch ein Mundschutz sollte beim Wintersport nicht fehlen, um die Zähne bei Stürzen nicht zu gefährden.

Gerade in den Winterferien nutzen viele die Gelegenheit für einen Skiurlaub. Ob rodeln oder mit dem Snowboard die Piste runterfahren: Das Risiko eines Unfalls oder Zusammenstoßes ist groß. "Damit der Ausflug in den Schnee keine unangenehmen Folgen hat, empfehle ich den Freizeitsportlern neben dem Helm einen Mundschutz. Dieser verhindert den Verlust eines Zahnes oder sogar ganzer Teile des Gebisses", sagt Dr. Eberhard Steglich, Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB). Besonders gefährdet bei einem Sturz sind die Schneidezähne. Aber auch durch Füllungen vorbelastete Zähne können schneller Schaden nehmen.

Der Mundschutz fängt die beim Sturz wirkenden Kräfte ab und senkt die Gefahr eines Körperschadens. Er schützt darüber hinaus die Mundschleimhaut und verhindert mögliche Verletzungen, wie die der Lippen, der Zunge oder der Kiefergelenke. "Ratsam ist ein Mundschutz, der vom Zahnarzt beziehungsweise Kieferorthopäden individuell angepasst wird und so jederzeit wieder verwendet werden kann. Wer sich für eine solche Schiene, die keine Kassenleistung ist, interessiert, sollte sich beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden beraten lassen", erläutert Dr. Steglich. Erste Informationen zu verschiedenen Mundschutztypen, die im Tragekomfort unterschiedlich sind, erhalten Interessierte auch in Sportfachgeschäften.

"Der gewählte Mundschutz sollte die Zähne und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer bedecken, dabei aber die Atmung, Kieferstellung und auch Sprache nicht beeinträchtigen", rät der Kieferorthopäde. Ist all das gegeben, steht einem schönen Winterurlaub in den Bergen nichts mehr im Weg.

Mundschutztypen:
Es gibt drei verschiedene Arten des Mundschutzes: die konfektionierte, individuell angepasste und individuell hergestellte Schiene. Diese unterscheiden sich durch ihre Schutzwirkung, die Herstellung sowie den Tragekomfort. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich an seinen Zahnarzt oder Kieferorthopäden wenden. Näheres dazu gibt es auch im ZahnRat 51 auf www.zahnrat.net oder www.zahnrat.eu.

Weitere Informationen für Patienten und Journalisten gibt es im Internet unter www.lzkb.de.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Die Landeszahnärztekammer Brandenburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihr sind vom Landesgesetzgeber die Aufgaben übertragen, die Zahnärzte im Rahmen ihrer Selbstverwaltung ausüben. Die Geschäftsstelle der Kammer befindet sich in Cottbus. Präsident ist der Cottbuser Diplom-Stomatologe Jürgen Herbert.

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