25.01.2010 - 10:22 - Politik, Recht & Gesellschaft
Bundesjustizministerin übernimmt Schirmherrschaft des CSD Stuttgart
Pressemitteilung von: IG CSD Stuttgart e.V.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zeigt Flagge bei Süddeutschlands größtem schwul-lesbischen Festival im Jahr 2010.
Nach dem hauptamtlichen Präsidenten des VfB Stuttgart e.V., Se-nator h.c. Erwin Staudt, pim Jahr 2009 übernimmt nun erstmals eine amtierende Bundesministerin die Schirmherrschaft zum Stutt-garter Christopher Street Day (CSD). Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) setzt als Bundesjustizministerin der schwarz-gelben Koalition ein wichtiges politisches und gesellschaft-liches Zeichen im Bezug auf gleiche Bürgerrechte von Lesben, Schwulen und Transgendern.
„Ich freue mich, als Bundesjustizministerin die Schirmherrschaft des diesjährigen CSD in Stuttgart zu übernehmen. Die Gleichstellung von Lesben und Schwulen ist ein Schwerpunkt meiner politischen Tätigkeit. Nach vier Jahren Stillstand wird die Bundesregierung die Situation von Lesben und Schwulen ganz konkret verbessern, indem gleichheitswidrige Regelungen etwa im Beamtenrecht oder im Einkommens- und Grunderwerbssteuerrecht abgebaut werden. Das ist Bürgerrechtspolitik im klassischen Sinn. Als Regierung tragen wir Verantwortung dafür, jeder Art von Diskriminierung in unserer Gesellschaft entgegenzutreten.“
„Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger be-zieht mit diesem Schritt ganz klar Stellung zur Gleichberechtigung von homosexuellen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserem Land“, so Christoph Michl, Vorstand der IG CSD Stuttgart e.V. „Ge-rade im ersten Regierungsjahr der konservativ-liberalen Koalition aus CDU und FDP im Bund ein Kabinettsmitglied für dieses ehren-volle Amt gewonnen zu haben, macht uns einerseits überaus stolz und gibt uns andererseits weitere Hoffnung für unsere harte politi-sche sowie gesellschaftliche Arbeit.“ Michl betont außerdem: „Auch für Baden-Württemberg kann diese Schirmherrschaft ein hoffent-lich deutliches Signal setzen – schließlich führt unser Bundesland leider immer noch die rote Laterne in Sachen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen.“
Der CSD Stuttgart findet in diesem Jahr vom 23. Juli bis 01. August in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. Unter dem Motto „schön wär’s!“ wird mit einer vielfältigen Programm- und Kulturwoche sowie zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Publikationen auf die immer noch vorhandene Diskriminierungen und Probleme von Lesben, Schwulen und Transgendern in unserer Gesellschaft hingewiesen.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird an verschiedenen offizi-ellen Terminen im Rahmen der CSD Saison 2010 persönlich teil-nehmen. So sind Redebeiträge bei der CSD Eröffnungsgala am Samstag, den 24. Juli 2010 sowie auf der politischen Abschluss-kundgebung nach der CSD Parade am Samstag, den 31. Juli 2010 auf dem Stuttgarter Schlossplatz fest eingeplant.
Über das Amt
Die Schirmherrschaft zum CSD Stuttgart wird jährlich im Rotati-onsprinzip an eine andere politische Partei vergeben. Ausnahmen bilden Jahre – wie beispielsweise 2003 oder 2009 – in welchen Wahlen zum baden-württembergischen Landtag oder zum Deut-schen Bundestag anstehen. Sie soll Interessierten die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit den Ansichten, Forderungen und Lösungs-vorschlägen einer Partei, Person oder Organisation im Bezug auf wichtige homosexuelle Themen auseinanderzusetzen. Die ver-schiedenen Reden sowie das schriftliche Grußwort, aber auch die Chance zur direkten Kontaktaufnahme mit der Schirmfrau oder dem Schirmherrn sollen tiefere Einblicke in das jeweilige Engage-ment bieten. Im Fokus stehen dabei immer der offene Dialog und die direkte Auseinandersetzung mit schwul-lesbischen Forderungen für eine gerechtere Gesellschaft.
Über Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist liberale Rechtspolitikerin, die von 1992 bis 1996 Bundesministerin der Justiz war. In ihrer parlamentarischen Tätigkeit für die liberale Bundestagsfraktion hat sie sich für die Bürgerrechte engagiert, u.a. als stellvertretende FDP Fraktionsvorsitzende, zuständig für den Bereich Innen und Recht. Mit Übernahme der Regierungsverantwortung durch Union und FDP ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in das Amt der Bundesjustizministerin zurückgekehrt.
Bisherige Schirmherren und –frauen
In den Vorjahren übernahmen ebenfalls honorige Personen aus Politik, Wirtschaft sowie Sport die Schirmherrschaft zum CSD Stuttgart: Heiner Geißler (CDU, 2000), Ute Kumpf (SPD, 2001), Rezzo Schlauch (Bündnis90/Die Grünen, 2002), Corinna Werwigk-Hertneck (FDP, 2003), Hans H. Pfeifer (City-Initiative Stuttgart e.V., 2004), Andreas Renner (CDU, 2005), Herta Däubler-Gmelin (SPD, 2006), Cem Özdemir (Grünen/Freie Europäische Allianz, 2007), Gabriele Zimmer (DIE.LINKE im Europäischen Parlament, 2008) sowie Erwin Staudt (Präsident des VfB Stuttgart e.V., 2009).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt – CSD Stuttgart
Christoph Michl, Vorstand & Gesamtleitung
IG CSD Stuttgart e.V., Weißenburgstr. 28a, 70180 Stuttgart
Telefon: +49 711 5079302, Mobil: +49 179 7868556
E-Mail:
Pressekontakt – Bundesjustizministerium
Anders Mertzlufft, Leiter des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesministerium der Justiz, Mohrenstraße 37, 10117 Berlin
Telefon: +49 30 18580 9030
E-Mail:
Über die IG CSD Stuttgart e.V. Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. ist Veranstalter des jährlichen Christopher Street Day (CSD) in der Landeshauptstadt. Die zehntägige Veranstaltungswoche – mit der als Demonstration angemeldeten großen Polit-Parade – erinnert das Großereignis an den ersten Widerstand von Schwulen und Lesben gegen willkürliche Polizeirazzien am 27. Juni 1969 in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“. Der Vereinszweck (VR 6575) ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären. Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Parade durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden. Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam – immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch die Landeshauptstadt in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.
Der CSD Stuttgart 2010 findet vom 23. Juli bis 01. August unter dem Motto „schön wär’s“ statt. Im Rahmen der Programm- und Kulturwoche bilden der Empfang im Stuttgarter Rathaus (16.07.), die CSD Eröffnungsgala (25.07.) sowie die CSD Polit-Parade (31.07.) die wichtigsten Termine. Im vergangenen Jahr verfolgten die Demonstration durch Stuttgarts Innenstadt laut Polizeiangaben über 200.000 Besucher/innen am Straßenrand.
Presseinfo
Alle bisherigen Pressemitteilungen zum CSD Stuttgart 2010 sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: www.csd-stuttgart.de/presse
Nach dem hauptamtlichen Präsidenten des VfB Stuttgart e.V., Se-nator h.c. Erwin Staudt, pim Jahr 2009 übernimmt nun erstmals eine amtierende Bundesministerin die Schirmherrschaft zum Stutt-garter Christopher Street Day (CSD). Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) setzt als Bundesjustizministerin der schwarz-gelben Koalition ein wichtiges politisches und gesellschaft-liches Zeichen im Bezug auf gleiche Bürgerrechte von Lesben, Schwulen und Transgendern.
„Ich freue mich, als Bundesjustizministerin die Schirmherrschaft des diesjährigen CSD in Stuttgart zu übernehmen. Die Gleichstellung von Lesben und Schwulen ist ein Schwerpunkt meiner politischen Tätigkeit. Nach vier Jahren Stillstand wird die Bundesregierung die Situation von Lesben und Schwulen ganz konkret verbessern, indem gleichheitswidrige Regelungen etwa im Beamtenrecht oder im Einkommens- und Grunderwerbssteuerrecht abgebaut werden. Das ist Bürgerrechtspolitik im klassischen Sinn. Als Regierung tragen wir Verantwortung dafür, jeder Art von Diskriminierung in unserer Gesellschaft entgegenzutreten.“
„Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger be-zieht mit diesem Schritt ganz klar Stellung zur Gleichberechtigung von homosexuellen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserem Land“, so Christoph Michl, Vorstand der IG CSD Stuttgart e.V. „Ge-rade im ersten Regierungsjahr der konservativ-liberalen Koalition aus CDU und FDP im Bund ein Kabinettsmitglied für dieses ehren-volle Amt gewonnen zu haben, macht uns einerseits überaus stolz und gibt uns andererseits weitere Hoffnung für unsere harte politi-sche sowie gesellschaftliche Arbeit.“ Michl betont außerdem: „Auch für Baden-Württemberg kann diese Schirmherrschaft ein hoffent-lich deutliches Signal setzen – schließlich führt unser Bundesland leider immer noch die rote Laterne in Sachen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen.“
Der CSD Stuttgart findet in diesem Jahr vom 23. Juli bis 01. August in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. Unter dem Motto „schön wär’s!“ wird mit einer vielfältigen Programm- und Kulturwoche sowie zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Publikationen auf die immer noch vorhandene Diskriminierungen und Probleme von Lesben, Schwulen und Transgendern in unserer Gesellschaft hingewiesen.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird an verschiedenen offizi-ellen Terminen im Rahmen der CSD Saison 2010 persönlich teil-nehmen. So sind Redebeiträge bei der CSD Eröffnungsgala am Samstag, den 24. Juli 2010 sowie auf der politischen Abschluss-kundgebung nach der CSD Parade am Samstag, den 31. Juli 2010 auf dem Stuttgarter Schlossplatz fest eingeplant.
Über das Amt
Die Schirmherrschaft zum CSD Stuttgart wird jährlich im Rotati-onsprinzip an eine andere politische Partei vergeben. Ausnahmen bilden Jahre – wie beispielsweise 2003 oder 2009 – in welchen Wahlen zum baden-württembergischen Landtag oder zum Deut-schen Bundestag anstehen. Sie soll Interessierten die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit den Ansichten, Forderungen und Lösungs-vorschlägen einer Partei, Person oder Organisation im Bezug auf wichtige homosexuelle Themen auseinanderzusetzen. Die ver-schiedenen Reden sowie das schriftliche Grußwort, aber auch die Chance zur direkten Kontaktaufnahme mit der Schirmfrau oder dem Schirmherrn sollen tiefere Einblicke in das jeweilige Engage-ment bieten. Im Fokus stehen dabei immer der offene Dialog und die direkte Auseinandersetzung mit schwul-lesbischen Forderungen für eine gerechtere Gesellschaft.
Über Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist liberale Rechtspolitikerin, die von 1992 bis 1996 Bundesministerin der Justiz war. In ihrer parlamentarischen Tätigkeit für die liberale Bundestagsfraktion hat sie sich für die Bürgerrechte engagiert, u.a. als stellvertretende FDP Fraktionsvorsitzende, zuständig für den Bereich Innen und Recht. Mit Übernahme der Regierungsverantwortung durch Union und FDP ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in das Amt der Bundesjustizministerin zurückgekehrt.
Bisherige Schirmherren und –frauen
In den Vorjahren übernahmen ebenfalls honorige Personen aus Politik, Wirtschaft sowie Sport die Schirmherrschaft zum CSD Stuttgart: Heiner Geißler (CDU, 2000), Ute Kumpf (SPD, 2001), Rezzo Schlauch (Bündnis90/Die Grünen, 2002), Corinna Werwigk-Hertneck (FDP, 2003), Hans H. Pfeifer (City-Initiative Stuttgart e.V., 2004), Andreas Renner (CDU, 2005), Herta Däubler-Gmelin (SPD, 2006), Cem Özdemir (Grünen/Freie Europäische Allianz, 2007), Gabriele Zimmer (DIE.LINKE im Europäischen Parlament, 2008) sowie Erwin Staudt (Präsident des VfB Stuttgart e.V., 2009).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Christoph Michl, Vorstand & Gesamtleitung
IG CSD Stuttgart e.V., Weißenburgstr. 28a, 70180 Stuttgart
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Anders Mertzlufft, Leiter des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Über die IG CSD Stuttgart e.V. Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. ist Veranstalter des jährlichen Christopher Street Day (CSD) in der Landeshauptstadt. Die zehntägige Veranstaltungswoche – mit der als Demonstration angemeldeten großen Polit-Parade – erinnert das Großereignis an den ersten Widerstand von Schwulen und Lesben gegen willkürliche Polizeirazzien am 27. Juni 1969 in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“. Der Vereinszweck (VR 6575) ist es, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen von gesellschaftlichen Minderheiten insbesondere homo-, bisexueller und transgender Menschen aufzuklären. Der Verein verfolgt dies insbesondere dadurch, dass er öffentliche Veranstaltungen, wie die politische CSD Parade durchführt, bei denen die Vielfalt und die vorhandenen Probleme sichtbar gemacht werden. Durch aktive Presse- und Medienarbeit sowie ein ausgefeiltes Werbekonzept macht der CSD lautstark auf sich und seine Klientel aufmerksam – immer mit dem Ziel, realistisch und hautnah über die Lebensweisen der homosexuellen Bevölkerung zu informieren und Vorurteile abzubauen. Damit wird nicht nur dem Vereinsziel Rechnung getragen, sondern auch die Landeshauptstadt in ein weltoffenes Licht gerückt. Standortwerbung einmal anders.
Der CSD Stuttgart 2010 findet vom 23. Juli bis 01. August unter dem Motto „schön wär’s“ statt. Im Rahmen der Programm- und Kulturwoche bilden der Empfang im Stuttgarter Rathaus (16.07.), die CSD Eröffnungsgala (25.07.) sowie die CSD Polit-Parade (31.07.) die wichtigsten Termine. Im vergangenen Jahr verfolgten die Demonstration durch Stuttgarts Innenstadt laut Polizeiangaben über 200.000 Besucher/innen am Straßenrand.
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