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Tauziehen um Solarstandort Deutschland

22.01.201017:40 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Tauziehen um Solarstandort Deutschland
Das symbolische Tauziehen um die Vergütung der Sonnenenergie. Rechts die Lobbyisten aus Politik, Atom- und Kohleenergie, links Bürger, mittelständische Solardienstleister und Umweltschutzorganisatione
Das symbolische Tauziehen um die Vergütung der Sonnenenergie. Rechts die Lobbyisten aus Politik, Atom- und Kohleenergie, links Bürger, mittelständische Solardienstleister und Umweltschutzorganisatione

(openPR) Gegen die Pläne der Bundesregierung für eine vorzeitige „Anpassung“ der Solarstromvergütung mobilisierte die Münchner Umweltschutzorganisation Green City zusammen mit weiteren Umweltschutzverbänden die Münchner Bürgerinnen und Bürger. Auf dem Münchener Marienplatz warnten die Demonstranten vor den Folgen einer Kürzung im zweistelligen Bereich, die den deutschen Mittelstand hart trifft, einen massiven Rückschritt für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bedeutet und in erster Linie den großen Energieversorgern und Befürwortern der atomaren- und fossilen Energieversorgung in die Hände spielt.



Münchner Bürgerinnen und Bürger machen mobil und senden ein klares Signal nach Berlin: „Sonne statt Atom und Kohle“, so ihre bildstarke Botschaft an die Bundesregierung. Über einer großen Deutschlandkarte ging das Tauziehen um den Solarstandort Deutschland in die entscheidende Runde. Gegenüber den Entscheidungsträgern aus Politik, getrieben vom Einfluss der großen Energieversorgungsunternehmen, standen die Betroffenen aus der mittelständischen Solarbranche, wie Eigenheimbesitzer, Handwerker und Bauern. Diese wurde tatkräftig von der restlichen Bevölkerung unterstützt, die laut FORSA-Umfrage über eine hohe Zahlungsbereitschaft für die Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien, insbesondere Solarenergie, verfügen.

Die Solarenergie leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und sorgt für ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung. „Deutschland gilt weltweit als führend im Bereich der Solarenergie und dieser Vorsprung geht jetzt verloren, wenn die mittelständischen Solarbetriebe in Deutschland durch diese abrupte Kürzung bei der Einspeisevergütung in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht werden.“, so  Dr. Christian Epp, Vorstandsmitglieder bei Green City e.V. Zugleich warnt er: „Wenn die Kürzungen tatsächlich im zweistelligen Bereich liegen, werden in Zukunft keine Qualitätsprodukte in Deutschland mehr verbaut, sondern Importprodukte wie PV-Module aus China.“ Zudem wird damit die Chance vergeben, den dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien zu fördern. Die Firmen, die sich nach diesen Einschnitten noch am Markt behaupten können, werden kein Interesse an kleinen Aufdachanlagen haben, sondern werden nur Großflächen auf Dächern und auf Freiflächen vorantreiben.

Laut dem Bundesverband der Solarwirtschaft könnte Solarstrom bei unveränderten Bedingungen in drei bis vier Jahren mit konventionellem Strom preislich konkurrieren. Setzt sich die Bundesregierung mit ihrem Beschluss durch, wirft das die solare Revolution zurück und bedeute gleichzeitig die Renaissance der Atomkraft und Rückkehr zur Kohle. Daher ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung bekunden und die Initiative ergreifen, indem sie sich an die politischen Entscheidungsträger aus ihrem direkten Umfeld richten. Jede Stimme hilft.

Unterstützt wurde die Protestaktion vom Projekt21plus, Müttern gegen Atomkraft e.V. und WECF - Woman in Europe for a Common Future, dem CleanEnergy Project, dem Bund Naturschutz e.V. und David gegen Goliath e.V.

Auf unserer Website finden Sie Bildmaterial der Aktion zum Download: http://www.greencity.de/presse/downloads/

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