21.01.2010 - 17:38 - Kunst & Kultur
Fotoausstellung "LANDSUCHER" Realismus trifft Abstraktion 5.02.2010 - 3.04.2010
Pressemitteilung von: Candela Project GalleryPR Agentur: Candela Project Gallery
Die Candela Project Gallery ist eine junge Galerie von Künstlern für Künstler mit Schwerpunkt zeitgenössischer Fotografie. Erstmals in Deutschland zu sehen, präsentiert die Ausstellung "Landsucher" die Arbeit der international bekannten Fotografen Irek Kielczyk und Hans Strand. Ihre Aufnahmen gruppieren sich um das Themenfeld Bewegung durch und in der Natur. Abstrahierende Form- und Farbenspiele stehen dabei im Vordergrund. Die Candela Project Gallery freut sich, die großformatigen Fotografien in den großzügigen Praxisräumen des Zentrums für Orthopädie und Sportmedizin in Zusammenarbeit mit Kilian Müller-Wohlfahrt zeigen zu können.
1990 nach Südafrika ausgewandert, kam Irek Kielczyk (* 1967 in Warschau, Polen) in einem autodidaktischen Studium zur Fotografie. In Kapstadt arbeitete er alsbald als Assistent für Bruce Weber. Mitte der 1990er Jahre kehrte er nach Polen zurück wo er fortan für diverse Modezeitschriften fotografierte. Mit der Umstellung auf die digitale Fotografie veränderten sich Arbeitsweise und Motivwahl Kielczyks. Mode- und Portraitfotografie wurden vom Interesse an einer neuen, abstrakteren Bildsprache abgelöst. Kielczyk geht es seit dem um die Vermittlung eines vom Gegenstand gelösten Bildverständnisses. Form und Farbe stehen im Fokus des Fotografen. Durch übermäßig langes Belichten, Verwackeln und Bewegen der Kamera während der Belichtung verändern sich Objekte und Figuren: so mutieren die Bäume in Kielczyks Waldaufnahmen zu vertikalen Halmen, aus einem angestrahlten Milchglasfenster werden rote, wehende Haare und aus tanzenden Frauen farbige Lichtwirbel. Es geht um eine Entmaterialisierung und Abstraktion von Gestalten und Landschaften mit Hilfe der Kamera, die der Mensch mit bloßem Auge nicht wahrnehmen kann.
Hans Strand (*1955 in Marmaverken, Schweden) erforscht in seinen Fotografien die Landschaften dieser Welt, von arktischen Gletschern über Ozeane, Wüsten und Lavafelder bis hin zum tropischen Regenwald. Die Geofotografien des ehemaligen Ingenieurs dokumentieren den Ist-Zustand der jeweiligen Landschaft. Anders als andere Naturfotografen interessiert Strand dabei nicht in erster Linie die Dokumentation des Wandels z.B. von zurückgehenden Gletscherzungen. Vielmehr geht es ihm um die aktuelle Ästhetik der Landschaft, die es hinsichtlich der durch den Klimawandel verursachten Bedrohung zu bewahren gilt und zu deren Erhalt er mit seiner Fotografie beitragen möchte. Die von der Natur vorgegebene, nicht von einem Künstler arrangierte Komposition und Farbregie begeistert den Fotografen. Die Farben und Landschaftsbewegungen möglichst naturgetreu wiederzugeben, ist daher sein größtes Ziel - "The wilderness is the mother of all living things. It is always honest and never trivial" (Hans Strand)
Verena Bader
Landsucher – Realismus trifft Abstraktion
Ausstellungsdauer: 5. Februar – 3. April 2010
Eröffnung: Do 4. Februar 2010, 19.00 Uhr.
Die Künstler sind anwesend.
Zentrum für Orthopädie und Sportmedizin
Dr. med. H.-W. Müller-Wohlfahrt,
Dr. med. L. Hänsel
Priv.-Doz. Dr. med. P. Ueblacker
Dienerstrasse 12 (Alter Hof)
80331 München
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 10 - 19 Uhr
Mi, Fr 10 - 14 Uhr & Samstag nach Vereinbarung
Anlässlich der Ausstellung "Landsucher" erscheint am 3.02.2010 der Katalog „ARTISTS 2010“ beim Candela-Project Verlag.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Für die Berichterstattung stellen wir gerne Fotomaterial kostenlos zur Verfügung. Geben Sie uns bitte die von Ihnen gewünschten Sujets bekannt.
Ihr Ansprechpartner für Fragen, Presseunterlagen & Fotos:
>> Benjamin A. Monn / CANDELA PROJECT GALLERY
Preysingstr.20 81667 München / Deutschland
t +49 (0)89 545 78 188 /

www.candela-project.com
Candela Project Gallery, München
Die Candela Project Gallery wurde 2008 von den beiden Fotografen Benjamin A. Monn, Tilo Brunner und Konstantinos Papadakis gegründet. Sie ist die bislang einzige Galerie in München, die sich ausschließlich auf die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Fotografie spezialisiert hat. Ursprünglich hervorgegangen aus einer drei Jahre zuvor ins Leben gerufenen Initiative zur Finanzierung von Projekten in Entwicklungsländern durch Fotografieausstellungen und Publikationen, setzt sich die Galerie nun in erster Linie für die gezielte Förderung junger Fotografen ein und bietet der Fotoszene eine wichtige Plattform.
Präsentiert wird ein breit gefächertes Spektrum nationaler wie internationaler Positionen experimenteller Fotografie, die mit den aktuellen Möglichkeiten und Grenzen von Produktion und Reproduktion innerhalb des Mediums spielen. Der Begriff „Candela“ – die Basiseinheit der Lichtstärke – als Bestandteil des Galerienamens greift dies in zweierlei Hinsicht auf: Er nimmt zu einer allgemeinen und damit der Vielfalt Raum gebenden Einheit Bezug und verweist zugleich auf das Phänomen des Lichtes und dessen Nutzung in der Fotografie. Aufgegriffen werden klassische Themen wie das Porträt (v.a. Chad Coombs) oder die Landschaft (Lenz Mayer, Hans Strand), die sowohl reflektiert und interpretiert, wie im Falle der Architekturfotografie (vgl. Benjamin A. Monn) oder Stillleben (Albrecht von Alversleben) als auch zuweilen vollkommen neu formuliert und verfremdet werden. Ebenso findet die rein an technischen und physiologischen Aspekten interessierte Fotografie (Irek Kielczyk) ihren Platz im Galerieprogramm.
Gemein ist den von der Galerie vertretenen Künstlern ihr individueller Bezug zu Strukturen, Farben und Räumen.
Auf unterschiedlich abstrahierende Art eröffnen sie dem sog. „dritten Auge“ des Betrachters das Wesentliche der vorgefundenen Motive, Formen und Gestaltungen. Mit Ihren ästhetisch anspruchsvollen Arbeiten loten sie die bereits beschrittenen Wege der Gegenwartsfotografie neu aus und regen zum Diskurs darüber an.
In einer eigenen Edition gibt die Candela Project Gallery hochwertige Publikationen und Fotoserien heraus. Außerdem organisiert die Galerie neben einem laufenden Programm in den eigenen Räumen am Preysingplatz regelmäßige externe Ausstellungen der Gegenwartsfotografie in geeigneten Räumlichkeiten.
Kontakt:
CANDELA PROJECT GALLERY / Contemporary fine art photography
Preysingstr. 20 81667 München
t: +49 (0)89 545 78 189

www.candela-project.com
1990 nach Südafrika ausgewandert, kam Irek Kielczyk (* 1967 in Warschau, Polen) in einem autodidaktischen Studium zur Fotografie. In Kapstadt arbeitete er alsbald als Assistent für Bruce Weber. Mitte der 1990er Jahre kehrte er nach Polen zurück wo er fortan für diverse Modezeitschriften fotografierte. Mit der Umstellung auf die digitale Fotografie veränderten sich Arbeitsweise und Motivwahl Kielczyks. Mode- und Portraitfotografie wurden vom Interesse an einer neuen, abstrakteren Bildsprache abgelöst. Kielczyk geht es seit dem um die Vermittlung eines vom Gegenstand gelösten Bildverständnisses. Form und Farbe stehen im Fokus des Fotografen. Durch übermäßig langes Belichten, Verwackeln und Bewegen der Kamera während der Belichtung verändern sich Objekte und Figuren: so mutieren die Bäume in Kielczyks Waldaufnahmen zu vertikalen Halmen, aus einem angestrahlten Milchglasfenster werden rote, wehende Haare und aus tanzenden Frauen farbige Lichtwirbel. Es geht um eine Entmaterialisierung und Abstraktion von Gestalten und Landschaften mit Hilfe der Kamera, die der Mensch mit bloßem Auge nicht wahrnehmen kann.
Hans Strand (*1955 in Marmaverken, Schweden) erforscht in seinen Fotografien die Landschaften dieser Welt, von arktischen Gletschern über Ozeane, Wüsten und Lavafelder bis hin zum tropischen Regenwald. Die Geofotografien des ehemaligen Ingenieurs dokumentieren den Ist-Zustand der jeweiligen Landschaft. Anders als andere Naturfotografen interessiert Strand dabei nicht in erster Linie die Dokumentation des Wandels z.B. von zurückgehenden Gletscherzungen. Vielmehr geht es ihm um die aktuelle Ästhetik der Landschaft, die es hinsichtlich der durch den Klimawandel verursachten Bedrohung zu bewahren gilt und zu deren Erhalt er mit seiner Fotografie beitragen möchte. Die von der Natur vorgegebene, nicht von einem Künstler arrangierte Komposition und Farbregie begeistert den Fotografen. Die Farben und Landschaftsbewegungen möglichst naturgetreu wiederzugeben, ist daher sein größtes Ziel - "The wilderness is the mother of all living things. It is always honest and never trivial" (Hans Strand)
Verena Bader
Landsucher – Realismus trifft Abstraktion
Ausstellungsdauer: 5. Februar – 3. April 2010
Eröffnung: Do 4. Februar 2010, 19.00 Uhr.
Die Künstler sind anwesend.
Zentrum für Orthopädie und Sportmedizin
Dr. med. H.-W. Müller-Wohlfahrt,
Dr. med. L. Hänsel
Priv.-Doz. Dr. med. P. Ueblacker
Dienerstrasse 12 (Alter Hof)
80331 München
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 10 - 19 Uhr
Mi, Fr 10 - 14 Uhr & Samstag nach Vereinbarung
Anlässlich der Ausstellung "Landsucher" erscheint am 3.02.2010 der Katalog „ARTISTS 2010“ beim Candela-Project Verlag.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Für die Berichterstattung stellen wir gerne Fotomaterial kostenlos zur Verfügung. Geben Sie uns bitte die von Ihnen gewünschten Sujets bekannt.
Ihr Ansprechpartner für Fragen, Presseunterlagen & Fotos:
>> Benjamin A. Monn / CANDELA PROJECT GALLERY
Preysingstr.20 81667 München / Deutschland
t +49 (0)89 545 78 188 /
www.candela-project.com
Candela Project Gallery, München
Die Candela Project Gallery wurde 2008 von den beiden Fotografen Benjamin A. Monn, Tilo Brunner und Konstantinos Papadakis gegründet. Sie ist die bislang einzige Galerie in München, die sich ausschließlich auf die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Fotografie spezialisiert hat. Ursprünglich hervorgegangen aus einer drei Jahre zuvor ins Leben gerufenen Initiative zur Finanzierung von Projekten in Entwicklungsländern durch Fotografieausstellungen und Publikationen, setzt sich die Galerie nun in erster Linie für die gezielte Förderung junger Fotografen ein und bietet der Fotoszene eine wichtige Plattform.
Präsentiert wird ein breit gefächertes Spektrum nationaler wie internationaler Positionen experimenteller Fotografie, die mit den aktuellen Möglichkeiten und Grenzen von Produktion und Reproduktion innerhalb des Mediums spielen. Der Begriff „Candela“ – die Basiseinheit der Lichtstärke – als Bestandteil des Galerienamens greift dies in zweierlei Hinsicht auf: Er nimmt zu einer allgemeinen und damit der Vielfalt Raum gebenden Einheit Bezug und verweist zugleich auf das Phänomen des Lichtes und dessen Nutzung in der Fotografie. Aufgegriffen werden klassische Themen wie das Porträt (v.a. Chad Coombs) oder die Landschaft (Lenz Mayer, Hans Strand), die sowohl reflektiert und interpretiert, wie im Falle der Architekturfotografie (vgl. Benjamin A. Monn) oder Stillleben (Albrecht von Alversleben) als auch zuweilen vollkommen neu formuliert und verfremdet werden. Ebenso findet die rein an technischen und physiologischen Aspekten interessierte Fotografie (Irek Kielczyk) ihren Platz im Galerieprogramm.
Gemein ist den von der Galerie vertretenen Künstlern ihr individueller Bezug zu Strukturen, Farben und Räumen.
Auf unterschiedlich abstrahierende Art eröffnen sie dem sog. „dritten Auge“ des Betrachters das Wesentliche der vorgefundenen Motive, Formen und Gestaltungen. Mit Ihren ästhetisch anspruchsvollen Arbeiten loten sie die bereits beschrittenen Wege der Gegenwartsfotografie neu aus und regen zum Diskurs darüber an.
In einer eigenen Edition gibt die Candela Project Gallery hochwertige Publikationen und Fotoserien heraus. Außerdem organisiert die Galerie neben einem laufenden Programm in den eigenen Räumen am Preysingplatz regelmäßige externe Ausstellungen der Gegenwartsfotografie in geeigneten Räumlichkeiten.
Kontakt:
CANDELA PROJECT GALLERY / Contemporary fine art photography
Preysingstr. 20 81667 München
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