21.01.2010 - 08:17 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Rote Ampel für Leckerlis auf der Internationalen Grünen Woche im Bereich Heimtier und Pflanze
Pressemitteilung von: Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e. V. - Tierschutzfachverband (AGfaN)
Sehr anschaulich ist die Darstellung gelungen, mit der den Besuchern verdeutlicht wird, was Kaninchen nicht zu fressen bekommen sollten. Aufnahme Ingrid Wendt / AGfaN e.V.
Der Verein informiert unter anderem über die Mindestgröße und Gestaltung des Auslaufs, über Beschäftigungsmöglichkeiten und vor allem auch über die richtige Ernährung. Dabei ist zu beachten, dass sowohl Brot als auch Leckerlis und getreidehaltiges Fertigfutter nicht verwendet werden sollten, da sie der Verdauung des Kaninchens schaden und außerdem durch den hohen Energiegehalt leicht zu Übergewicht führen. Dagegen sollte Heu als Hauptnahrung des Kaninchens ständig vorhanden sein, weil es sowohl für die Verdauung als auch für den Abrieb der ständig nachwachsenden Zähne erforderlich ist. Auch frisches Wasser muss immer zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es Frischfutter, das aus Gemüse, Gräsern und Kräutern sowie etwas Obst bestehen kann. Für das Kürzen der Schneidezähne sind Zweige oder anderes Nagematerial erforderlich.
An dem Stand des „Kaninchenschutz e.V.“ werden auch Kindern die Bedürfnisse der Kaninchen nahe gebracht. Bei einem Quiz können sie testen, ob sie wissen, was Kaninchen bei einer Heimtierhaltung brauchen und was ihnen schadet.
Verfasserin: Ingrid Wendt
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V.
Ansprechpartner: Eckard Wendt, Vorsitzender
Auf der Geest 4
21435 Stelle
Telefon / Fax: 04174-5181
E-Mail:
Pressekontakt: Eckard Wendt (s. o.)
Die "Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung" e.V. (AGfaN) ist ein Tierschutzfachverband, der sich schwerpunktmäßig mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung befasst. Sie lehnt die Nutztierhaltung nicht prinzipiell ab. Sie wendet sich aber entschieden gegen die praxisübliche Ausbeutung dieser leidensfähigen Mitgeschöpfe, die fast immer eng zusammengepfercht und bei Dämmerlicht vegetieren müssen. Das Anpassen der Tiere an die tierfeindlichen Lebensbedingungen durch Schnabelkürzen bei Puten, Moschus(Flug-)enten und Legehennen und das Kürzen der Schwänze bei Ferkeln sowie das Enthornen der Rinder wird abgelehnt.
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