19.01.2010 - 08:39 - Gesundheit & Medizin
Das Expertennetzwerk coliquio hilft Ärzten bei Diagnose und Therapie in kniffligen Fällen – Erfolgsgeschichten
Pressemitteilung von: coliquio GmbH
Konstanz - Das kostenlose und werbefreie Ärztenetzwerk coliquio.de stellt über 18.000 teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten die technische Grundlage bereit, um gezielt und schnell ihr medizinisches Wissen auszutauschen.
Täglich gelingt es auf diese Weise, schwierige Fragestellungen, die vorher lange Recherchen erfordert hätten, in kürzester Zeit zu lösen. Die Diagnose- und Therapieentscheidung wird auf eine breitere Basis gestellt und neben der Patientensicherheit wird nicht zuletzt auch die Freude der Ärzte an ihrer Arbeit erhöht. Unterstützt wird dieser Erfahrungsaustausch durch medizinische Fachartikel und Medien, die coliquio mittels intelligenter Suchalgorithmen aus dem Internet zusammenstellt. Doch wie sehen Fragestellungen aus, die auf coliquio gelöst werden? Die folgenden vier Erfolgsgeschichten aus jüngster Zeit sollen einen Eindruck davon vermitteln:
Beispiel 1: Therapieresistente Clostridium difficile – Infektion
Der Internist Jagger2000 behandelt eine junge Patientin mit Diagnose Morbus Crohn und akuter Enterokolitis durch Clostridium difficile. Die klinische Symptomatik bessert sich zunächst nach Behandlung mit Metronidazol, dann höherdosiert mit Vancomycin oral und schließlich mit Xifaxan. Doch die Stuhlproben bleiben weiterhin Clostridien-positiv. Wie sollte weiter verfahren werden?
Ein wichtiger Tipp kommt vom Kollegen marbra: eine Darmspülung (wie bei der Koloskopievorbereitung) reduziert die Bakterienmasse, während die Zahl der abwehrenden Immunzellen in Blut und Darmmukosa gleich bleibt. Anschließend wird erneut Xifaxan gegeben. Die vorgeschlagene Therapie führt bei der Patientin zum Erfolg, es sind keine Clostridien in der Stuhlprobe mehr nachweisbar.
Zum Artikel: www.coliquio.de/therapieresistente-clostridium-diff-infek...
Beispiel 2: Einseitige Pupillenstörung
Der Augenarzt Wanderfürst bittet um Hilfe bei der Behandlung einer 36-jährigen Patientin mit seit einem Tag aufgetretener verzögerter Pupillenreaktion links und in Folge dessen Verschwommen-Sehen und Schwindel.
Die Diskussion auf coliquio liefert eine Reihe von Differentialdiagnosen (intrazerebraler Prozess, innere Oculomotoriusparese, MS, Borreliose, fortgeleitete Mastoiditis, Trauma…). Der entscheidende Tipp kommt vom Neurologen Doktordiego und führt zur Diagnose einer idiopathischen Ganglionitis ciliaris.
Zum Artikel: www.coliquio.de/einseitige-pupillenstoerung,28847
Beispiel 3: Schwangerschaftserbrechen
Der Internist g-hein sorgt sich um eine 35-jährige Patientin in der 8. Schwangerschaftswoche mit starker Übelkeit und Erbrechen. Er fragt, welche Therapie abgesehen von der akuten Rehydratation sinnvoll und unbedenklich ist.
Wertvolle Tipps kommen von Danan1, der sich mit traditioneller Chinesischer Medizin auskennt: dort wird frischer Ingwer und Akupunktur eingesetzt. Schorr hat gute Erfahrungen mit dem Homöopathischen Mittel Nux vomica gemacht. Diese Ratschläge führen schließlich zum Erfolg, die Übelkeit lässt nach.
Zum Artikel: www.coliquio.de/schwangerschaftserbrechen,28887
Beispiel 4: Rezidivierende Parotisschwellungen bei 8-jährigem Mädchen
Der HNO-Kollege Hensman behandelt ein 8-jähriges Mädchen mit wiederholt aufgetretenen schmerzhaften Parotisschwellungen, die stets nach einigen Wochen spontan abheilen. Bei mehreren Angehörigen waren bereits Zysten der Speicheldrüsen operativ entfernt worden. Wie soll weiter verfahren werden?
Der entscheidende Tipp für die weitere Therapie kommt schon am nächsten Tag von Waldfahrer: es handelt sich um eine juvenile rezidivierende Parotitis. Es sollte eine Gangendoskopie mit Instillation von Kortikosteroiden durchgeführt werden. Diese ist z.B. an der Uniklinik Erlangen möglich.
Zum Artikel: www.coliquio.de/parotiszysten-bei-8jaehrigem-maedchen-fam...
Weiteres Material und vollständige Pressemitteilung unter: www.coliquio.de/diagnose-und-therapie.html
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
coliquio GmbH
Benjamin Franke
Schützenstraße 1
78462 Konstanz
presse [.aet] coliquio.de
Telefon: +49 (0) 7531 / 36 39 39-0
Fax: +49 (0) 7531 / 36 39 39-9
coliquio ist eines der aktivsten Expertennetzwerke für Ärzte in Europa und zählt bereits über 18.000 Mitglieder. coliquio ist kostenlos und unabhängig und steht für den gezielten und schnellen Austausch von individuellem, medizinischem Erfahrungswissen. Täglich tauschen sich tausende Ärzte zu Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnissen aus der unmittelbaren medizinischen Praxis in Form von Beiträgen, Kommentaren, Fragen und Antworten aus. Das in der coliquio-Gemeinschaft vorhandene, über tausende Mitglieder verteilte Wissen wird gebündelt, sichtbar und somit nutzbar gemacht. So entsteht ein hochaktueller Wissensschatz. Qualität und Patientensicherheit in der medizinischen Versorgung werden erhöht. Unterstützt wird der Erfahrungsaustausch durch medizinische Fachartikel und Medien, die coliquio mittels intelligenter Suchalgorithmen aus dem Internet zusammenstellt. Das preisgekrönte coliquio-CIRS unterstützt Krankenhäuser durch die anonyme Erfassung kritischer Zwischenfälle bei der Optimierung des klinischen Qualitäts- und Risikomanagements.
Täglich gelingt es auf diese Weise, schwierige Fragestellungen, die vorher lange Recherchen erfordert hätten, in kürzester Zeit zu lösen. Die Diagnose- und Therapieentscheidung wird auf eine breitere Basis gestellt und neben der Patientensicherheit wird nicht zuletzt auch die Freude der Ärzte an ihrer Arbeit erhöht. Unterstützt wird dieser Erfahrungsaustausch durch medizinische Fachartikel und Medien, die coliquio mittels intelligenter Suchalgorithmen aus dem Internet zusammenstellt. Doch wie sehen Fragestellungen aus, die auf coliquio gelöst werden? Die folgenden vier Erfolgsgeschichten aus jüngster Zeit sollen einen Eindruck davon vermitteln:
Beispiel 1: Therapieresistente Clostridium difficile – Infektion
Der Internist Jagger2000 behandelt eine junge Patientin mit Diagnose Morbus Crohn und akuter Enterokolitis durch Clostridium difficile. Die klinische Symptomatik bessert sich zunächst nach Behandlung mit Metronidazol, dann höherdosiert mit Vancomycin oral und schließlich mit Xifaxan. Doch die Stuhlproben bleiben weiterhin Clostridien-positiv. Wie sollte weiter verfahren werden?
Ein wichtiger Tipp kommt vom Kollegen marbra: eine Darmspülung (wie bei der Koloskopievorbereitung) reduziert die Bakterienmasse, während die Zahl der abwehrenden Immunzellen in Blut und Darmmukosa gleich bleibt. Anschließend wird erneut Xifaxan gegeben. Die vorgeschlagene Therapie führt bei der Patientin zum Erfolg, es sind keine Clostridien in der Stuhlprobe mehr nachweisbar.
Zum Artikel: www.coliquio.de/therapieresistente-clostridium-diff-infek...
Beispiel 2: Einseitige Pupillenstörung
Der Augenarzt Wanderfürst bittet um Hilfe bei der Behandlung einer 36-jährigen Patientin mit seit einem Tag aufgetretener verzögerter Pupillenreaktion links und in Folge dessen Verschwommen-Sehen und Schwindel.
Die Diskussion auf coliquio liefert eine Reihe von Differentialdiagnosen (intrazerebraler Prozess, innere Oculomotoriusparese, MS, Borreliose, fortgeleitete Mastoiditis, Trauma…). Der entscheidende Tipp kommt vom Neurologen Doktordiego und führt zur Diagnose einer idiopathischen Ganglionitis ciliaris.
Zum Artikel: www.coliquio.de/einseitige-pupillenstoerung,28847
Beispiel 3: Schwangerschaftserbrechen
Der Internist g-hein sorgt sich um eine 35-jährige Patientin in der 8. Schwangerschaftswoche mit starker Übelkeit und Erbrechen. Er fragt, welche Therapie abgesehen von der akuten Rehydratation sinnvoll und unbedenklich ist.
Wertvolle Tipps kommen von Danan1, der sich mit traditioneller Chinesischer Medizin auskennt: dort wird frischer Ingwer und Akupunktur eingesetzt. Schorr hat gute Erfahrungen mit dem Homöopathischen Mittel Nux vomica gemacht. Diese Ratschläge führen schließlich zum Erfolg, die Übelkeit lässt nach.
Zum Artikel: www.coliquio.de/schwangerschaftserbrechen,28887
Beispiel 4: Rezidivierende Parotisschwellungen bei 8-jährigem Mädchen
Der HNO-Kollege Hensman behandelt ein 8-jähriges Mädchen mit wiederholt aufgetretenen schmerzhaften Parotisschwellungen, die stets nach einigen Wochen spontan abheilen. Bei mehreren Angehörigen waren bereits Zysten der Speicheldrüsen operativ entfernt worden. Wie soll weiter verfahren werden?
Der entscheidende Tipp für die weitere Therapie kommt schon am nächsten Tag von Waldfahrer: es handelt sich um eine juvenile rezidivierende Parotitis. Es sollte eine Gangendoskopie mit Instillation von Kortikosteroiden durchgeführt werden. Diese ist z.B. an der Uniklinik Erlangen möglich.
Zum Artikel: www.coliquio.de/parotiszysten-bei-8jaehrigem-maedchen-fam...
Weiteres Material und vollständige Pressemitteilung unter: www.coliquio.de/diagnose-und-therapie.html
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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