18.01.2010 - 08:38 - Tourismus, Auto & Verkehr

Strukturwandel in der Automobil Industrie - Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand

Pressemitteilung von: vobiscon

München 16.01.2010 In der gegenwärtigen Wirtschaftskrise überlagern sich drei Effekte: große Verwerfungen, verursacht durch die Finanzwirtschaft; eine sich derzeit wieder leicht erholende Konjunktur und - wenig beachtet – dramatische Änderungen in der Wirtschaftsstruktur.

Besonders betroffen ist auch ein Schlüsselbereich der deutschen Wirtschaft,
die Automobilindustrie!

Ein paar Schlaglichter: es bestehen weltweit Überkapazitäten, Staaten stützen z.B. Chrysler und GM/Opel, Absatzprobleme bei allen großen Konzernen (GM forderte seine Mitbewerber dieser Tage auf, Produktionskapazitäten abzubauen), Volvo und Saab werden durch chinesische Newcomer gekauft.

Noch glauben die Protagonisten der etablierten Unternehmen offiziell an ein „weiter so“. Allerdings, die Absatzprobleme sind strukturell bedingt, im Produktionslebenszyklus hat das klassische Automobil seine Reifephase überschritten!

Für das Auto – eine Entwicklung des ausgehenden 19. Jahrhunderts - spricht die absolute Flexibilität und die gewahrte Privatsphäre (im Gegensatz zum ÖPNV) bei der Nutzung. Auf der Negativseite standen schon immer Kosten, Zeitverluste durch Staus und Unfallrisiken.

Seit dem Beginn der Massenmotorisierung in den Industriestaaten Mitte letzten Jahrhunderts haben sich aber noch einige wesentliche Faktoren geändert:
- Der „Oilpeak“ ist erreicht
- Große Gesundheits- und Umweltschäden durch Lärm und Abgase
- CO2 Emissionen
- Anstehende Massenmotorisierung in China und Indien
- Flächenverbrauch für Infrastruktur
- Chronische Überlastung der Infrastruktur in den Industrieländern

In Anlehnung eines alten Bonmots von Henry Ford, kann es in Zukunft also nicht nur darum gehen, einfach „noch schnellere Pferde zu bauen“. Es geht also nicht nur um neue Treibstoffe, Motoren und Antriebe. Wichtig ist vielmehr, von den ursächlichen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen und den jetzt (neuen) Rahmenbedingungen her gedacht, neue Mobilitätsprodukte zu entwickeln.

Das Problem der etablierten Unternehmen ist, dass sie gefangen sind in ihren Produktionsstrukturen, die auszulasten sind. Auch besteht die Gefahr, dass Entscheidungen innerhalb veralteter Denkmuster gefällt werden. Es besteht die Tendenz, die falschen Dinge immer weiter zu optimieren, statt ganzheitlich (!) die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden zu verstehen und diesen immer besser gerecht zu werden. Sobald Outsider ein besseres Angebot unterbreiten, stellen die Kunden um – radikal.

Ein paar Beispiele aus anderen Industrien:

- Umstellung von Schallplatte auf CD
Der Klang einer CD ist steriler, aber ihr Einsatz ist praktischer. Innerhalb weniger Jahre gab es Musik nur noch auf CD.

- Umstellung von DVD auf MP3
MP3 komprimierte Files erreichen nicht die Qualität von Files auf CD/DVD, aber ihre Nutzung ist weitaus flexibler, (illegale) Downloads sind leichter möglich. Die Geschäftsmodelle in der Musikindustrie änderten sich komplett.

- Digitale Fotografie
Anfangs erinnerten Hauttöne an Wasserleichen, die Auslöseverzögerung bei digitalen Kameras ließ keine Schnappschüsse zu. Bis zum Jahr 2000 meinten führende Vertreter der Fotoindustrie, die Datenträger ersetzen nur den Film, dafür gibt neue es neue Produktchancen. Tatsächlich veränderte sich der gesamte Umgang mit Bildern. Wo stehen die Großen aus dem Jahr 2000: Fuji, Kodak, Agfa jetzt?

Die gute Nachricht:
Innovative mittelständische Unternehmen und solche, die nicht in alten Denkmustern stecken, haben jetzt ausgezeichnete Chancen, sich exzellente Wachstumsperspektiven zu erarbeiten. Die Aufgabe ist, die ursächlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen genau zu verstehen. Das bedeutet auch, vorurteilsfrei zu prüfen, was den Menschen wirklich wichtig ist. Darauf aufbauend sollten dann neue Mobilitätslösungen entwickelt werden.

Partnerschaften bieten ausgezeichnete Synergiepotenziale und Perspektiven für echte Innovation. Viel Raum für nachhaltige Produktchancen bietet die Zusammenarbeit von innovativen Zulieferern und Autobauern, Stadtwerken, Anbietern von Plattformtechnologien für Energie, Car-Sharing Unternehmen, lokalen Wirtschaftsnetzwerken, ÖPNV Anbietern.

Das Münchner Beratungshaus vobiscon (www.vobiscon.de) bringt in seinen Innovationsprojekten die richtigen Partner zusammen. Gemeinsam mit den Partnern werden die ursächlichen Mobilitätsbedürfnisse identifiziert und konkrete Aktionspläne abgeleitet. Ziel ist die Entwicklung von Mobilitätslösungen, die unter den heutigen Umfeldbedingungen langfristig tragfähig sind und ausgezeichnete Wachstums- und Ertragschancen bieten.

Dabei unterstützt vobiscon die Partner bei der Entwicklung und später Markteinführung ihrer neuen nachhaltig tragfähigen Lösungen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Unternehmen: vobiscon/Volker Josel
Adresse: Gollierstraße 70 / 80339 München
Kontakt: Volker Josel

Tel.: 089 5526 0898 0
Pressekontakt: Volker Josel (Adresse wie oben)

vobiscon bietet - bei Bedarf in Zusammenarbeit mit Partnern - zu wichtigen unternehmerischen Fragestellungen umfassende Lösungen:

• Neugeschäft durch Innovation
• Erfolgreiche Markteinführung von Produkten/Dienstleistungen

weitere Aktivitäten:
• Gründung: Von einer Idee zum Unternehmen
• Steigerung des Unternehmenswertes
• Webauftritte und Marketingstrategie aus einer Hand
• Organisation von Messeauftritten

Die Lösungen beschränken sich nicht nur auf die Erstellung von maßgeschneiderten Konzepten. Zusätzlich wird die Unterstützung bei ihrer Umsetzung angeboten.

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