(openPR) Trotz hoher Kostensteigerungen will die BKK Herford Minden Ravensberg auch in diesem Jahr keine Zusatzbeiträge erheben. „Dank hoher Rücklagen und schuldenfreier Vergangenheit können wir die Belastungen im Jahr 2010 auffangen“, so Vorstand Joachim Schwarzer. Auch die Ergebnisse in den Arbeitgeber-Umlagekassen U 1 (Lohnfortzahlung) und U 2 (Mutterschaftsgeld) entwickeln sich so gut, dass im Laufe des Jahres 2010 über Beitragssenkungen nachgedacht werden soll.
Viele Krankenkassen haben schon angekündigt, dass sie im Laufe des nächsten Jahres ihre Mitglieder mit Zusatzbeiträgen zur Kasse bitten werden. Wenn eine Krankenkasse mit den ihr zugewiesenen Mitteln aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt und über keine ausreichenden Rücklagen verfügt, ist dieser Schritt unausweichlich. Wirtschaftskrise und Kostensteigerungen insbesondere bei Arzneimitteln, Ärzten und Krankenhäusern tragen dazu bei, dass die zugewiesenen Mittel die Kosten nicht decken.
„Für 2011 können wir natürlich noch keine Prognose abgeben, aber das Bekenntnis der Regierungskoalition zu mehr Regionalität und höherer Beitragsautonomie sowie Rückbau des Morbi-RSA lässt gedämpften Optimismus für uns zu.“ skizziert Schwarzer die weitere Zukunft der BKK.





















