29.12.2009 - 08:29 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Reaktion auf die Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes
Pressemitteilung von: Thula
Am 18.12.2009 wurde das Gesetz der Schwarz-Gelben Bundesregierung zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung im Bundesrat verabschiedet. Einer der Kernpunkte ist die Senkung des Mehrwertsteuersatztes für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent. Diesem Beschluß ging eine Richtlinie der EU, sowie die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Bergbahnen voraus. Auf Grund dieser Vorgaben kämpfte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband unter dem Motto "Pro 7 Prozent" für die allgemeine Senkung des Steuersatzes auf sieben Prozent für alle Leistungen und Gastronomie und Hotelerie, also auch für die Bewirtung mit Speisen und Getränken. Somit kann im Verband von einem Teilerfolg gesprochen werden, durch den ein Teil der Wettbewerbsvorteile im Tourismus im Vergleich mit den europäischen Nachbarn gemildert, wenn auch nicht ausgeglichen werden. Weiterhin bleibt die verschobene Situation zwischen Gastronomie und Lebensmittelhandel. Beim Wirt ist die Currywurst weiterhin mit 19% MWSt zu versteuern und an der heißen Theke beim Metzgerei-Imbiss mit 7%.
Der Beschluß die MWSt auf 7% für Beherbergung zu senken sieht die heimische Hotelerie selbstverständlich als großen Erfolg. Auch wenn die Umstellung der Kassen- und Computersysteme einen gewissen Aufwand darstellen, da die Leistugen nun getrennt erfasst, ausgewießen und besteuert werden müssen. Vor allem bei Pauschalen sind hier die Administratoren gefordert.
In erster Linie sind nun die Entscheidungen zu treffen, wie und in welchem Maße die zu erwartenden Mehreinnahmen, bzw. Erträge zu verwenden sind. Wachstum und Beschäftigung sind der Wunsch der Regierung und diesem Ziel sollten die Unternehmen zuträglich sein. Es wäre ein falsches Signal, wenn die Hoteliers die Steuererleichterung nur als Gewinnbringer verstehen würden, dass sogar einer eventuell anderen Regierung nach einer der nächsten Wahlen Argumente für die Rücknahme der Steuersenkung bringen würde.
Der Eigentümer und Betreiber des Thula Landhotel im Bayerischen Lalling, Volker Thum, freut sich über die Entscheidungen der Regierung. Er selbst war ein der vielen Hoteliers und Gastronomen, die z.B. im Frühjahr 2009 an den Kundgebungen des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes teilgenommen hat. Ebenso hat er sich wie über 154.000 weiterer an der Online-Unterschriften-Aktion Prosiebenprozent beteiligt.
In dem kleinen Familienbetrieb im Bayerischen Wald sind die ersten Entscheidungen schnell gefallen. Als kleines Signal in Richtung Berlin und der Gegner der Steuersenkung entschied sich Volker Thum eine neue zusätzliche Lehrstelle zu schaffen und hat diese auch schon zum 25.12.2009 mit einer angehenden Hotelfachfrau besetzt.
Angesprochen auf die Frage, ob er Preisermäßigungen gewähren möchte erwieder er: "Preisnachlässe kommen für unseren Betrieb nicht in Frage, zumindest noch nicht. Es kommt im wesentlichen darauf an, wie sich die Kollegen verhalten. Ich kann nur appelieren, dass die eingesparten Steuern für die Modernisierung und Steigerund der Attraktivität der Betriebe, sowie für kompetentes Fachpersonal ausgegeben werden. Ganze Regionen, wie bei uns der Bayerische Wald können auf Dauer nur durch Qualität und nicht durch billige Preise überstehen! Wachstum und Beschäftigung sind die großen Ziele, nicht die Steigerung des Ertrages, denn den holt sich ja dann doch nur wieder das Finanzamt!"
Gespannt kann nun beobachtet werden, in welche Richtungen sich die Hotelbereiber und Manager entscheiden. Gehofft werden kann aber nur, dass der Großteil der Entscheider sich für die Investition des frei werdenden Kapitales entscheidet und nicht auf eine Preisschlacht einläßt, denn dann wären die Bemühungen der Hoteliers, Verbände und auch der Politiker, die gegen massiven Druck dieses Gesetzt durchgesetzt haben vergebens gewesen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Thula Landhotel Bayerischer Wald
Ranzingerberg 91 1/2
D-94551 Lalling, Bayern
Telefon: 0049 9904 811 099 0
FAX: 0049 9904 811 099 150
e-Mail:
Homepage: www.thula-landhotel.de
Thula Landhotel Bayerischer Wald in Lalling. Das Hotel wurde 1968 von Anton und Anne Thum gegründet. Der Name Thula setzt sich aus dem Familiennamen THUm und dem Ortsnamen LAlling zusammen. Das Hotel wird nun in der zweiten Generation von Volker Thum Betrieben. Das Hotel hat 36 Bett, ist mit Restaurant, Lounge, Hallenbad, Saunen und einem Panorama-Terrassen-Café ausgestattet. Im Hotel arbeiten neben der Eigentümerfamilie eine Teilzeitkraft, seit neuestem drei Auszubildende, sowie bis zu drei saisonal abhängig kurzfristig beschäftigte Aushilfskräfte.
Das Hotel spricht in erster Linie Wellness- und Urlaubsgäste an. Geschäftsreisende sind durch die Lage ausserhalb der Ballungs- und Industriegebiete selten. Tagungen werden nur für kleine Gruppen bis ca. 15 Personen angeboten.
In erster Linie sind nun die Entscheidungen zu treffen, wie und in welchem Maße die zu erwartenden Mehreinnahmen, bzw. Erträge zu verwenden sind. Wachstum und Beschäftigung sind der Wunsch der Regierung und diesem Ziel sollten die Unternehmen zuträglich sein. Es wäre ein falsches Signal, wenn die Hoteliers die Steuererleichterung nur als Gewinnbringer verstehen würden, dass sogar einer eventuell anderen Regierung nach einer der nächsten Wahlen Argumente für die Rücknahme der Steuersenkung bringen würde.
Der Eigentümer und Betreiber des Thula Landhotel im Bayerischen Lalling, Volker Thum, freut sich über die Entscheidungen der Regierung. Er selbst war ein der vielen Hoteliers und Gastronomen, die z.B. im Frühjahr 2009 an den Kundgebungen des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes teilgenommen hat. Ebenso hat er sich wie über 154.000 weiterer an der Online-Unterschriften-Aktion Prosiebenprozent beteiligt.
In dem kleinen Familienbetrieb im Bayerischen Wald sind die ersten Entscheidungen schnell gefallen. Als kleines Signal in Richtung Berlin und der Gegner der Steuersenkung entschied sich Volker Thum eine neue zusätzliche Lehrstelle zu schaffen und hat diese auch schon zum 25.12.2009 mit einer angehenden Hotelfachfrau besetzt.
Angesprochen auf die Frage, ob er Preisermäßigungen gewähren möchte erwieder er: "Preisnachlässe kommen für unseren Betrieb nicht in Frage, zumindest noch nicht. Es kommt im wesentlichen darauf an, wie sich die Kollegen verhalten. Ich kann nur appelieren, dass die eingesparten Steuern für die Modernisierung und Steigerund der Attraktivität der Betriebe, sowie für kompetentes Fachpersonal ausgegeben werden. Ganze Regionen, wie bei uns der Bayerische Wald können auf Dauer nur durch Qualität und nicht durch billige Preise überstehen! Wachstum und Beschäftigung sind die großen Ziele, nicht die Steigerung des Ertrages, denn den holt sich ja dann doch nur wieder das Finanzamt!"
Gespannt kann nun beobachtet werden, in welche Richtungen sich die Hotelbereiber und Manager entscheiden. Gehofft werden kann aber nur, dass der Großteil der Entscheider sich für die Investition des frei werdenden Kapitales entscheidet und nicht auf eine Preisschlacht einläßt, denn dann wären die Bemühungen der Hoteliers, Verbände und auch der Politiker, die gegen massiven Druck dieses Gesetzt durchgesetzt haben vergebens gewesen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Thula Landhotel Bayerischer Wald
Ranzingerberg 91 1/2
D-94551 Lalling, Bayern
Telefon: 0049 9904 811 099 0
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Homepage: www.thula-landhotel.de
Thula Landhotel Bayerischer Wald in Lalling. Das Hotel wurde 1968 von Anton und Anne Thum gegründet. Der Name Thula setzt sich aus dem Familiennamen THUm und dem Ortsnamen LAlling zusammen. Das Hotel wird nun in der zweiten Generation von Volker Thum Betrieben. Das Hotel hat 36 Bett, ist mit Restaurant, Lounge, Hallenbad, Saunen und einem Panorama-Terrassen-Café ausgestattet. Im Hotel arbeiten neben der Eigentümerfamilie eine Teilzeitkraft, seit neuestem drei Auszubildende, sowie bis zu drei saisonal abhängig kurzfristig beschäftigte Aushilfskräfte.
Das Hotel spricht in erster Linie Wellness- und Urlaubsgäste an. Geschäftsreisende sind durch die Lage ausserhalb der Ballungs- und Industriegebiete selten. Tagungen werden nur für kleine Gruppen bis ca. 15 Personen angeboten.
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