17.12.2009 - 08:18 - Politik, Recht & Gesellschaft
VDP fordert von Bund und Ländern konkreten Investitionsplan für Bildung
Pressemitteilung von: Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP)
Berlin, 16. Dezember 2009 – Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) fordert Bund und Länder anlässlich des heutigen Bildungsgipfels auf, konkrete finanzielle Zusagen und klare Verteilungen von Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern zu vereinbaren.
Der Bund hatte angekündigt, die Länder bei Bildung und Forschung mit Bundesmitteln in Milliardenhöhe dauerhaft zu unterstützen. „Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn insgesamt mehr finanzielle Mittel für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden, von denen sowohl staatliche als auch freie Bildungseinrichtungen gleichermaßen profitieren sollten. Um aber ein Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern bei der Umsetzung der Maßnahmen zu verhindern, ist es notwendig festzulegen, wer für was und im welchen Umfang die Verantwortung trägt“, erklärt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP. Wichtig sei es, dass am Ende des Gipfels feststehe, wie die angekündigte Ressourcenerhöhung für Bildung realisiert werde.
Darüber hinaus fordert der VDP die verhandelnden Parteien auf, im Rahmen des Bildungsgipfels nicht über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu verhandeln. „Deutschland hat große bildungspolitische Aufgaben zu bewältigen. Ob es der zunehmende Fachkräftemangel, die Förderung des Lebenslangen Lernens oder die Ausbildung von qualifizierten Lehrkräften in ausreichender Anzahl ist – all das sind ungelöste Probleme, die dringend angegangen werden müssen. Bildung ist die wichtigste Ressource Deutschlands. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet die Bildungspolitik als ‚Schlüssel für die Zukunftsgestaltung’. Daher sollten sich Bund und Länder während des Gipfels ausschließlich auf bildungspolitische Themen konzentrieren“, erklärt Schier weiter.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Florian Becker
Pressesprecher
Verband Deutscher Privatschulverbände e.V.
Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft
Bundesgeschäftsstelle
Reinhardtstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 030 / 28 44 50 88-0
Fax: 030 / 28 44 50 88-9
E-Mail:
Internet: www.privatschulen.de
Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.
Der Bund hatte angekündigt, die Länder bei Bildung und Forschung mit Bundesmitteln in Milliardenhöhe dauerhaft zu unterstützen. „Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn insgesamt mehr finanzielle Mittel für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden, von denen sowohl staatliche als auch freie Bildungseinrichtungen gleichermaßen profitieren sollten. Um aber ein Kompetenzgerangel zwischen Bund und Ländern bei der Umsetzung der Maßnahmen zu verhindern, ist es notwendig festzulegen, wer für was und im welchen Umfang die Verantwortung trägt“, erklärt Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP. Wichtig sei es, dass am Ende des Gipfels feststehe, wie die angekündigte Ressourcenerhöhung für Bildung realisiert werde.
Darüber hinaus fordert der VDP die verhandelnden Parteien auf, im Rahmen des Bildungsgipfels nicht über das Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu verhandeln. „Deutschland hat große bildungspolitische Aufgaben zu bewältigen. Ob es der zunehmende Fachkräftemangel, die Förderung des Lebenslangen Lernens oder die Ausbildung von qualifizierten Lehrkräften in ausreichender Anzahl ist – all das sind ungelöste Probleme, die dringend angegangen werden müssen. Bildung ist die wichtigste Ressource Deutschlands. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet die Bildungspolitik als ‚Schlüssel für die Zukunftsgestaltung’. Daher sollten sich Bund und Länder während des Gipfels ausschließlich auf bildungspolitische Themen konzentrieren“, erklärt Schier weiter.
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