03.12.2009 - 16:25 - Vereine & Verbände
Der PARITÄTISCHE: „Die Entscheidung ist ein großer Rückschritt für die Suchtarbeit in Hamburg“
Pressemitteilung von: Der PARITÄTISCHE Hamburg
Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg: ?Wir bedauern die Gerichtsentscheidung, die das endgültige Aus für die beiden Einrichtungen in Wandsbek bedeutet. Sie ist ein großer Rückschritt für die Suchtarbeit in Hamburg.?
„Wir bedauern die Entscheidung des Gerichts, die das endgültige Aus für die beiden Einrichtungen in Wandsbek bedeutet. Diese Entscheidung ist ein großer Rückschritt für die Suchtarbeit in Hamburg“, sagt Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg.
„Wir dürfen suchtkranke Menschen nicht ausgrenzen, sondern müssen sie in die Gesellschaft integrieren“, so Speicher weiter, „wir müssen den Menschen eine Chance geben, die sich freiwillig für ein Leben ohne Drogen und Rauschmittel entschieden haben.“
Der Wohlfahrtsverband appelliert an den Hamburger Senat und die Bezirke, sich für einen alternativen Standort für die beiden Einrichtungen einzusetzen. Zuversichtlich stimmt den PARITÄTISCHEN, dass neben dem Senat, der die Pläne von Anfang an unterstützt hat, 50 Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger eine Unterschriftenliste für die Klinik gestartet hatten. Die Initiatoren wendeten sich gegen Panikmache und sprachen sich für die Einrichtungen mitten in Wandsbek aus. „Ich habe die Hoffnung, dass sich bei einem alternativen Standort mehr Bürgerinnen und Bürger in diesem Sinne für die suchtkranken Menschen einsetzen“, so Speicher.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Christian Böhme
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Homepage: www.paritaet-hamburg.de
Der PARITÄTISCHE ist einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Der Hamburger Landesverband ist Dachverband von über 330 eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Diese betreiben ca. 1.000 Einrichtungen und Dienste, in denen 16.000 hauptamtlich Beschäftigte sowie 10.000 ehrenamtlich tätige Helfer/innen und Organmitglieder wirken.
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