Experten-Interview: Attraktivitätsforscher über seine Formel zur Berechnung der weiblichen Schönheit

Pressemitteilung von: YaaCool beauty

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Hamburg, 1. Dezember 2009. Etwa jeder zehnte Deutsche (Frauen: 11 Prozent, Männer: 9 Prozent) empfindet einer aktuellen Umfrage (Quelle: Statista 2009) zufolge sein Aussehen als „sehr attraktiv“. Ein Drittel der befragten Frauen (31 Prozent) und Männer (28 Prozent) stuft sein Äußeres als „eher attraktiv“ ein. Und gut die Hälfte der im Dezember 2008 im Auftrag des Magazins „Neon“ befragten 1.000 Deutschen zwischen 20 und 35 Jahren bewertet ihr Aussehen als „durchschnittlich“ (Frauen 49 Prozent, Männer 55 Prozent). Ganz klar: Solche Aussagen sind subjektiv. Doch seit jeher sind die Menschen auf der Suche nach Kriterien, mit deren Hilfe sich Schönheit auch objektiv beurteilen lässt.

Lässt sich Schönheit berechnen?
Ja!- sagt die Wissenschaft. YaaCool beauty, das unabhängige Verbraucher-Informations-Portal für Schönheit, Kosmetik und Wellness, sprach mit dem Diplom-Psychologen Martin Gründl vom Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Psychologie der Universität Regensburg über deutsche Schönheitsideale, den perfekten Körper und die Berechnung der Attraktivität. Denn, so sagt der Wissenschaftler, mit seiner Formel b0 + b1 * x1 + b2 * x2 + ... + bn * xn lässt sich die weibliche Attraktivität exakt messen.
„Wir haben Körper an bestimmten Stellen vermessen und die Verhältnisse der Maße, zum Beispiel die Taillenweite im Verhältnis zur Hüftbreite, errechnet. Anschließend wurden Fotos der Körper von Versuchspersonen auf einer Skala von eins bis sieben beurteilt – eins steht für sehr unattraktiv, sieben für sehr attraktiv. Die Daten werteten wir statistisch mit einer sogenannten multiplen Regressionsanalyse aus.“ Laut Gründl ist „das Ergebnis der Formel ein Zahlenwert zwischen eins und sieben, der die Attraktivität einer Person vorhersagt“. Warum die mathematische Formel allerdings „nur“ den Geschmack der deutschen Bevölkerung als Ganzes voraussagt und nicht den Geschmack einer Einzelperson, erklärt der Forscher im YaaCool-Interview ausführlich.

Lange Beine, schmale Taille oder großer Busen – was zeichnet die perfekte Schönheit aus?
Laut Gründl beträgt „zum Beispiel die Schulterbreite der von uns untersuchten Top-Models 19,9 Prozent der Körpergröße. Der durchschnittliche Wert normaler Frauen beträgt etwa 22,6 Prozent. Dabei gibt es aber körperliche Merkmale, die die Attraktivität stark oder weniger stark beeinflussen. So ist die Breite der Schultern zum Beispiel weniger relevant für den Gesamteindruck, der Taillenumfang dagegen sagt viel aus. Allgemein werden besonders schlanke bis mittelschlanke Frauen mit sehr schlanker Taille als attraktiv bewertet. Die Hüftbreite ist da nicht ganz so wichtig, sie muss nur ungefähr im mittleren Bereich liegen. Auch bei der Oberweite tendieren die meisten Deutschen zu einem mittleren Maß. Sie ist aber lange nicht so wichtig wie vielleicht gedacht: Die meisten Topmodels, deren Körper als sehr attraktiv bewertet wurden, besitzen sehr kleine Brüste, denn sie haben kaum Fett am Körper – trotzdem sind sie schön, weil sie schlank sind und lange Beine haben. Schlankheit ist demnach viel wichtiger als die Oberweite. Diese Gewichtung berücksichtigt unsere Formel natürlich.“

Im großen YaaCool-Interview erfahren Sie außerdem, warum es derzeit nur eine Formel zur Berechnung der weiblichen Attraktivität gibt, wo sich Frauen ihren Beauty-Quotienten online errechnen lassen können und ob sich auch die Schönheit eines Gesichts mit Hilfe logischer Mathematik berechnen lässt.

Das komplette Interview mit dem Diplom-Psychologen Martin Gründl finden Sie hier:
www.yaacool.com/index.php?article=1614

Weitere Informationen zum Thema Attraktivitätsforschung finden Sie auf den Seiten des unabhängigen Verbraucher-Informations-Portals
www.yaacool.com

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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