18.11.2009 - 14:06 - IT, New Media & Software
Das Kreuz mit dem XP-Modus
Pressemitteilung von: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Hoher Wartungsaufwand und zusätzliche Kosten
Bonn – Vom XP-Modus im neuen Windows 7 sollten sich IT-Verantwortliche in Unternehmen nicht zu viel versprechen. Auf sie kommen ein riesiger Wartungsaufwand und hohe Kosten zu, warnt der Bonner IT-Informationsdienst „Windows Server“ (www.windows-server-praxis.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen. Denn: „Die virtuelle Windows-XP-Maschine ist ein neuer logischer Computer, der die Sicherheits- einstellungen des Windows-7-Systems nicht übernimmt.“ Somit müsse der XP-Teil wie das eigentliche Betriebssystem eigens abgesichert und gewartet werden.
Das bedeute: eine Anti-Virus-Software einrichten, Updates einspielen und Gruppen- richtlinien für die einheitliche Konfiguration definieren. Damit entstehen weitere Kosten durch doppelte Software-Lizenzierungen und gegebenenfalls auch weitere Lizenzkosten für Zusatzsoftware. Hintergrund des Problems ist der Umstand, dass die meisten Firmen immer noch mit Windows XP arbeiten und Windows 7 noch etliche Kompatibilitäts- probleme mit älterer Software hat.
Hinzu komme, dass sich der XP-Modus für manche Anwendungen überhaupt nicht eignet. Dazu zählen intensive Grafik-Applikationen wie z.B. CAD-Anwendungen sowie Anwendungen mit Zugriff auf spezielle Hardware wie Spezial-PCI-Karten.
Besser bis Mitte nächsten Jahres auf Service Pack 1 für MED-V warten
„Windows Server" rät deshalb allen Administratoren, den Windows-XP-Modus nur in Einzelfällen einzusetzen, wenn der jeweilige Softwarehersteller keine Alternative bietet. Zumindest als flächendeckende Lösung für die Client-Systeme sei der XP-Mode noch nicht geeignet. Dafür sei die Wartung zu aufwändig. Abhilfe verspricht die Virtual-PC- Verwaltung Microsofts Enterprise Desktop Virtualization (MED-V). Erst wenn Microsoft Mitte nächsten Jahres MED-V mit dem Service Pack 1 kompatibel mit Windows 7 macht, könne der XP-Modus zentral gesteuert werden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Windows Server
Fachverlag für Computerwissen
VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, 53177 Bonn
Presseauskünfte: Stefanie Speyrer
Tel. 0228 / 8205-0, Fax 0228 / 8205-5648, E-Mail:
www.computerwissen.de und www.windows-server-praxis.de
Der Fachverlag für Computerwissen gehört zur Verlagsgruppe des Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, zu der insgesamt 10 Fachverlage zählen. Die Loseblattzeitschriften, Informationsdienste und Online-Portale des Verlages ergänzen und flankieren individuelle Beratung und Seminarangebote. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen, dem FID Verlag GmbH Fachverlag für Informationsdienste, belegte der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG laut Ranking des Buchreportes vom März 2008 "Die 100 größten deutschen Verlage" mit Rang 6 wieder einen Platz unter den Top 10 der Fachverlage und Rang 12 unter allen deutschen Verlagen.
Bonn – Vom XP-Modus im neuen Windows 7 sollten sich IT-Verantwortliche in Unternehmen nicht zu viel versprechen. Auf sie kommen ein riesiger Wartungsaufwand und hohe Kosten zu, warnt der Bonner IT-Informationsdienst „Windows Server“ (www.windows-server-praxis.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen. Denn: „Die virtuelle Windows-XP-Maschine ist ein neuer logischer Computer, der die Sicherheits- einstellungen des Windows-7-Systems nicht übernimmt.“ Somit müsse der XP-Teil wie das eigentliche Betriebssystem eigens abgesichert und gewartet werden.
Das bedeute: eine Anti-Virus-Software einrichten, Updates einspielen und Gruppen- richtlinien für die einheitliche Konfiguration definieren. Damit entstehen weitere Kosten durch doppelte Software-Lizenzierungen und gegebenenfalls auch weitere Lizenzkosten für Zusatzsoftware. Hintergrund des Problems ist der Umstand, dass die meisten Firmen immer noch mit Windows XP arbeiten und Windows 7 noch etliche Kompatibilitäts- probleme mit älterer Software hat.
Hinzu komme, dass sich der XP-Modus für manche Anwendungen überhaupt nicht eignet. Dazu zählen intensive Grafik-Applikationen wie z.B. CAD-Anwendungen sowie Anwendungen mit Zugriff auf spezielle Hardware wie Spezial-PCI-Karten.
Besser bis Mitte nächsten Jahres auf Service Pack 1 für MED-V warten
„Windows Server" rät deshalb allen Administratoren, den Windows-XP-Modus nur in Einzelfällen einzusetzen, wenn der jeweilige Softwarehersteller keine Alternative bietet. Zumindest als flächendeckende Lösung für die Client-Systeme sei der XP-Mode noch nicht geeignet. Dafür sei die Wartung zu aufwändig. Abhilfe verspricht die Virtual-PC- Verwaltung Microsofts Enterprise Desktop Virtualization (MED-V). Erst wenn Microsoft Mitte nächsten Jahres MED-V mit dem Service Pack 1 kompatibel mit Windows 7 macht, könne der XP-Modus zentral gesteuert werden.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Windows Server
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