18.11.2009 - 08:27 - Kunst & Kultur

Historischer Thriller erschienen: Mordkomplott anno 1746? Spannender Roman über sächsische Herzogszeit

Pressemitteilung von: Kommunikationswissenschaftler und -berater Dr. Liebert

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Titeleinband von "Der letzte Herzog" - ein historischer Roman über Sachsen, Weißenfels und Preußen
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit und vor allem zum Start des Jubiläumsjahres „825 Jahre Weißenfels“ liegt im Buchhandel und in Touristinformationen der Saale-Unstrut-Region ein neues Buch bereit: „Der letzte Herzog“, ein historischer Roman über Johann Adolph II. von Sachsen-Weißenfels, bietet spannenden Lesestoff und tiefe Einblicke in die Geschichte der sächsischen Sekundogenitur-Herzogtümer. Unter dem Pseudonym Fred von Grabitzky besorgte ein Weißenfelser Autor eine mühevolle und zeitaufwändige Neubearbeitung des dreiteiligen Romanes, der bereits 1852 erstmals verlegt wurde. Verfasserin war seinerzeit Wilhelmine von Sydow. Danach geriet er in Vergessenheit, ehe er in Vorbereitung auf das 350-jährige Jubiläum der Sekundogenitur 2007 neu entdeckt wurde.

Das aktuell über 430-seitige Werk beschreibt fassettenreich die geschichtlichen Umstände zu Beginn des 18. Jahrhunderts, gibt ein plastisches Bild von den handelnden Akteuren im Spannungsfeld zwischen dem Weißenfelser Herzogtum, dem kursächsischen Stammhaus in Dresden und dem aufstrebenden Preußen. Es enthält auch viele emotional anrührende Momente und eine spannende Haupterzählung um das Schicksal von Johann Adolph II. Ähnlich wie im Roman „Souverän“ der Augusta von der Decken, der in und um Weißenfels bereits gut bekannt ist sowie als Reprint vorliegt, wird der „letzte Herzog“ 1746 auf der Leipziger Messe ermordet. Damit gerät das Buch zum Polit-Krimi und zur erneuten literarischen Provokation gegen die herrschende Forschungsmeinung: Interessant ist, dass die These von der gewaltsamen Auslöschung der Weißenfelser Nebenlinie mit Wilhelmine von Sydow 1852 schon viel früher und auch verwickelter auftritt als im „Souverän“ von 1886.

Der historische Roman „Der letzte Herzog“ in der Neubearbeitung von 2009 durch Fred von Grabitzky enthält eine Nachbetrachtung des aus Weißenfels stammenden Kommunikationswissenschaftlers Tobias Liebert (Seiten 417 bis 431). Komplettiert wird das Werk durch ca. 20 Abbildungen und zwei historisch-geografische Karten. Das Buch im blauen Einband wurde vom Druckhaus Zeitz (An der Forststraße, 06712 Zeitz, www.druckhaus-zeitz.de) hergestellt, das auch den Vertrieb koordiniert. Die Publikation trägt die ISB-Nummer 978-3-00-029542-3. Zu erhalten beispielsweise in der Touristinfo Weißenfels am Markt 27.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dr. Tobias Liebert, Kommunikationswissenschaftler und -berater
Rosa-Luxemburg-Str. 6, D-06667 Weißenfels
Tel.: 03443.301300, E-Mail:
UND
Druckhaus Zeitz
An der Forststraße, D-06712 Zeitz
Internet: www.druckhaus-zeitz.de

Dr. Tobias Liebert ist in kommunikationswissenschaftlicher und historischer Forschung sowie Beratung (PR, History Marketing) tätig und hat enge Arbeitsbeziehungen zu Universitäten und weiteren Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren auch mit Geschichte, Identitätsbildung und Regionalentwicklung insbesondere in Mitteldeutschland.

Das Druckhaus Zeitz hat neben Geschäftsdrucksachen, Zeitschriften, Werbematerialien und Broschüren bereits mehrere regionalgeschichtliche Publikationen hergestellt, u. a. Chroniken sowie Bildbände.

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