Schon heute - deutlicher Fachkräftemangel in der Druckindustrie

Pressemitteilung von: VDNORD
PR Agentur: B2B-PR

Bild im Großformat
v.l. Cornelia Rose-Olbrisch, VDNord, Corinna Nienstedt, Handelskammer Hamburg, Margit Werner, pme Familienservice Hamburg, Martina Hardt, bvdm
Letzte Woche hat sich eine Expertenrunde im Verband Druck und Medien Nord e. V. (VDM Nord) ausführlich mit der Frage des Fachkräftemangels in der Druckindustrie befasst. Zentral war die Frage, wie sich Druck- und Medienunternehmen heute am Arbeitsmarkt aufstellen müssten, um attraktiv für die gesuchten Fachkräfte zu sein.

Vor dem Hintergrund der immer deutlicher werdenden Folgen des demografischen Wandels sind zunehmend diejenigen Unternehmen bei der Fachkräftesuche erfolgreich, die mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen werben (können).

Die Hamburger Allianz für Familien, ins Leben gerufen von der Hamburger Behörde für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, der Handels- und der Handwerkskammer Hamburg, unterstützt durch vielfältige und teils kostenlose Beratungsangebote Firmen und deren Mitarbeiter bei der Einführung und Umsetzung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen vor allem in kleinen und mittelständischen Betrieben, von der auch die Druckindustrie geprägt ist.

Größere Unternehmen z. B. der Autoindustrie werben schon länger mit Familienfreundlichkeit und haben damit Erfolg: nicht nur bei Frauen. Auch Männer bevorzugen Arbeitsplätze, auf denen sie nicht nach Präsentismus bewertet werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht bei vielen über der Frage nach Vergütung und Vorsorge.

Corinna Nienstedt von der Handelskammer Hamburg wirbt bei Firmen bis zu 250 Mitarbeitern für den Erwerb des Familiensiegels, das z. B. werbewirksam auf die homepage gestellt werden kann. „Viele Unternehmer verhalten sich bereits familienfreundlich, setzen dies aber nicht strategisch ein. Da hilft die Auditierung und der Erwerb des Familiensiegels“, so Nienstedt.
Flankiert wird die Arbeit der Hamburger Allianz für Familien vom PME Familienservice Hamburg, der sich neben Fragen zur bedarfsgerechten Kinderbetreuung dem gesamten Maßnahmenspektrum zur work-life-balance widmet. Auch das Projekt worklife in Hamburg bietet hier konkrete Hilfe und workshops an.

Nach einer lebhaften Diskussion wurde eines deutlich: gern unterstützt der VDM Nord e. V. alle Druck- und Medienunternehmen in Zusammenarbeit mit den genannten Trägern bei der Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen. „Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen sollten sich diesen Wettbewerbsvorteil nicht entgehen lassen! Uns ist zurzeit noch kein Verbandsunternehmen mit Familiensiegel bekannt“, so Cornelia Rose-Olbrisch, Rechtsanwältin im Verband und Initiatorin des Abends. Interessierte Unternehmen können sich direkt mit Cornelia Rose-Olbrisch (Tel. 040-39 92 83 - 21) in Verbindung setzen.

Weiter Teilnehmer der Diskussion waren: Martina Hardt, bvdm, Margit Werner, PME Familienservice Hamburg, Corinna Nienstedt, Handelskammer Hamburg (Mitglied der HamburgerAllianz für Familien, die das Hamburger Familiensiegel vergibt), Marcus Flatten, Geschäftsführer Mann beisst Hund.

Weitere Informationen: www.hamburg.de/familiensiegel/, www.vdnord.de, www.familienservice.de, www.worklife-hamburg.de.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

VDMNord e.V.
Gaußstraße 190
22765 Hamburg
Tel. 040 39 92 83 0
E-Mail

Pressekontakt
B2B-PR
Carola Maas
Hasenfleet 4
21787 Oberndorf
Tel 04772 86 087 12
Email

Gegründet wurde der Verband 1824 und ist damit der älteste Arbeitgeberverband Deutschlands. Die rund 250 Mitgliedsunternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern berät der Verband rund um die wichtigsten Fragen der Druck- und Medienindustrie: Interessenvertretung, Sozialpolitik einschl. Rechtsberatung, betriebswirtschaftliche und technische Fragestellungen, Umweltschutz und die Aus- und Weiterbildung sind die Hauptkompetenzen des Verbandes.

News-ID: 370701 • Views: 1325

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr