12.11.2009 - 11:14 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Berufsrückkehr mit PEB-ErfolgsNetz — Diskussionsrunde mit der Wirtschaftsförderung
Pressemitteilung von: PEB-ErfolgsNetz
„Fit für den Wiedereinstieg“ war das Thema der Diskussionsrunde am 2. November der von dem Projekt „PEB-ErfolgsNetz“ und der VHS City West organisierten Veranstaltung mit der Wirtschaftsförderung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Die teilnehmenden Frauen konnten für eine erste Orientierung Fragen stellen, wie Sie mit dem Begleitsystem ihre Rückkehr ins Berufsleben aktiv gestalten können. Die anwesenden Gäste diskutierten, was wichtig für einen erfolgreichen Wiedereinstieg ist und konnten alles über Tipps und Tricks, Fallen und Fettnäpfchen in der neuen Firma erfahren. Die Veranstaltung begann mit einer Vorstellung des Angebotes für Wiedereinsteigerinnen durch Sabine Kamp, Projektleiterin von „PEB-ErfolgsNetz“. Im Anschluss konnten die Teilnehmenden Fragen an die eingeladenen Gäste richten.
„Vor der Bewerbung und der Arbeitsaufnahme muss man genau wissen, was man kann und welche Tätigkeit für einen in Frage kommt“, sagte Klaus Albat, Leiter der Wirtschaftsförderung, „das gilt besonders für die Selbstständigkeit, aber genauso für eine angestrebte Angestelltentätigkeit.“ Er stimmte außerdem vorangehenden Beiträgen von Frau Kamp zu, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren dahingehend verändert habe, dass jetzt mehr Wert auf Sozialkompetenzen der Mitarbeiter gelegt werde als auf formale fachliche Abschlüsse.
Es sei dafür wichtiger, eine konkrete Vorstellung von dem zu haben, was man beruflich erreichen wolle, ergänzte Katharina Freyer, Integrationsmanagerin des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e.V. „Man kann sich getrost von der Vorstellung verabschieden, man müsse eine konventionelle Erwerbsbiografie vorweisen, um sich mit Erfolg bewerben zu können. Es schade der Karriere ganz und gar nicht, ein halbes Jahr lang mal etwas auszuprobieren und festzustellen, dass es nichts für einen ist“, betonte sie weiter. Unerlässlich hingegen sei es, sich seiner Stärken bewusst zu sein und zu wissen, wo man hin wolle.
Häufig spielen bei der Berufsrückkehr Konfliktsituationen eine wichtige Rolle, die schon während der Probezeit zum Abbruch des neuen Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitnehmerin führen können. „Viele Frauen, aber auch Männer, warten viel zu lange, bis sie Missständen im Arbeitsleben aktiv entgegenwirken, z.B. indem sie externe Beratung in Anspruch nehmen“, sagte Gabriele Haben, Kommunikationstrainerin und Buchautorin, womit sie einen Beitrag einer Teilnehmenden aufnahm, die sagte, sie neige dazu, sich zu lange in neuen Arbeitsverhältnissen durchzuwurschteln, in der Hoffnung, irgendwann würde alles von alleine besser werden und sich einzureden pflegte, es sei doch alles gar nicht so schlimm.
Übereinstimmend kam die Runde zu dem Schluss, dass ein Arbeitsverhältnis eine beidseitige Einwilligung voraussetzt, was heißt, dass sich in der Probezeit nicht nur der Arbeitgeber für oder gegen den neuen Mitarbeiter entscheidet, sondern auch der Arbeitnehmer nach dieser Zeit einschätzen kann, ob er viele Jahre seines Lebens in diesem Arbeitsumfeld verbringen möchte oder nicht. Es sei deshalb mehr als legitim, während der Probezeit auch einem Arbeitgeber eine Absage zu erteilen, wenn man merkt, dass der Arbeitsplatz einem nicht zusagt. Mit diesem Bewusstsein des Sich-Entscheiden-Könnens würde bereits viel mehr Selbstbewusstsein erzeugt, das vieles einfacher mache.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Frau Sabine Kamp
PEB-ErfolgsNetz
Goldnetz e.V.
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
Telefon: + 49 (0)30 33 00 72 52 9
E-Mail:
Website: www.goldnetz-peb.de
Der arbeitsmarktpolitische Träger Goldnetz e.V. bietet im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf das Projekt PEB-ErfolgsNetz als Begleitprogramm für Frauen während der Berufsrückkehr an.
Ein kompetentes, interdisziplinäres Team stellt ein Rahmenprogramm aus Workshops, Telementoring, Mentoring, Netzwerkaktivitäten und im Bedarfsfall Einzelcoaching für Frauen zur Verfügung.
Kleine und Mittlere Unternehmen können eine kostenfreie Weiterbildungsbedarfsanalyse erhalten, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten ist. Es wird gemeinsam mit der Unternehmensleitung der Qualifizierungsbedarf ihrer weiblichen Beschäftigten erarbeitet; zusätzlich recherchieren die MitarbeiterInnen konkrete Angebote bei Weiterbildungsanbietern und zeigen die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten auf.
Es sei dafür wichtiger, eine konkrete Vorstellung von dem zu haben, was man beruflich erreichen wolle, ergänzte Katharina Freyer, Integrationsmanagerin des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e.V. „Man kann sich getrost von der Vorstellung verabschieden, man müsse eine konventionelle Erwerbsbiografie vorweisen, um sich mit Erfolg bewerben zu können. Es schade der Karriere ganz und gar nicht, ein halbes Jahr lang mal etwas auszuprobieren und festzustellen, dass es nichts für einen ist“, betonte sie weiter. Unerlässlich hingegen sei es, sich seiner Stärken bewusst zu sein und zu wissen, wo man hin wolle.
Häufig spielen bei der Berufsrückkehr Konfliktsituationen eine wichtige Rolle, die schon während der Probezeit zum Abbruch des neuen Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitnehmerin führen können. „Viele Frauen, aber auch Männer, warten viel zu lange, bis sie Missständen im Arbeitsleben aktiv entgegenwirken, z.B. indem sie externe Beratung in Anspruch nehmen“, sagte Gabriele Haben, Kommunikationstrainerin und Buchautorin, womit sie einen Beitrag einer Teilnehmenden aufnahm, die sagte, sie neige dazu, sich zu lange in neuen Arbeitsverhältnissen durchzuwurschteln, in der Hoffnung, irgendwann würde alles von alleine besser werden und sich einzureden pflegte, es sei doch alles gar nicht so schlimm.
Übereinstimmend kam die Runde zu dem Schluss, dass ein Arbeitsverhältnis eine beidseitige Einwilligung voraussetzt, was heißt, dass sich in der Probezeit nicht nur der Arbeitgeber für oder gegen den neuen Mitarbeiter entscheidet, sondern auch der Arbeitnehmer nach dieser Zeit einschätzen kann, ob er viele Jahre seines Lebens in diesem Arbeitsumfeld verbringen möchte oder nicht. Es sei deshalb mehr als legitim, während der Probezeit auch einem Arbeitgeber eine Absage zu erteilen, wenn man merkt, dass der Arbeitsplatz einem nicht zusagt. Mit diesem Bewusstsein des Sich-Entscheiden-Könnens würde bereits viel mehr Selbstbewusstsein erzeugt, das vieles einfacher mache.
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Frau Sabine Kamp
PEB-ErfolgsNetz
Goldnetz e.V.
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
Telefon: + 49 (0)30 33 00 72 52 9
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Website: www.goldnetz-peb.de
Der arbeitsmarktpolitische Träger Goldnetz e.V. bietet im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf das Projekt PEB-ErfolgsNetz als Begleitprogramm für Frauen während der Berufsrückkehr an.
Ein kompetentes, interdisziplinäres Team stellt ein Rahmenprogramm aus Workshops, Telementoring, Mentoring, Netzwerkaktivitäten und im Bedarfsfall Einzelcoaching für Frauen zur Verfügung.
Kleine und Mittlere Unternehmen können eine kostenfreie Weiterbildungsbedarfsanalyse erhalten, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten ist. Es wird gemeinsam mit der Unternehmensleitung der Qualifizierungsbedarf ihrer weiblichen Beschäftigten erarbeitet; zusätzlich recherchieren die MitarbeiterInnen konkrete Angebote bei Weiterbildungsanbietern und zeigen die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten auf.
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