11.11.2009 - 18:11 - Politik, Recht & Gesellschaft

Lion Equity Fund – Fehlerhafte Anlageberatung durch Beratungsgesellschaft?

Pressemitteilung von: CLLB Rechtsanwälte

Bei dem Lion Equity Fund Easy Select handelt es sich um einen geschlossenen Fonds, der 70 – 80 % der Investitionssumme in Private Equity / Unternehmensbeteiligungen und 20 - 30 % in Immobilien investiert. Vertrieben wurde er insbesondere in den Jahren 2007 und 2008, u.a. auch durch die Südfinanz AG mit Sitz in Regensburg. Gegen diese Gesellschaft wurden bereits zahlreiche Klagen enttäuschter Anleger im Zusammenhang mit den Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds AG & Co. KGs eingereicht, das OLG Nürnberg hat die Südfinanz AG wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit einem CSA Fonds rechtskräftig zu Schadensersatz verurteilt.

Der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte liegen nun Informationen eines Anlegers vor, die nach dessen Darstellung die Vorgehensweise der Südfinanz AG im Zusammenhang mit der Empfehlung zum Erwerb des Lion Equity Fund zumindest in einem Einzelfall zeigen.

Wie der Anleger gegenüber den CLLB Rechtsanwälten erklärte, sei er im Jahr 2008 von einer Jugendfreundin zu einem Seminar der Südfinanz AG eingeladen worden, bei dem u.a. der Lion Equity Fund mit Gewinnraten von bis zu 18 % vorgestellt worden sei. Offiziell lief das Seminar aber unter dem Stichwort Mitarbeitergewinnung, sodass maßgeblich Bewerbungsgespräche und Probeschulungen zur Kundengewinnung geführt wurden. Tatsächlich wurden aber unter dem Deckmantel des Bewerbungsverfahrens ausgiebig die Produkte der Südfinanz AG vorgestellt und den Anwesenden schließlich eine Zeichnung nahegelegt.

Zu dem Lion Equity Fund sei dabei, so der Anleger, beispielsweise erläutert worden, dass es sich um eine sehr sichere Beteiligung handele. Zwar berge jede Art von Investitionen ein gewisses Risiko, von einem Totalverlustrisiko könne aber keine Rede sein.

„Tatsächlich handelt es sich bei der Beteiligung an dem Lion Equity Fund aber um eine hochriskante Investition“, so Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Sitz in München, Berlin und Zürich. „Im Emissionsprospekt zieht sich die Darstellung der Risiken über zehn Seiten hin, genannt werden u.a. das Blind-Pool Risiko, Währungsrisiken und Haftungsrisiken aus Nachhaftung. Schließlich heißt es unter dem Stichwort ´Maximales Risiko: Anleger … können ihre gezeichnete Beteiligungssumme inklusive Agio vollständig verlieren.` Somit handelt es sich alles andere als um eine sichere Kapitalanlage. “

Geschädigte Anleger, die ebenfalls nicht auf die erheblichen Risiken des Lion Equity Fund hingewiesen wurden, sollten daher zivilrechtliche Schadensersatzansprüche prüfen lassen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

CLLB Rechtsanwälte
Liebigstr. 21
80538 München
Tel.: +49-89-552 999 50
Fax.:+49-89-552 999 90
mail:
web: www.cllb.de

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet. Neben den vier Partnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun sind mittlerweile auch Alexander Kainz, Thomas Sittner (LL.M.) und Hendrik Bombosch als Anwälte mit an Bord. Erklärter Schwerpunkt der wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei ist Kapitalmarktrecht. Daneben umfasst das Beratungsspektrum aber auch Gesellschafts- und Steuerrecht. Seit Oktober 2007 ist CLLB Rechtsanwälte mit eigenem Büro in Berlin vertreten.

News-ID: 369968 • Views: 676

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr