(openPR) Wie kann es den Sozialdiensten gelingen, den steigenden Anforderungen der gerecht zu werden, ohne selbst aus dem Gleichgewicht zu geraten? Dieses Thema war Kernpunkt der dritten Sozialarbeitertagung der Gesundheitswelt Chiemgau. 40 Sozialpädagogen aus süd-bayerischen Akut- und Rehabilitations-Kliniken fanden sich letzte Woche in der Klinik St. Irminard in Prien ein.
Nach der Begrüßung durch Dietolf Hämel, Vorstand der Gesundheitswelt Chiemgau und Geschäftsführer der Klinik St. Irmingard, stellten Dr. Dörte Fauteck, Ärztliche Direktorin und Chefärztin Onkologie der Klinik St. Irmingard und Dr. Phillip Jander, Oberarzt Kardiologie, sowie Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Psychosomatik, die Entwicklungen ihrer Fachbereiche vor.
Nach einem theoretischen Teil, in dem die Wertschätzung als wichtiger Faktor auch in schwierigen Beratungssituationen Thema war, folgte ein praxisorientierter Teil mit Übungen und Rollenspielen zum Thema Grenzen setzen, Selbstschutz und Balance. Organisiert wurde die Veranstaltung von den beiden Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes der Klinik St. Irmingard Meike Holderer und Astrid Holnburger. Die nächste Sozialarbeitertagung wird im Jahr 2010 in der Simssee Klinik Bad Endorf stattfinden.
Sozialarbeiter beraten zu weiterführenden Maßnahmen nach der Entlassung aus der Klinik, etwa Rehabilitations-Maßnahmen, beruflichen Wiedereinstieg, ambulante Pflege, Ansprüche und Rechte oder vermitteln Alltagshilfen und Kontakte zu Selbsthilfegruppen.

















