Im IT Bereich der Finanzinstitute finden Werkverträge kaum Einsatz.

Pressemitteilung von: ExPacto oHG
PR Agentur: WACON Internet GmbH

Jeder Häuslebauer kennt den Werkvertrag: ob Dachstuhl, Elektrik und Sanitär, Trockenarbeit… viel kann per Werkvertrag gemacht werden, es bringt Transparenz und Kostensicherheit. Die Anforderungen können klar definiert werden, die Qualität des Materials, die Art und Ort der Realisierung, der Fertigstellungstermin. Alles tausendmal von den Handwerkern geübt. Für den Kunden sind meistens keine Überraschungen zu erwarten.

In der IT Industrie sind die Werkverträge ebenso eine übliche Organisationsform zwischen Auftraggebern und Dienstleistern. Tendenz steigend. Laut dem letzten Bericht vom Lünnedonk bezüglich Technologie-Beratung und Engineering Services stellten die Werkverträge ca. 65% der Vertragsform dar. Alexandre Janicki, Geschäftsführer von ExPacto und Spezialist für Sourcing Themen: „In der IT der Finanzinstitute spielen Werkverträge jedoch eine untergeordnete Rolle, verlässliche Zahlen gibt es nicht, Schätzungen deuten einen Anteil von Werkverträgen zwischen 10% und 20%.“ Warum ist diese Quote so niedrig?

Denn Werkverträge bringen zahlreiche Vorteile. Zunächst die Kostengarantie, der Dienstleister wird mehr zum Partner, er ist mitverantwortlich für das Endergebnis. Zweitens erfordert der Werkvertrag ein klares Auftragsmanagement. Der Wildwuchs an Anforderungen wird nicht mehr „on the fly“ implementiert, sondern in einem strukturierten „Change Management“ Verfahren aussortiert und umgesetzt. Für den Dienstleister bedeutet eine Garantie inklusiv Planbarkeit, die viel Geld wert ist. Also ist der Dienstleister geneigt einen Teil „win win“ an den Auftraggeber zu geben. Alles durchgerechnet spart ca. 10 % an sichtbaren und unsichtbaren Kosten. Dazu wird das Risiko einer unerlaubten Arbeitnehmerüberlassung reduziert...

Erklärungen und Ursachen gibt es viele. Manchmal schrecken die Projektleiter vor der vermeintlichen juristischen Komplexität des Werkvertrags. Oft wird historisch argumentiert. Aber der wahre Grund liegt in der mangelnden Prozessorientierung. Ralph Duell, Gründer und Geschäftsführer der ExPacto: „Finanzinstitute haben nicht nur kritische Prozessunsicherheiten im Kreditbereich oder im Risikomanagement, sondern auch im IT Bereich, wo jahrelang die Wünsche der Fachabteilungen mit einem hohen technologischen Aufwand umgesetzt wurden. Jetzt geht es um knallhartes Sparen, der Weg führt unter anderem über Prozessoptimierung und ausgeklügelten Sourcing Strategien. Fertigungstiefe und Werkverträge stellen einen guten Indikator dar, um den Reifegrad einer Organisation auf diesem Weg zu messen. „

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Alexandre Janicki
ExPacto oHG, am Eichert 13, D-65510 Hünstetten
T: 0180 5 555 108 (14cts /Minute)
F: 0180 5 555 109 (14cts /Minute)
W: www.expacto.com
M: info(at)expacto.com

ExPacto ist als unabhängige Beratungsgesellschaft spezialisiert auf die Unterstützung von Global Sourcing Vorhaben im deutschen Finanzmarkt. Das Geschäftsmodell der ExPacto geht weit über den klassischen Beratungsansatz hinaus. ExPacto begleitet den Kunden aktiv in der Entwicklung und Umsetzung seiner Global Sourcing Vorhaben, von der Machbarkeitsstudie über die Planung und Implementierung bis zur Inbetriebnahme und Feinjustierung in der IT Organisation.

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