28.10.2009 - 14:48 - Kunst & Kultur
Öffentliche Preisverleihung "Gache Wurzn"-Preis für Zivilcourage
Pressemitteilung von: Bund für Geistesfreiheit München
Benefiz -Veranstaltung zugunsten Nesin Vakfi Kinderparadies und Münchner Aidshilfe e.V.
"Gache Wurzn"-Preis für Zivilcourage an
Jochen Hick (Regisseur, Filmemacher, "Ich kenn keinen - Allein unter Heteros", "The good american" ...)
Ralf König (Zeichner, Comic-Autor, "Der bewegte Mann", "Das Kondom des Grauens"...)
Zur Begründung
Der Bund für Geistesfreiheit München (www.bfg-muenchen.de) ist eine Bürgerrechtsorganisation mit dem Schwerpunkt Trennung von Staat und Kirche; unsere Organisation versteht sich in erster Linie als Interessenvertretung für Konfessionslose, Agnostiker und Atheisten. Alle zwei Jahre verleihen wir den "Gache Wurzn"-Preis für Zivilcourage. "Gache Wurzn" übersetzen wir frei nach Georg Ringsgwandl mit "steiler Zahn", was bedeuten soll, dass echte "Geistesfreiheit" und echte "Zivilcourage" notwendige und ganz besonders attraktive menschliche Tugenden sind! Der Preis selbst besteht aus einer Urkunde, einer kleinen Skulptur und mindestens 1.111,11 Euro Preisgeld.
Als diesjährige Preisträger ausgewählt wurden mit Jochen Hick und Ralf König zwei öffentlich wirkende Personen, die sich mit ihren Werken für eine bessere Gesellschaft engagieren. Für den bfg mÜnchen als Bürgerrechtsorganisation gehört zu den bürgerlichen Freiheiten auch die sexuelle Selbstbestimmung, die nicht zuletzt aufgrund religiöser Einflüsse sogar in unserem Land nicht überall und immer als selbstverständlich geachtet, ja von religiösen Fundamentalisten bekanntlich entschieden bekämpft wird. Unsere Preisträger sind Personen, die sich ganz besonders dafür einsetzen, dass es in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit wird, dass "(...) jedes Individuum prinzipiell - die Zustimmung der jeweiligen Sexualpartner vorausgesetzt - das Recht hat, seine Vorstellungen von Liebe und Sexualität so zu verwirklichen, wie er oder sie sich dies für sein bzw. ihr Leben vorstellt.(...)". Zur weiteren Begründung zitieren wir wiederum Michael Schmidt-Salomon: "(...) 'Freie Liebe' kann also selbstverständlich auch bedeuten, dass man sich aus freien Stücken für monogame, heterosexuelle Zweisamkeit entscheidet. Nur: In einer 'offenen Gesellschaft' gibt es wahrhaft keinen einzigen vernünftigen Grund dafür, dieses spezielle Partnerschaftsmodell einseitig zu privilegieren oder gar den moralischen Zeigefinger zu erheben, nur weil andere Menschen nun einmal andere Lebensformen (etwa homosexuelle , bisexuelle, polygame, autoerotische, virtuell-erotische oder asexuelle) vorziehen! (...)" (zit.aus MIZ 4/06 , "Freie Liebe für freie Geister"; www.schmidt-salomon.de). Zur Veranstaltung am kommenden Sonntag kommen die Preisträger nach München.
Die Laudatio auf beide Preisträger hält Dietmar Holzapfel (www.deutsche-eiche.de). *Im Rahmen der Preisverleihung ernennt der bfg mÜnchen eine mutige, engagierte Kämpferin für eine bessere Welt zum Ehrenmitglied. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Vorsitzende des Komittee gegen Steinigung, hat die Ehrenmitgliedschaft angenommen und wird ebenfalls persönlich anwesend sein. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von "Schorsch & de Bagasch".
Benefiz zugunsten Kinderparadies Nesin-Stiftung www.foenes.org und Münchner Aidshilfe www.muenchner-aidshilfe.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Assunta Tammelleo
- Vorsitzende -
bfg mÜnchen
Valleystraße 27
81371 München

089/775988
0177/7262727 (mit AB)
08171/9341-40 (im Büro)
Der Bund für Geistesfreiheit ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Daher stehen unsere Überzeugungen in Gegensatz zu dogmatischen Religionen und Ideologien, die sich im Besitz einer absoluten Wahrheit wähnen. Da wir folgerichtig auch selbst keine Patentrezepte anbieten, respektieren wir Menschen mit religiösen Überzeugungen, auch wenn wir diese nicht teilen. Jedoch verlangen wir, dass Nichtglaubenden der gleiche Respekt auf der Grundlage von weltanschaulicher Gleichwertigkeit und Toleranz entgegengebracht wird.
"Gache Wurzn"-Preis für Zivilcourage an
Jochen Hick (Regisseur, Filmemacher, "Ich kenn keinen - Allein unter Heteros", "The good american" ...)
Ralf König (Zeichner, Comic-Autor, "Der bewegte Mann", "Das Kondom des Grauens"...)
Zur Begründung
Der Bund für Geistesfreiheit München (www.bfg-muenchen.de) ist eine Bürgerrechtsorganisation mit dem Schwerpunkt Trennung von Staat und Kirche; unsere Organisation versteht sich in erster Linie als Interessenvertretung für Konfessionslose, Agnostiker und Atheisten. Alle zwei Jahre verleihen wir den "Gache Wurzn"-Preis für Zivilcourage. "Gache Wurzn" übersetzen wir frei nach Georg Ringsgwandl mit "steiler Zahn", was bedeuten soll, dass echte "Geistesfreiheit" und echte "Zivilcourage" notwendige und ganz besonders attraktive menschliche Tugenden sind! Der Preis selbst besteht aus einer Urkunde, einer kleinen Skulptur und mindestens 1.111,11 Euro Preisgeld.
Als diesjährige Preisträger ausgewählt wurden mit Jochen Hick und Ralf König zwei öffentlich wirkende Personen, die sich mit ihren Werken für eine bessere Gesellschaft engagieren. Für den bfg mÜnchen als Bürgerrechtsorganisation gehört zu den bürgerlichen Freiheiten auch die sexuelle Selbstbestimmung, die nicht zuletzt aufgrund religiöser Einflüsse sogar in unserem Land nicht überall und immer als selbstverständlich geachtet, ja von religiösen Fundamentalisten bekanntlich entschieden bekämpft wird. Unsere Preisträger sind Personen, die sich ganz besonders dafür einsetzen, dass es in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit wird, dass "(...) jedes Individuum prinzipiell - die Zustimmung der jeweiligen Sexualpartner vorausgesetzt - das Recht hat, seine Vorstellungen von Liebe und Sexualität so zu verwirklichen, wie er oder sie sich dies für sein bzw. ihr Leben vorstellt.(...)". Zur weiteren Begründung zitieren wir wiederum Michael Schmidt-Salomon: "(...) 'Freie Liebe' kann also selbstverständlich auch bedeuten, dass man sich aus freien Stücken für monogame, heterosexuelle Zweisamkeit entscheidet. Nur: In einer 'offenen Gesellschaft' gibt es wahrhaft keinen einzigen vernünftigen Grund dafür, dieses spezielle Partnerschaftsmodell einseitig zu privilegieren oder gar den moralischen Zeigefinger zu erheben, nur weil andere Menschen nun einmal andere Lebensformen (etwa homosexuelle , bisexuelle, polygame, autoerotische, virtuell-erotische oder asexuelle) vorziehen! (...)" (zit.aus MIZ 4/06 , "Freie Liebe für freie Geister"; www.schmidt-salomon.de). Zur Veranstaltung am kommenden Sonntag kommen die Preisträger nach München.
Die Laudatio auf beide Preisträger hält Dietmar Holzapfel (www.deutsche-eiche.de). *Im Rahmen der Preisverleihung ernennt der bfg mÜnchen eine mutige, engagierte Kämpferin für eine bessere Welt zum Ehrenmitglied. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Vorsitzende des Komittee gegen Steinigung, hat die Ehrenmitgliedschaft angenommen und wird ebenfalls persönlich anwesend sein. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von "Schorsch & de Bagasch".
Benefiz zugunsten Kinderparadies Nesin-Stiftung www.foenes.org und Münchner Aidshilfe www.muenchner-aidshilfe.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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08171/9341-40 (im Büro)
Der Bund für Geistesfreiheit ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Daher stehen unsere Überzeugungen in Gegensatz zu dogmatischen Religionen und Ideologien, die sich im Besitz einer absoluten Wahrheit wähnen. Da wir folgerichtig auch selbst keine Patentrezepte anbieten, respektieren wir Menschen mit religiösen Überzeugungen, auch wenn wir diese nicht teilen. Jedoch verlangen wir, dass Nichtglaubenden der gleiche Respekt auf der Grundlage von weltanschaulicher Gleichwertigkeit und Toleranz entgegengebracht wird.
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